Bachelorarbeit, 2018
38 Seiten, Note: 2,0
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen von vertikalen Zusammenschlüssen auf die Wohlfahrt, Produzenten- und Konsumentenrente. Ziel ist es, herauszufinden, ob es eindeutige Handlungsempfehlungen gibt, ob vertikale Fusionen den Wettbewerb fördern oder schädigen.
Kapitel 1 führt in das Thema der vertikalen Zusammenschlüsse ein und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen auf den Wettbewerb dar. Kapitel 2 erläutert den Begriff der vertikalen Fusion und die relevanten rechtlichen Grundlagen. Kapitel 3 befasst sich mit drei Problemen, die durch vertikale Fusionen gelöst werden können, aber auch zu negativen Effekten auf den Wettbewerb führen können: die doppelte Marginalisierung, das Free Riding-Problem und das Commitment-Problem. Kapitel 4 stellt eine Gegenüberstellung von Chancen und Risiken vertikaler Fusionen dar und analysiert Handlungsempfehlungen.
Vertikale Fusion, Wettbewerbspolitik, Wohlfahrt, Produzentenrente, Konsumentenrente, doppelte Marginalisierung, Free Riding, Commitment-Problem, Handlungsempfehlungen, Regulierung.
Eine vertikale Fusion, oft synonym als vertikaler Zusammenschluss bezeichnet, ist die Vereinigung von Unternehmen, die auf unterschiedlichen Stufen der Wertschöpfungskette tätig sind, beispielsweise ein Hersteller und ein Händler.
Vertikale Zusammenschlüsse können sowohl wettbewerbsfördernd als auch wettbewerbsschädigend wirken. Sie beeinflussen die Wohlfahrt, die Produzentenrente und die Konsumentenrente je nach Marktkonstellation unterschiedlich.
Die doppelte Marginalisierung tritt auf, wenn sowohl der Hersteller als auch der Händler eine eigene Monopol-Marge aufschlagen. Eine vertikale Fusion kann dieses Problem lösen, indem sie die Preisgestaltung koordiniert und so potenziell die Endpreise für Konsumenten senkt.
Das Free Riding-Problem entsteht, wenn ein Unternehmen von den Anstrengungen eines anderen profitiert, ohne dafür zu bezahlen (z. B. Beratung im Fachgeschäft, Kauf beim Discounter). Vertikale Fusionen können Anreize schaffen, solche Trittbrettfahrer-Effekte zu eliminieren.
Das Commitment-Problem beschreibt die Schwierigkeit eines Herstellers, sich gegenüber seinen Händlern glaubhaft auf bestimmte Lieferbedingungen zu verpflichten. Eine Fusion kann dieses Problem durch interne Kontrolle lösen.
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