Masterarbeit, 2019
167 Seiten, Note: 1,4
1 Einleitung
1.1 Problemstellung etablierter Großunternehmen
1.1.1 Das „Innovator’s Dilemma“
1.1.2 Die „VUCA-Welt“
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Transformation Corporate Start-up
2.1.1 Begriffsbestimmung von „Corporate Start-up“
2.1.2 Relevanz und Aufstieg der Start-up-Ökonomie
2.1.3 Formen separater Innovationseinheiten
2.1.3.1 Interne neue Ideen: Innovation Lab/Hub und Company Builder
2.1.3.2 Externe bestehende Ideen: Inkubator und Accelerator
2.1.4 Heute: Illusion der separaten Innovationseinheiten
2.1.4.1 Das gegenwärtige Vorgehen etablierter Unternehmen
2.1.4.2 Das Problem der geringen wirtschaftlichen Erfolgschancen
2.1.4.3 Das Problem der mangelhaften Umsetzung
2.1.4.4 Eine provokante These: Die Ideen sind das Problem
2.1.5 In Zukunft: effiziente Innovationen durch Kundenzentrierung und Traktion
2.1.5.1 Herausforderungen für den langfristigen Innovationserfolg
2.1.5.2 Effiziente Innovationen durch Traktionserfolg
2.1.5.3 Erfolg durch effiziente Innovationen
2.1.5.4 Dualismus und Ambidextrie: das Gleichgewicht finden
2.2 Agilität: ein aktueller Überblick
2.2.1 Historische Entwicklung des Konzepts Agilität
2.2.2 Werte und Prinzipien nach dem Agilen Manifest
2.2.3 Adaption an den agilen betrieblichen Kontext
2.2.4 Definition der heutigen Agilität
2.2.5 Das Mindset: mehr als nur eine Grundhaltung
2.2.6 Bedeutung für Teams und Unternehmen
2.2.7 Holakratie und Agilität
2.2.8 Vorteile der agilen Arbeitsweise
2.2.9 Typische Fehler bei der agilen Transformation
2.2.10 Kompetenzen und Voraussetzungen für die erfolgreiche Transformation
2.2.11 Die Rolle der agilen Führungskraft
2.3 Ein agiles Innovations-Ökosystem in einer Start-up-Welt
2.3.1 Begriffsbestimmung von Innovation
2.3.2 Das Innovations-Ökosystem
2.3.3 Startpunkt: Innovationsportfolio
2.3.4 Agile Methoden und Techniken
2.3.4.1 Der Sprint im Mittelpunkt
2.3.4.2 Scrum
2.3.4.3 Design Thinking
2.3.4.4 Lean Start-up
2.3.4.5 Kanban
2.3.5 Fehler und Hürden in Innovationsprozessen
2.4 Resümee
3 Empirisch-qualitative Untersuchung
3.1 Fallstudie eines führenden FMCG-Herstellers
3.1.1 Relevanz von disruptiven Innovationen für FMCG-Hersteller
3.1.2 Bedrohung durch die Marktmacht des Handels
3.1.3 Bedrohung durch Start-ups
3.1.4 Ein Sprint als erste agile Initiative
3.2 Beschreibung der qualitativen Forschungsmethode
3.2.1 Das problemzentrierte Experteninterview als Erhebungsinstrument
3.2.2 Funktion des Interviewleitfadens
3.2.3 Funktion der Datenaufzeichnung
3.2.4 Vorgehensweise der Datenauswertung
3.3 Methodische Vorgehensweise der Untersuchung
3.3.1 Operationalisierung
3.3.2 Befragungsort, -dauer und -aufzeichnung
3.3.3 Aufbau und Struktur der Interviewleitfäden
3.3.4 Auswahl und Beschreibung der Stichprobe
3.3.5 Durchführung der Interviews
3.3.6 Durchführung der Auswertung
4 Ergebnisse
4.1 Auswertung der Ergebnisse aus der Perspektive der Führungskräfte
4.1.1 Dimension: Agilität
4.1.2 Dimension: Corporate Start-up
4.1.3 Dimension: FMCG
4.1.4 Dimension: Sonstige Themen
4.2 Auswertung der Ergebnisse aus der Perspektive der Sprint-Teilnehmer
4.2.1 Dimension: Sprint
4.2.2 Dimension: Agilität
4.2.3 Dimension: Corporate Start-up
4.2.4 Dimension: Sonstige Themen
5 Diskussion der Ergebnisse
5.1 Zusammenfassung und Zusammenführung der Ergebnisse
5.2 Interpretation der Ergebnisse vor dem theoretischen Hintergrund
5.3 Kritische Reflexion der Vorgehensweise und Methodik
6 Praktische Implikationen
6.1 Aufbau eines einheitlichen Verständnisses
6.2 Optimierung der Rahmenbedingungen
6.3 Integration von Mindset, Methoden und Techniken in den Arbeitsalltag
6.4 Ganzheitliche interne Sensibilisierung
6.5 Berücksichtigung von Kernkompetenzen und Restriktionen
6.6 Ein neues Innovations-Ökosystem: das stärkenorientierte 3i-Modell
6.7 Effiziente Innovationen durch ambidextres Denken
7 Fazit und Ausblick
7.1 Fazit
7.2 Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, wie etablierte Großunternehmen durch die Transformation in Corporate Start-ups und den Einsatz agiler Methoden ihre Innovationskraft nachhaltig stärken können, um sich gegen den Wettbewerbsdruck durch disruptive Start-ups und veränderte Marktbedingungen zu behaupten.
