Bachelorarbeit, 2018
50 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Gesundheit und Krankheit
2.2 Bewegungsmangel
2.2.1 Sitzende Tätigkeit
2.2.2 Metabolisches Äquivalent
2.3 Biomechanische Wirkmechanismen während des Sitzens
3 Gegenwärtiger Forschungsstand
3.1 Pathophysiologische Auswirkungen des Sitzens auf den Körper
3.2 Erkenntnisse zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen
3.3 Erkenntnisse zu Muskel-Skelett-Erkrankungen
4 Methode
4.1 Fragestellung
4.2 Einschlusskriterien
4.3 Literaturrecherche
4.4 Ergebnis
5 Ergebnis
5.1 Ergebnisse Herz-Kreislauf-Erkrankungen
5.1.1 van Uffelen et al. 2010
5.1.2 Dunstan, Thorp & Healy 2011
5.1.3 Biswas et al. 2015
5.1.4 Zusammenfassung bezüglich Herz-Kreislauf-Erkrankungen
5.2 Ergebnisse Muskel-Skelett-Erkrankungen
5.2.1 Chen et al. 2009
5.2.2 Roffey et al. 2010
5.2.3 Janwantanakul, Sitthipomvorakul & Paksaichol 2012
5.2.4 Zusammenfassung bezüglich Muskel-Skelett-Erkrankungen
5.3 Schlussfolgerung
6 Diskussion
7 Fazit/Ausblick
8 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht wissenschaftlich, ob und inwiefern sitzende Tätigkeiten im beruflichen Kontext negative gesundheitliche Auswirkungen haben, um die These „Sitzen ist das neue Rauchen“ zu evaluieren. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, welche Auswirkungen das Sitzen im arbeitsbedingten Kontext auf die Gesundheit hat.
Occupational Sitting and Health Risks: A Systematic Review
Van Uffelen (2010) fasst die Erkenntnisse von Zusammenhängen zwischen beruflichem Sitzen und Gesundheitsrisiken zusammen. Das Ziel ihrer Arbeit war es, die Evidenzlage zu dieser Fragestellung systematisch durch ein Review zu klären. Das Team um van Uffelen bediente sich zur Recherche von wissenschaftlichen Artikeln der Datenbanken PubMed, PsychINFO, CENTRAL, CINAHL, EMBASE und PEDro. Zeitraum hierfür war März bis April 2009. Für den Auswahlprozess von wissenschaftlichen Artikeln wurden Einschlusskriterien festgelegt. In jenen Untersuchungen sollten Erwachsene mit einem Bezug zum beruflichen Sitzen untersucht werden. Die Definition des Sitzens im Kontext der Arbeit sollte durch Selbstberichte und durch objektive Messungen unter 1.5 METs gewährleistet sein. Aus diesem Grund wurden für alle Studien Befragungen mit Probanden durchgeführt. Jene Befragungen dienten der Einordnung und der Kategorisierung von subjektiven Einschätzungen zum Sitzverhalten. Des Weiteren sollten ausgewählte Studien Zusammenhänge zwischen einer sitzenden Tätigkeit und Erkrankungen beinhalten. Die Überprüfung zur Einhaltung dieser Einschlusskriterien übernahmen zwei unabhängige Gutachter. Beide Gutachter bedienten sich unabhängig voneinander eines Bewertungsbogens, mit dessen Hilfe sich die Qualitäten einzelner Studien bemessen ließen. Nach dieser Überprüfung wurden 43 relevante wissenschaftliche Artikel mit 2192772 Stichproben ausgewählt. Nachfolgend wurden diese Artikel in Gruppen bezüglich Gesundheitsrisiken aufgeteilt und deren Studiendesign dargestellt:
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, dass langes Sitzen im beruflichen Kontext ein wachsendes Gesundheitsproblem darstellt, und erläutert die Relevanz der Forschungsfrage.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Gesundheit, Krankheit, Bewegungsmangel, sitzende Tätigkeit und das metabolische Äquivalent sowie die biomechanischen Zusammenhänge.
3 Gegenwärtiger Forschungsstand: Hier wird der wissenschaftliche Kenntnisstand zu den pathophysiologischen Auswirkungen von Sitzverhalten auf den menschlichen Organismus sowie spezifisch auf das Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-System beleuchtet.
4 Methode: Dieses Kapitel erläutert die methodische Vorgehensweise bei der Literaturrecherche, einschließlich der Fragestellung, der definierten Einschlusskriterien und des Suchvorgangs in medizinischen Datenbanken.
5 Ergebnis: Dieser Abschnitt präsentiert und interpretiert die Ergebnisse der ausgewählten Studien bezüglich der gesundheitlichen Auswirkungen des Sitzens auf das Herz-Kreislauf-System und das Muskel-Skelett-System.
6 Diskussion: Das Kapitel kritisiert und reflektiert die methodische Qualität der ausgewählten Studien und bewertet die Aussagekraft der Erkenntnisse im Hinblick auf die Forschungsfrage.
7 Fazit/Ausblick: Die Schlussfolgerung fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Tendenz zu negativen gesundheitlichen Auswirkungen des Sitzens und plädiert für künftige Forschungsansätze und Präventionsmaßnahmen am Arbeitsplatz.
Sitzen, Bewegungsmangel, Gesundheit, Krankheit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Sitzdauer, Sitzverhalten, Arbeitsplatz, Metabolisches Äquivalent, Ergonomie, Literaturanalyse, Prävention, Gesundheitsrisiken, Rückenbeschwerden
Die Arbeit untersucht kritisch die gesundheitlichen Auswirkungen von langem Sitzen im beruflichen Kontext und geht der Frage nach, ob die populäre Aussage „Sitzen ist das neue Rauchen“ wissenschaftlich haltbar ist.
Die zentralen Themenfelder sind der Einfluss von sitzender Tätigkeit auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Auswirkungen auf das Muskel-Skelett-System sowie die Bedeutung von körperlicher Aktivität und Ergonomie am Arbeitsplatz.
Das primäre Ziel ist es, durch eine Literaturanalyse zu bestimmen, welche negativen gesundheitlichen Konsequenzen das Sitzen im arbeitsbedingten Kontext auf den menschlichen Organismus hat.
Es handelt sich um eine Literaturarbeit, bei der mittels systematischer Suche in medizinischen Datenbanken wie PubMed, CINAHL und Medline relevante wissenschaftliche Studien, Reviews und Meta-Analysen identifiziert, selektiert und ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden zunächst der theoretische Hintergrund und die biomechanischen Grundlagen des Sitzens dargelegt, gefolgt von einer detaillierten Darstellung und Diskussion der Ergebnisse verschiedener wissenschaftlicher Studien zu Herz-Kreislauf- und Muskel-Skelett-Erkrankungen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Sitzdauer, Bewegungsmangel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Muskel-Skelett-System, Prävention und Arbeitsplatzgestaltung charakterisiert.
Die analysierten Studien identifizieren tendenziell signifikante Zusammenhänge zwischen hoher Sitzdauer und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie eine erhöhte Mortalität, unabhängig von der körperlichen Aktivität.
Die Arbeit stellt fest, dass es zwar starke Indizien und tendenzielle Zusammenhänge gibt, eine pauschale wissenschaftliche Bestätigung der These jedoch aufgrund der Komplexität und Heterogenität der Studienlage sowie der methodischen Einschränkungen der untersuchten Daten erschwert wird.
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