Bachelorarbeit, 2016
63 Seiten, Note: 1,2
1. Einführung
1.1. Problemstellung
1.2. Aufbau und Inhalt
2. Der demographische Wandel
2.1. Aktuelle und zukünftige Situation
2.1.1. Altersaufbau
2.1.2. Lebenserwartung
2.1.3. Bevölkerungszahl
2.2. Auswirkungen des demographischen Wandels
2.2.1. Auswirkungen auf die Entwicklung der Anzahl an Pflegebedürftigen in Deutschland
2.2.2. Auswirkungen auf den Bedarf und die Entwicklung von altengerechten Wohnkonzepten
3. Wohnen im Alter
3.1. Anforderungen älterer Menschen mit Demenz an das Wohnen im Alter
3.2. Möglichkeiten für das Wohnen demenzkranker Menschen im Alter
3.2.1. Wohnraumanpassung bei Demenz
3.2.2. Betreutes Wohnen für Menschen mit Demenz
3.2.3. Pflegeheime für Menschen mit Demenz
3.3. Planungsgrundlagen altengerechter Wohnformen
3.3.1. Planungsgrundlagen Betreutes Wohnen
3.3.2. Planungsgrundlagen Pflegeheim
3.3.3. Planungsgrundlagen neuer Wohnformen
4. Praxisbeispiel: Demenzdörfer
4.1. Das Konzept
4.2. Kriterienkatalog für ein demenzgerechtes Wohnen
4.2.1. Betreuungskonzept
4.2.2. Barrierefreie Konzeption
4.2.2.1. Lichtgestaltung
4.2.2.2. Farbgestaltung
4.2.2.3. Innenraumgestaltung
4.2.2.4. Außenraumgestaltung
4.2.3. Erschließung
4.2.4. Standortwahl
4.2.5. Kosten und Finanzierung
5. Schlussbetrachtung
5.1. Fazit
5.2. Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Strategien und Handlungsempfehlungen für die Bau- und Immobilienwirtschaft zu entwickeln, um altengerechte Wohnimmobilien so zu gestalten, dass sie den spezifischen Bedürfnissen von Menschen mit Demenz gerecht werden und ein selbstbestimmtes Leben fördern.
4.2.3. Erschließung
Neben der Anzahl der Bewohner und der daraus resultierenden Größe der Einrichtung sowie der Außenraumgestaltung, zählt auch die Erschließung innerhalb einer Anlage für Demenzkranke zu den wichtigsten orientierungsfördernden Parametern einer demenzgerechten Umgebung. Diese besteht in jeder Wohnform aus zwei Elementen: „ der vertikalen Erschließung, den Treppen und Aufzügen, sowie der horizontalen Erschließung, den Fluren“ (Marquardt 2007, S.104). Da es demenzkranken Menschen jedoch oft nicht mehr möglich ist, sich zwischen unterschiedlichen Stockwerken zurecht zu finden, spielt die vertikale Erschließung in den folgenden Ausführungen eine weniger wichtige Rolle.
Im Gegensatz zur vertikalen Erschließung fördert die horizontale Erschließung, insbesondere die Gestaltung von Wegen und Fluren, die Orientierung der Bewohner. Die nachfolgenden Erläuterungen verdeutlichen daher die Notwendigkeit eines effizient geplanten Erschließungskonzepts zur Förderung des Orientierungsvermögens.
Da Demenzkranke über eine eingeschränkte visuelle Wahrnehmung verfügen, sollte bei der Planung eines Erschließungssystems auf gebogene (vgl. Abb. 24 & Abb. 25) und abknickende Flure (vgl. Abb. 26 & Abb. 27) verzichtet werden. Diese machen es den Betroffenen einerseits unmöglich die eigene Position zu bestimmen und andererseits schwer, sowohl den Anfangs- als auch den Endpunkt des Flures zu identifizieren.
1. Einführung: Diese Einleitung beleuchtet den demographischen Wandel in Deutschland und dessen wachsende Bedeutung für die Entwicklung innovativer, demenzgerechter Wohnkonzepte.
2. Der demographische Wandel: Das Kapitel analysiert die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Bevölkerungsstruktur, einschließlich Alterung, Lebenserwartung und den Anstieg von Demenzerkrankungen.
3. Wohnen im Alter: Hier werden die spezifischen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz an ihr Wohnumfeld erörtert und bestehende Wohnformen kritisch bewertet.
4. Praxisbeispiel: Demenzdörfer: Dieses Kapitel stellt das niederländische Demenzdorf „De Hogeweyk“ vor und leitet daraus einen detaillierten Kriterienkatalog für eine demenzgerechte Architektur und Planung ab.
5. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, reflektiert die Umsetzbarkeit in Deutschland und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung spezieller Wohnformen.
Demographischer Wandel, Immobilienwirtschaft, Demenz, Altengerechtes Wohnen, Projektentwicklung, Barrierefreiheit, Demenzdorf, De Hogeweyk, Orientierung, Wohnraumanpassung, Betreuungskonzept, Pflegeheime, Lebensqualität, Demenzgerechte Architektur, Finanzierung.
Die Arbeit untersucht, wie Immobilien für demenzkranke Menschen entwickelt werden müssen, um deren spezifische Bedürfnisse nach Sicherheit und Orientierung zu erfüllen.
Die Arbeit umfasst den demographischen Wandel, die Wohnraumanforderungen von Menschen mit Demenz, die Analyse eines innovativen Demenzdorf-Konzepts sowie bauliche Kriterien für die Projektentwicklung.
Ziel ist es, Handlungsempfehlungen für die Bau- und Immobilienwirtschaft zu geben, um durch bauliche Maßnahmen die Lebensqualität demenzkranker Menschen trotz fortschreitender Krankheit dauerhaft zu erhalten.
Es handelt sich um eine Literatur- und Studienauswertung, die mit der Analyse des Praxisbeispiels „De Hogeweyk“ und der Erstellung eines Kriterienkatalogs verknüpft wird.
Der Hauptteil widmet sich dem Wohnkonzept des Demenzdorfes, der daraus abgeleiteten baulichen Gestaltung, Fragen zur Standortwahl sowie einer ökonomischen Betrachtung der Kosten und Finanzierung.
Zu den prägenden Begriffen gehören Demographischer Wandel, Demenzgerechtes Wohnen, Barrierefreie Architektur, De Hogeweyk und Projektentwicklung in der Immobilienwirtschaft.
Aufgrund nachlassender räumlicher Wahrnehmung benötigen Demenzkranke eine höhere Beleuchtungsstärke (500 Lux) und indirektes Licht, um Stürze zu vermeiden und die Orientierung zu erleichtern.
Die Umsetzung scheitert oft an hohen Investitionskosten, schwierigen Finanzierungssituationen durch den Rückzug von Bund und Ländern sowie an ungeklärten baurechtlichen Anforderungen in der „Grauzone“ zwischen Heimrecht und allgemeinem Wohnungsbau.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

