Bachelorarbeit, 2018
102 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Struktur von Immobilienmanagementdisziplinen
2.1 Managementansätze im Immobilienbereich
2.1.1 Facility Management
2.1.2 Property Management
2.1.3 Real Estate Asset Management
2.1.4 Real Estate Investment Management
2.2 Aggregationsstufen im Immobilienmanagement
2.2.1 Mieteinheitsebene
2.2.2 Objektebene
2.2.3 Portfolioebene
2.2.4 Investmentebene
3 Investmentzyklusbezogene Aufgaben des REAM
3.1 REAM in der Investitionsphase
3.2 REAM in der Haltephase
3.3 REAM in der Exit-Phase
4 Prozessuale Gestaltung des REAM
4.1 Wertschöpfungsprozess im REAM
4.1.1 Werthebel der Immobilienwirtschaft
4.1.2 Wertschöpfung durch Immobilienentwicklung
4.1.3 Wertschöpfung durch Immobilienmanagement
4.2 Performanceanalyse im REAM
4.2.1 Renditemaße
4.2.2 Bestimmung einer Benchmark
4.2.3 Relative und risikoadjustierte Performancemaße
4.3 Risikomanagement im REAM
4.3.1 Immobilienrisiken
4.3.2 Risikomaße
4.3.3 Prozess des Risikomanagements
4.4 Controlling und Reporting im REAM
4.4.1 Controlling
4.4.2 Kennzahlensysteme
4.4.3 Reporting
5 Organisationale Gestaltung des REAM
5.1 Organisationsformen im REAM
5.2 Organisationale Konflikte im REAM
5.3 Konfliktlösungsansätze im REAM
5.3.1 Managerselektion als Lösungsansatz
5.3.2 Vertragsmodelle als Lösungsansatz
5.3.3 Vergütungsmodelle als Lösungsansatz
6 Zusammenfassung und Ausblick des REAM
Die vorliegende Arbeit untersucht die steigende Komplexität der Tätigkeiten im Real Estate Asset Management und die wachsenden Anforderungen an die prozessuale und organisationale Gestaltung. Das primäre Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die prozessualen und organisationalen Ziele, Zusammenhänge und Gestaltungsmöglichkeiten zu geben und aufzuzeigen, mit welchen Methoden und Instrumenten die steigenden Investorenansprüche erfüllt werden können, unter besonderer Berücksichtigung der Principal-Agent-Problematik.
3.1 REAM in der Investitionsphase
In diesem Teil des Investmentzyklus wird der Real Estate Asset Manager mit dem Ankauf einer oder mehrere Immobilien beauftragt. Dafür muss er mit Hilfe einer Marktanalyse geeignete Objekte identifizieren und diese auf Tauglichkeit prüfen. Zudem begleitet er den Investor über den gesamten Ankaufsprozess vom Unterschreiben des Kaufvertrages (Signing) bis hin zur Übertragung sämtlicher Rechte und Pflichten (Closing). Gerade der Zeitpunkt eines Ankaufs trägt maßgebend zu dem wirtschaftlichen Erfolg einer Immobilieninvestition bei. Er wirkt sich nicht nur auf das Risiko, sondern auch auf die Rendite aus und ist damit von entscheidender Bedeutung. So verringert eine Investition in einen aufschwingenden Markt nicht nur das Leerstandrisiko, sondern ermöglicht auch höhere Mieten und Wiederverkaufspreise zu erzielen.
Für den Real Estate Asset Manager ist es dabei entscheidend, eine fundierte Kenntnis über die vergangenen, aktuellen und zukünftigen Standort- und Marktgegebenheiten des Auswahlgebietes zu erlangen. Dazu gehört eine laufende Überwachung der allgemeinen Marktentwicklungen hinsichtlich ökonomischer und sozioökonomischer Gegebenheiten wie wirtschaftliche Entwicklung und Demografie. Eingeschlossen sind auch immobilienspezifische Marktdaten wie Transaktionen, Renditen oder Mietpreise. Dazu muss das lokale Umfeld des Standortes bezüglich Mieter- und Branchenstrukturen untersucht werden. Hierfür wird in der Regel auf relevante Netzwerke und im Umfeld präsente Meinungsführer zurückgegriffen. Es lässt sich nach zwei entgegengesetzten Betrachtungsweisen unterscheiden. Zum einen gibt es die Top-Down-Methode, bei welcher die Analyse des Markts und des Standorts von einer höheren Position erfolgt und der Makrostandort bezüglich Chancen, Risiken, Stärken und Schwächen beurteilt wird. Zum anderen existiert die Bottom-Up-Methode, bei der die Betrachtung auf Mikrostandortsebene beginnt. Dazu wird der Standort samt seinen Bestandsmietern inklusive Bonitätsbeurteilungen von unten heraus analysiert.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die globale Finanzkrise, das Wachstum der Asset Management Industrie und die gewandelte Bedeutung der Immobilie als Kapitalanlage, was eine Professionalisierung des Real Estate Asset Managements erfordert.
