Bachelorarbeit, 2018
81 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Führung
2.1 Klassische Führungstheorien
2.1.1 Eigenschaftstheorie
2.1.2 Verhaltenstheorie
2.1.3 Situationstheorie
2.2 Neue Forschungsansätze
2.3 Full Range of Leadership
2.3.1 Transaktionale Führung
2.3.2 Transformationale Führung
3 Motivation
3.1 Motivationstheorien
3.1.1 Inhaltstheorien
3.1.2 Prozesstheorien
3.2 extrinsische Motivation
3.3 intrinsische Motivation
3.4 Verdrängungseffekt
4 Methode
4.1 Begründung der Forschungsrichtung
4.1.1 Hypothesengenerierung
4.2 Methodisches Vorgehen
4.2 Vorstellung der Interviewpartner
4.3 Entwicklung der Interviewleitfragen
4.4 Methode der Auswertung
4.5 Gütekriterien für die qualitative Forschung
5 Ergebnis
6 Diskussion
6.1 Einschränkungen
6.2. Anschlussmöglichkeiten
7 Fazit
Die Arbeit untersucht, welches der vier I’s transformationaler Führung nach Bass den größten Einfluss auf die intrinsische Motivation von Mitarbeitern ausübt, um in Zeiten von Change-Management-Prozessen die notwendige Leistungseffizienz in Unternehmen aufrechtzuerhalten.
2.3.2 Transformationale Führung
Die transformationale Führung gilt als eine Weiterentwicklung der transaktionalen Führung, aus dem Modell des "Full Range of Leadership" von Bass (1985). Innerhalb dieses Führungsansatzes wird das Modell durch die intrinsische Motivation, die aus der Handlung selbst entsteht, ergänzt und soll Einfluss auf die Führungseffektivität nehmen. Nach Bass (1985) empfinden Mitarbeiter bei Anwendung einer transformationalen Führung: Vertrauen, Bewunderung, Loyalität und Respekt für die Führungskraft und wachsen über sich hinaus, um ein gemeinsamen Unternehmensziel zu erreichen. Diese Theorie stützt sich auf Emotionen der Mitarbeiter und motiviert durch Sinnhaftigkeit in Hinblick auf die persönliche Leistung und der notwendigen Organisationsveränderung. Diese Sinngebung führt Mitarbeiter von egoistischen Werten hin zu langfristigen, übergeordneten Unternehmenswerten und Idealen.
Bass (1985) formulierte die "vier I's" („Idealized Influence“, „Inspirational Motivation“, „Intellectual Stimulation“ und „Individuell Consideration“), um die Dimensionen dieser Führung darzustellen.
Die Dimension „Idealized Influence“ beschreibt die Vorbildfunktion der Führungskraft. Diese soll moralische und soziale Werte vorleben und somit Vertrauen und Respekt bei den Beschäftigten erzeugen.
1 Einleitung: Hinführung zum Thema Change Management und der Bedeutung transformationaler Führung für die Motivation.
2 Führung: Überblick über klassische und moderne Führungstheorien sowie das Full Range of Leadership Modell.
3 Motivation: Erläuterung relevanter Motivationsmodelle sowie der Abgrenzung zwischen extrinsischer und intrinsischer Motivation.
4 Methode: Darstellung des qualitativen Forschungsdesigns unter Verwendung von Experteninterviews und der Inhaltsanalyse nach Mayring.
5 Ergebnis: Zusammenführung und Auswertung der Interviewergebnisse hinsichtlich der vier I’s.
6 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse und Abgleich mit den theoretischen Hypothesen.
7 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Implikationen für die Führungspraxis.
Transformationale Führung, Intrinsische Motivation, Change Management, Führungseffektivität, Idealized Influence, Mitarbeiterführung, Humankapital, Qualitative Inhaltsanalyse, Experteninterview, Vorbildfunktion, Vertrauen, Individuelle Förderung, Motivationstheorien, Leistungseffizienz, Unternehmenswerte
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen transformationaler Führung und der intrinsischen Motivation von Mitarbeitern in Unternehmen.
Zu den zentralen Themen gehören Change Management, diverse Führungstheorien, Motivationskonzepte sowie die praktische Anwendung von Führungsinstrumenten.
Ziel ist es zu identifizieren, welches der vier Elemente (die "vier I's") der transformationalen Führung nach Bass den stärksten positiven Einfluss auf die intrinsische Mitarbeitermotivation ausübt.
Es wird ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit sieben Führungskräften basiert, welche mittels Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil deckt die theoretischen Grundlagen zu Führung und Motivation ab, beschreibt das methodische Vorgehen und stellt die Ergebnisse der empirischen Untersuchung detailliert dar.
Transformationale Führung, intrinsische Motivation, Change Management, Idealized Influence und Mitarbeiterführung sind die prägenden Begriffe.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Vorbildfunktion der Führungskraft und das entgegengebrachte Vertrauen die stärksten Treiber für die intrinsische Motivation und die Bereitschaft zur Eigenverantwortung sind.
Vertrauen wird von den befragten Experten als essenzielle Basis für die Delegation von Aufgaben und als Motivator angesehen, der es Mitarbeitern ermöglicht, selbstständig und flexibel zu agieren.
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