Bachelorarbeit, 2012
42 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss parteipolitischer Determinanten auf die Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik in etablierten OECD-Demokratien im Zeitraum von 1990 bis 2007. Die Arbeit zielt darauf ab, die Frage zu klären, ob und inwiefern die parteipolitische Zusammensetzung von Regierungen einen signifikanten Effekt auf das Ausgabenniveau für aktive Arbeitsmarktpolitik hat.
Kapitel 2 bietet eine umfassende Einführung in die aktive Arbeitsmarktpolitik, ihre wirtschaftspolitischen Auswirkungen und ihre historische Entwicklung. Kapitel 3.1 führt die Parteiendifferenztheorie ein, die eine zentrale Rolle in der Untersuchung des Einflusses von Parteien auf die Arbeitsmarktpolitik spielt. Kapitel 3.2 wendet die Theorie spezifisch auf den Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik an und leitet daraus zwei empirisch zu überprüfende Hypothesen ab. Das Forschungsdesign wird in Kapitel 4 detailliert erläutert, einschließlich der Methodik, der Operationalisierung von Variablen und der Präsentation alternativer Kontrollkonzepte. Kapitel 5 präsentiert die Ergebnisse von einfachen bivariaten Analysen und multivariaten Querschnittsregressionsmodellen, um die funktionale Beziehung zwischen abhängigen und unabhängigen Variablen zu identifizieren. Abschließend wird eine inhaltliche Bewertung der Ergebnisse vorgenommen.
Aktive Arbeitsmarktpolitik, Ausgaben, Parteiendifferenztheorie, OECD-Länder, Regressionsanalyse, Empirische Analyse, Arbeitsmarkt, Parteien, Politik, Globalisierung, Europäische Union.
Diese Theorie besagt, dass die politische Ausrichtung der Regierungsparteien (z.B. links vs. rechts) einen signifikanten Einfluss auf die Gestaltung und die Ausgaben der staatlichen Politik hat.
Dazu gehören staatliche Maßnahmen wie Fortbildungen, Lohnkostenzuschüsse oder Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die darauf abzielen, Arbeitslose wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Es wird oft argumentiert, dass die Globalisierung den Handlungsspielraum nationaler Regierungen einschränkt, da Kapital mobiler wird und antizyklische Maßnahmen weniger effektiv sein könnten.
Die Arbeit nutzt einen makro-quantitativen Vergleich und Regressionsanalysen von OECD-Demokratien im Zeitraum 1990-2007, um funktionale Zusammenhänge zu identifizieren.
Die Steuerung ist indirekt und hängt stark von volkswirtschaftlichen Zyklen ab, jedoch setzen Parteien über die Höhe der Ausgaben für aktive Maßnahmen deutliche politische Schwerpunkte.
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