2 Struktur von Immobilienmanagementdisziplinen: Dieses Kapitel definiert und grenzt Immobilienmanagement-Ansätze (Facility, Property, Real Estate Asset, Investment Management) sowie deren Aggregationsstufen ab, um einheitliche Begriffe zu schaffen.
3 Investmentzyklusbezogene Aufgaben des REAM: Hier werden die Aufgaben des Real Estate Asset Managements entlang der Phasen Ankauf, Haltephase und Exit analysiert und die Rolle des Managers in diesen Phasen erläutert.
4 Prozessuale Gestaltung des REAM: Dieses Kapitel untersucht zentrale Prozesse wie Wertschöpfung, Performanceanalyse, Risikomanagement sowie Controlling und Reporting zur zielgerichteten Steuerung.
5 Organisationale Gestaltung des REAM: Hier werden Organisationsformen (intern, extern, Joint Venture), auftretende Principal-Agent-Konflikte und entsprechende Lösungsansätze wie Managerselektion und Vergütungsmodelle erarbeitet.
6 Zusammenfassung und Ausblick des REAM: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf den künftigen Forschungsbedarf im Bereich Real Estate Asset Management.
Real Estate Asset Management, Immobilienwirtschaft, Wertschöpfung, Investmentzyklus, Performanceanalyse, Risikomanagement, Immobilienmanagement, Immobilienportfoliomanagement, Principal-Agent-Theorie, Outsourcing, Immobilienmarkt, Controlling, Reporting, Anlagestrategie, Rendite
Die Arbeit befasst sich mit den Kern- und Nebenprozessen im Real Estate Asset Management sowie deren Zielen, Zusammenhängen und Gestaltungsmöglichkeiten im Kontext aktueller Marktbedingungen.
Die zentralen Themen umfassen die Abgrenzung verschiedener Immobilienmanagement-Disziplinen, die Aufgaben entlang des Investmentzyklus, die prozessuale Gestaltung (Wertschöpfung, Analyse, Controlling) sowie die organisationale Gestaltung inklusive Konfliktlösung.
Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die prozessualen und organisationalen Ziele und Gestaltungsmöglichkeiten des Real Estate Asset Managements zu geben und aufzuzeigen, wie steigende Investorenansprüche erfüllt werden können.
Die Arbeit knüpft an bestehende Definitionen und Leistungsverzeichnisse (insbesondere das RICS-Leistungsverzeichnis) an, präzisiert diese und führt eine fundierte Literaturanalyse sowie eine prozessuale und organisationale Untersuchung durch.
Der Hauptteil behandelt die Struktur der Managementdisziplinen, die Aufgaben in Investitions-, Halte- und Exit-Phase, die prozessuale Gestaltung (Wertschöpfung, Risikomanagement, Controlling) sowie die organisationale Gestaltung (Organisationsformen, Principal-Agent-Problematik).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Real Estate Asset Management, Wertschöpfung, Investmentzyklus, Performanceanalyse, Risikomanagement und Principal-Agent-Theorie charakterisiert.
Die Unterscheidung ist wichtig, um Klarheit über die operativen und strategischen Zuständigkeiten (z.B. zwischen Facility Management und Asset Management) zu schaffen und um die Anforderungen der Kapitalmärkte adäquat zu erfüllen.
Lösungsansätze umfassen anspruchsvolle Auswahlverfahren (Managerselektion), präzise Vertragsmodelle sowie leistungs- bzw. erfolgsabhängige Vergütungsmodelle, um die Interessen von Investor und Manager in Einklang zu bringen.
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