2.1.1 Begriffsbestimmung von „Corporate Start-up“
Der Ausdruck „Start-up“ ist wirtschaftsgeschichtlich noch relativ neu und hat in den letzten Jahren im deutschen Sprachgebrauch stark an Popularität gewonnen. Jedoch ist seine Auslegung und Anwendung nicht immer ganz verständlich. Häufig wird die Frage gestellt, ab wann ein Unternehmen als „Start-up“ bezeichnet werden darf und ab wann nicht bzw. nicht mehr. Noch neuer ist der Begriff „Corporate Start-up“, für den zum aktuellen Zeitpunkt noch kein Eintrag im Gabler-Springer Wirtschaftslexikon vorliegt.
Den Begriff „Start-up“ beschreibt das Wirtschaftslexikon von Gabler-Springer als eine Unternehmensgründung, deren Geschäftsidee innovativ ist und hohes Wachstumspotenzial aufweist. Bei einer Erweiterung des Suchbegriffs auf „Start-up-Unternehmen“ wird die Definition durch den Zusatz „noch nicht etablierte junge Unternehmen mit geringem Startkapital“ ergänzt. (Achleitner, 2017). Schramm und Carstens vertreten eine sehr ähnliche Ansicht: „Ein Start-up ist ein junges, innovatives und noch nicht etabliertes Unternehmen auf der Suche nach einem nachhaltigen, skalierbaren Geschäftsmodell“ (Schramm & Carstens, 2014, S. 11). Ries, der Begründer von Lean Start-up, beschreibt ein Start-up als eine menschliche Institution, die in einem Umfeld extremer Ungewissheit agiert und neue Produkte oder neue Dienstleistungen entwickelt (Ries, 2015, S. 33). Die Definition der Universität Siegen vervollständigt schließlich das Gesamtbild: „Das Ziel des Start-up Prozesses besteht nicht nur darin, Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, wie man ein tragfähiges Geschäftsmodell aufbaut. Mit geringem Kapitaleinsatz und hoher Effizienz sollen die Ideen in kurzen iterativen Schritten in eine ständig verbessernde Lösung überführt werden“ (Universität Siegen, 2018).
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den sinkenden Lebenszyklus großer Unternehmen und die existenzielle Notwendigkeit für etablierte Firmen, auf disruptive Marktveränderungen zu reagieren.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erarbeitet die Konzepte der agilen Transformation, der Corporate Start-ups sowie moderne Innovations-Ökosysteme und stellt deren theoretische Fundierung dar.
3 Empirisch-qualitative Untersuchung: Hier wird das Untersuchungsdesign der Fallstudie bei einem FMCG-Hersteller dargelegt, einschließlich der methodischen Vorgehensweise bei den Experteninterviews.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews mit Führungskräften und Mitarbeitern werden ausgewertet, um ein detailliertes Stimmungs- und Sachbild über die agile Transformation im Unternehmen zu gewinnen.
5 Diskussion der Ergebnisse: Die gewonnenen Erkenntnisse aus der empirischen Studie werden kritisch mit den theoretischen Grundlagen verknüpft und diskutiert.
6 Praktische Implikationen: Basierend auf der Analyse werden konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie die Transformation effizienter gestaltet und in den Arbeitsalltag integriert werden kann.
7 Fazit und Ausblick: Diese Kapitel fassen die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und geben einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung agiler Organisationen sowie mögliche Ansätze für weitere Forschung.
Agilität, Corporate Start-up, Innovation, FMCG, Disruption, Innovations-Ökosystem, Sprint, Lean Start-up, Scrum, Design Thinking, Kanban, Transformation, Innovationsmanagement, Traktion, Ambidextrie
Die Arbeit untersucht, wie etablierte Großunternehmen, insbesondere in der FMCG-Branche, agile Methoden und Konzepte aus der Start-up-Welt erfolgreich adaptieren können.
Die zentralen Themen sind agile Transformation, Innovationsmanagement, Corporate Start-ups, die Anwendung spezifischer Methoden wie Scrum oder Design Thinking und die Überwindung kultureller Hürden in Großunternehmen.
Das Ziel ist es, für Klarheit über die agile Transformation zu sorgen und ein besseres Verständnis dafür zu schaffen, wie agile Arbeitsweisen in einem „Brownfield“-Umfeld effizient angewendet werden können.
Die Arbeit basiert auf einer qualitativ-empirischen Fallstudie, in der explorative Experteninterviews mit Führungskräften und Mitarbeitern eines führenden Konsumgüterherstellers geführt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Agilität und Innovation sowie eine umfassende empirische Untersuchung, die den aktuellen Status der Transformation im Zielunternehmen analysiert.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Agilität, Corporate Start-up, Innovation, Disruption, Traktion und Ambidextrie charakterisiert.
Der 5C-Prozess berücksichtigt von Beginn an die spezifischen Restriktionen und Kernkompetenzen etablierter Unternehmen, um die Disruption effizienter und marktnaher umzusetzen, anstatt nur isolierte Start-up-Methoden zu kopieren.
Die Untersuchung zeigt, dass der Sprint in der Praxis oft als belastende "Job-on-Top"-Aufgabe wahrgenommen wurde. Die Arbeit betont daher, dass Sprints in einen gesunden, nachhaltigen Rhythmus überführt werden müssen.
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