Diplomarbeit, 2004
92 Seiten, Note: sehr gut
Die Arbeit befasst sich mit der Simulation von Zufallsprozessen im Kontext der Extremwertstatistik und der Bewertung von pfadabhängigen Derivaten. Ziel ist es, quantitative Aussagen darüber zu treffen, wann sich ein Prozess mit abgeschnittenen Lévy-Verteilungen wieder von einer Gaußverteilung approximieren lässt.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Extremwertstatistik, Lévy-Prozesse, pfadabhängige Derivate, Monte-Carlo-Simulationen, empirische Datenanalyse, Aktienkursmodelle und das Black-Scholes-Modell.
Die Arbeit untersucht mittels Computersimulation das Verhalten stochastischer Prozesse wie Brownsche Bewegung und Lévy-Flights zur Risikoabschätzung in Finanzmärkten.
Analysen zeigen, dass Preisfluktuationen oft nicht gaußverteilt sind, sondern durch "fette Enden" (Lévy-Verteilungen) beschrieben werden, was Extremrisiken besser abbildet.
Das sind Finanzinstrumente, deren Wert nicht nur vom aktuellen Preis, sondern vom gesamten Preisverlauf (z.B. Maxima oder Minima) in einem Zeitintervall abhängt.
Ein klassisches Modell zur Bewertung von Optionen, das jedoch von Gauß-Verteilungen ausgeht, was in der Arbeit kritisch hinterfragt wird.
Er enthält C++ Quellcode, der direkt in Risikomanagementsystemen von Finanzinstituten zur Simulation von Preisprozessen eingesetzt werden kann.
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