Bachelorarbeit, 2016
61 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Energiebeziehung Russlands zu Europa, insbesondere Deutschlands, und analysiert die Bedeutung Russlands als Energielieferant für die EU. Im Fokus stehen die Energieressourcen Erdöl und Erdgas, wobei die Entwicklung der russischen Wirtschaft und des russischen Ressourcenhandels, sowie die Theorie des Außenhandels beleuchtet werden. Die Arbeit untersucht die energiepolitische Bedeutung Russlands für Europa, die Herausforderungen der Energiesicherheit in Deutschland und mögliche Kooperationsperspektiven.
Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der Problemstellung, die die Bedeutung der Energieversorgung für Industrieländer und den hohen Energieverbrauch Deutschlands betont. Anschließend wird die Energienutzung in Deutschland mit Fokus auf fossile Energieressourcen, den Energiemix und Energieversorger genauer betrachtet. Kapitel 3 befasst sich mit den Öl- und Gasmärkten sowie der Energiemacht Russlands. Dabei werden die wirtschaftliche Entwicklung Russlands seit dem Jahr 2000, die Energieressourcenausstattung, die Hauptakteure des russischen Ressourcenhandels und die internationalen Öl- und Gasmärkte analysiert. Kapitel 4 widmet sich der Theorie des Außenhandels mit den Schwerpunkten auf absolute und komparative Kostenvorteile. Das fünfte Kapitel beleuchtet die Beziehung zwischen Russland und der EU, wobei die außenwirtschaftlichen Beziehungen, die Entwicklung der Energiepartnerschaft und die Energieimporte aus Russland im Detail behandelt werden. Kapitel 6 befasst sich mit der Energiesicherheit in Deutschland, den Transitrouten, Konflikten der Vergangenheit, wie dem Russisch-ukrainischen Gaskonflikt, sowie den politischen und wirtschaftlichen Risiken. Die Arbeit schließt mit der Betrachtung von Kooperationsperspektiven ab.
Die Arbeit befasst sich mit den Themengebieten Energieversorgung, Energieressourcen, Erdöl, Erdgas, Russland, EU, Energiepolitik, Energiesicherheit, Außenhandel, Kooperationsperspektiven.
Russland verfügt über enorme Energieressourcenausstattungen bei Erdöl und Erdgas und ist aufgrund seiner geografischen Nähe und bestehenden Pipeline-Strukturen der Hauptpartner für Europa.
Deutschland hat die engsten Energiebeziehungen zu Russland in ganz Europa und verbraucht mehr russisches Gas als jedes andere EU-Land.
Die Arbeit analysiert diese in den Medien oft kommunizierte Befürchtung und bewertet das Risiko einer einseitigen Abhängigkeit sowie die politischen Implikationen.
Es handelt sich um einen zentralen Transitkonflikt der Vergangenheit, der die Energiesicherheit in Europa gefährdete und die Notwendigkeit neuer Transitrouten und Verträge verdeutlichte.
Die Energiecharta dient als rechtlicher Rahmen für die internationale Zusammenarbeit im Energiesektor, um Investitionen zu schützen und Transitfragen zwischen der EU und Russland zu regeln.
Nach der Außenhandelstheorie profitiert die EU vom Import günstiger russischer Ressourcen, während Russland von den Exporterlösen zur Stabilisierung seiner Wirtschaft profitiert.
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