Bachelorarbeit, 2016
101 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Bildung und Alter
2.1 Altersdefinitionen
2.1.1 Chancen und Grenzen im Alterungsprozess
2.1.1.1 Kognitive Fähigkeiten
2.1.1.2 Relevanz von Bildungserfahrungen
2.1.1.3 Soziale Aspekte und Deutungsmuster
2.1.2 Geschichtlicher Exkurs: Altersbilder und Bildungsarbeit im Wandel der Zeit
2.2 Die Bedeutung von Bildungsarbeit im Alter
2.2.1 ... für die Älteren
2.2.2 ... für die Erwachsenenbildung und die Gesellschaft
2.3 Aufriss bisher geleisteter Inhalte
3 Planung und Organisation von Bildungsangeboten
3.1 Didaktische Aspekte und pädagogische Kompetenzen unter Berücksichtigung der Ziele von Bildungsarbeit mit Älteren
3.2 Zusammenfassende Argumente von Bildungsorganisation
4 Portrait des Seniorenkollegs der Technischen Universität Chemnitz
5 Qualitative Erhebungsmethode: Leitfadeninterview
5.1 Forschungsdesign und methodisches Vorgehen
5.2 Aufbereitung der Daten
5.2.1 Vorabinformationen über die Probandinnen der Transkripte A und B
5.2.1.1 Exemplarische Analyse der Altersbilder, deren Eigenschaften und Deutungsmusterrelevanz
5.2.1.2 Organisatorische und Didaktische Elemente
5.2.1.3 Die Bedeutung von Bildung
5.2.2 Vorabinformationen über die Probandinnen B1 und B2 des Transkriptes C
5.2.2.1 Exemplarische Analyse der Altersbilder und deren Eigenschaften
5.2.2.2 Veränderungen der Altersbilder im Zeitverlauf
5.2.2.3 Organisatorische Aspekte des Seniorenkollegs unter Berücksichtigung der Bedeutung von Bildung
6 Analyse und Interpretation der Daten
6.1 Kernaussagen
6.1.1 Altersbildung
6.1.2 Planung und Bildungsorganisation
6.2 Kritische Auseinandersetzung mit der Erhebungsmethode
7 Schlussbemerkungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen in der nachberuflichen Lebensphase, wobei ein besonderer Fokus auf die pädagogisch-didaktische Planung und die Diversität der Altersbilder im Kontext einer sich wandelnden Gesellschaft gelegt wird. Ziel ist es, durch eine explorative Untersuchung am Seniorenkolleg der TU Chemnitz Erkenntnisse über die Anforderungen an die Bildungsarbeit mit Älteren zu gewinnen.
2.1.1.1 Kognitive Fähigkeiten
Die Diversität unterschiedlichster Altersdefinitionen deduziert zwangsläufig, dass gegebene Lern- oder Aneignungsmöglichkeiten im Alterungsverlauf eine ebenso große Unterschiedlichkeit und Vielfalt aufweisen. Die Tatsache des Zerfalls der früher eher klassisch dominierenden Altersbilder, aufgrund bereits genannter Aspekte wie zum Beispiel ein verfrühtes Eintreten in die Nacherwerbsphase, ist neben der ohnehin sehr komplexen Fülle an Eigenschaften im Alter geprägt. Kognitive Fähigkeiten eines jeden Einzelnen umfassen diverse Denk- Erinnerungs- und Aneignungsmechanismen als auch sprachliches Vermögen und sind auf dem eben genannten Aspekt der Variabilität nicht zwangsläufig zum Abbau mit voranschreitendem Alter ausgerichtet. Zu jedem Zeitpunkt im Verlauf eines Lebens lassen sich kognitive Gewinne, aber auch Reduktionen feststellen. Es ist bekannt, dass das Gedächtnis des Menschen in Verbindung mit dessen Informationsverarbeitungsmechanismen eine enorme Komplexität aufweist. Experten sprechen in diesem Zusammenhang von sogenannter fluider und kristalliner Intelligenz. Erstere übernimmt hierbei vor allem die Aufgabe der Informationsverarbeitung, indem neues Wissen unter Berücksichtigung eines gewissen Maßes an Schnelligkeit, Korrektheit, aber auch der Fähigkeit mehrere Dinge gleichzeitig zu bewältigen im Gedächtnis gespeichert wird. Doch die Fähigkeit neue Informationen über längere Zeit zu behalten und bei Bedarf abzurufen, ist nicht allein von der fluiden Intelligenz abhängig.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den demografischen Wandel und die damit verbundene Relevanz von lebenslangem Lernen für die wachsende Gruppe der Älteren.
