Diplomarbeit, 2005
85 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Mezzanine-Kapital – Eine neue Finanzierungsalternative?
2.1 Grundlagen
2.1.1 Begriff Mezzanine-Kapital
2.1.2 Charakteristika von Eigen- und Fremdkapital
2.1.3 Charakteristika von Mezzanine-Kapital
2.2 Zusammensetzung der Finanzierungskosten des Mezzanine-Kapitals
2.2.1 Bestandteile der Mezzanine – Finanzierungskosten
2.2.2 Strukturierungsvarianten des „Kicker-Bestandteils“
2.2.2.1 Mezzanine-Kapital mit Equity Kicker
2.2.2.2 Mezzanine-Kapital mit Non-Equity Kicker
2.2.3 Wechselwirkung der Finanzierungskosten zu den einzuräumenden Convenants
2.3 Ausgestaltung ausgewählter Finanzierungsinstrumente des Mezzanine Kapitals
2.3.1 Allgemeines
2.3.2 Nachrangdarlehen
2.3.2.1 Typische Ausgestaltung einer Nachrangklausel
2.3.2.2 Mezzanine-Merkmale
2.3.2.3 Bilanzierung nach HGB und IFRS aus Unternehmenssicht
2.3.2.4 Sonderform „Partiarisches Darlehen“
2.3.3 Genussrechte
2.3.3.1 Grundlagen
2.3.3.2 Vertragsgestaltung
2.3.3.3 Bilanzierung nach HGB und IFRS aus Unternehmenssicht
2.3.4 Stille Beteiligung
2.3.4.1 Begriff der stillen Gesellschaft
2.3.4.2 Unterschied zwischen typisch und atypisch stiller Gesellschaft
2.3.4.3 Mezzanine-Merkmale
2.3.4.4 Bilanzierung nach HGB und IFRS aus Unternehmenssicht
2.3.5 Wandel- und Optionsanleihe
2.3.5.1 Eigenschaften
2.3.5.2 Vertragsgestaltung
2.3.5.3 Bilanzierung nach HGB und IFRS aus Unternehmenssicht
3. Die betriebswirtschaftliche Bedeutung des Mezzanine-Kapitals für mittelständische Unternehmen
3.1 Anlässe von Mezzanine-Finanzierung
3.1.1 Allgemeines
3.1.2 Management-Buy-Out - Finanzierung
3.1.3 Wachstumsfinanzierung
3.1.4 Brückenfinanzierung bis zum Börsengang
3.1.5 Refinanzierung/Rekapitalisierung
3.2 Unternehmensseitig zu erfüllende Voraussetzungen für den Einsatz von Mezzanine-Kapital
3.3 Beurteilung ausgewählter Finanzierungsinstrumente des Mezzanine-Kapitals aus Sicht mittelständischer Unternehmen
3.3.1 Vor- und Nachteile des Nachrangdarlehens
3.3.2 Vor- und Nachteile des Genussrechts
3.3.3 Vor- und Nachteile der stillen Beteiligung
3.3.4 Vor- und Nachteile der Wandel- und Optionsanleihe
4. Schlussbetrachtung
4.1 Zusammenfassung
4.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Finanzierungsform des Mezzanine-Kapitals eingehend zu untersuchen und herauszuarbeiten, inwieweit diese für mittelständische Unternehmen in Deutschland eine geeignete Finanzierungsalternative zur Überbrückung der Lücke zwischen Eigen- und Fremdkapital darstellt. Dabei werden insbesondere die spezifischen Anforderungen und die Einstellung der Mittelständler zu dieser Finanzierungsform beleuchtet sowie die Probleme und Grenzen aufgezeigt.
2.1.1 Begriff Mezzanine-Kapital
Der Begriff Mezzanine stammt ursprünglich aus dem Italienischen und beschreibt in der Architektur ein niedriges Zwischengeschoss, welches meist zwischen Erdgeschoss und erstem Obergeschoss oder unmittelbar unter dem Dach liegt. Interessanterweise findet dieser Begriff seit Mitte der 1980er-Jahre auch in der Unternehmensfinanzierung Anwendung, denn ebenfalls in der Mitte angesiedelt ist das Mezzanine-Kapital, und zwar zwischen dem risikotragenden Eigenkapital und dem besicherten Fremdkapital. Vergleicht man die Passivseite einer Bilanz mit einem Gebäude, so kann das wirtschaftliche und rechtliche Eigenkapital eines Unternehmens als das Fundament bzw. als Erdgeschoss betrachtet werden, während sich das Fremdkapital mit dem Obergeschoss gleichsetzen lässt.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Mittelstandsfinanzierung ein und definiert das Ziel der Arbeit, Mezzanine-Kapital als Finanzierungsalternative zu evaluieren.
2. Mezzanine-Kapital – Eine neue Finanzierungsalternative?: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen, definiert Mezzanine-Kapital und untersucht detailliert die Kostenstrukturen sowie die Ausgestaltungsformen der wichtigsten Finanzierungsinstrumente.
3. Die betriebswirtschaftliche Bedeutung des Mezzanine-Kapitals für mittelständische Unternehmen: Hier werden konkrete Anlässe für die Mezzanine-Finanzierung, die notwendigen unternehmensseitigen Voraussetzungen sowie eine kritische Beurteilung der verschiedenen Instrumente aus Sicht des Mittelstands diskutiert.
4. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Mezzanine-Marktes für den deutschen Mittelstand.
Mezzanine-Kapital, Mittelstand, Finanzierung, Eigenkapitalquote, Fremdkapital, Nachrangdarlehen, Genussrechte, Stille Beteiligung, Wandelanleihe, Optionsanleihe, Basel II, Finanzierungskosten, Unternehmensnachfolge, Rating, Wachstumsfinanzierung
Die Arbeit analysiert die betriebswirtschaftliche Bedeutung von Mezzanine-Kapital als Finanzierungsquelle für mittelständische Unternehmen in Deutschland.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Mezzanine-Kapitals, die Kostenstruktur, verschiedene Ausgestaltungsformen der Instrumente sowie deren Eignung für den Mittelstand unter Berücksichtigung von Basel II.
Das Ziel ist es zu prüfen, ob Mezzanine-Kapital eine echte und praktikable Alternative zu klassischem Eigen- oder Fremdkapital darstellt, um die Eigenkapitalbasis mittelständischer Unternehmen zu stärken.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zur Mittelstandsfinanzierung, ergänzt durch Fallbeispiele im Anhang.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Begriffsbestimmung, Instrumente, Bilanzierung) und die anwendungsbezogene Analyse (Einsatzanlässe, Voraussetzungen, Vor- und Nachteile).
Zentrale Begriffe sind Mezzanine-Kapital, Mittelstand, Finanzierung, Eigenkapitalquote, Nachrangdarlehen, Genussrechte, stille Beteiligung und Basel II.
Es ermöglicht die Stärkung der Finanzkraft ohne die unternehmerische Unabhängigkeit durch Mitspracherechte oder Verwässerung der Gesellschafterstruktur zu gefährden, was besonders bei der Unternehmensnachfolge von Bedeutung ist.
Basel II führt zu einer stärker risikoorientierten Kreditvergabe durch Banken, was die Finanzierung für bonitätsschwächere Unternehmen erschwert und die Notwendigkeit von Mezzanine-Kapital zur Bilanzoptimierung verdeutlicht.
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