2 Bildung und Alter: Dieses Kapitel definiert den Begriff Alter, beleuchtet kognitive Fähigkeiten im Alterungsprozess und untersucht die gesellschaftliche Bedeutung von Bildungsangeboten für Senioren.
3 Planung und Organisation von Bildungsangeboten: Hier werden didaktische Strategien und pädagogische Anforderungen für Bildungsformate mit älteren Zielgruppen diskutiert und organisatorische Rahmenbedingungen analysiert.
4 Portrait des Seniorenkollegs der Technischen Universität Chemnitz: Das Kapitel stellt das Seniorenkolleg als langjähriges Praxisbeispiel für erfolgreiche Bildungsarbeit im Alter vor.
5 Qualitative Erhebungsmethode: Leitfadeninterview: Diese Sektion beschreibt das Forschungsdesign mittels Leitfadeninterviews und erläutert das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und Aufbereitung.
6 Analyse und Interpretation der Daten: Die Ergebnisse aus den Interviews werden hier systematisch interpretiert und mit den theoretischen Erkenntnissen verknüpft.
7 Schlussbemerkungen: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion der Forschungsfrage und gibt Ausblicke auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Altenbildung.
Altenbildung, Geragogik, Seniorenkolleg, lebenslanges Lernen, Altersbilder, demografischer Wandel, pädagogische Didaktik, kognitive Fähigkeiten, Lehr- und Lernprozesse, Deutungsmuster, Weiterbildung, Erwachsenenbildung, soziale Integration, explorative Untersuchung, pädagogische Kompetenz.
Die Bachelorarbeit thematisiert die Bildungsarbeit mit Menschen in der nachberuflichen Lebensphase und untersucht, wie Bildungsangebote am Beispiel des Seniorenkollegs Chemnitz geplant, organisiert und professionell umgesetzt werden können.
Die Arbeit fokussiert sich auf den demografischen Wandel, die Rolle von Altersbildern, didaktische Konzepte der Erwachsenenbildung und die praktischen Anforderungen an Dozenten, die mit älteren Kursteilnehmern arbeiten.
Das Hauptziel besteht darin, die Lehr- und Lernvorgänge älterer Menschen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Diversität und der gesellschaftlichen Dynamik explorativ zu untersuchen und pädagogische Empfehlungen abzuleiten.
Die Autorin verwendete die qualitative Sozialforschung, konkret das leitfadengestützte Experteninterview, um die Perspektiven der im Seniorenkolleg tätigen Dozentinnen und Mitarbeiterinnen praxisnah zu beleuchten.
Der Hauptteil analysiert neben den theoretischen Grundlagen zum Altern und Lernen auch die spezifischen Herausforderungen bei der Organisation von Kursen, wie etwa die Notwendigkeit flexibler didaktischer Anpassungen an die Bedürfnisse älterer Lernender.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von wissenschaftlicher Gerontologie und praktischer Erfahrung aus dem Seniorenkolleg der Technischen Universität Chemnitz aus.
Die Planung erfordert laut der Untersuchung eine höhere Berücksichtigung individueller physischer Gegebenheiten, eine stärkere Bedürfnisorientierung und eine flexiblere methodische Gestaltung, da die Teilnehmenden oftmals heterogene Wissensstände und Ambitionen mitbringen.
Das Seniorenkolleg Chemnitz wird als vorbildlich eingestuft, da es seit über 20 Jahren erfolgreich Bildungsangebote schafft, die auf Freiwilligkeit basieren, generationsübergreifende Kontakte fördern und auf die spezifischen Interessen älterer Menschen eingehen.
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