Bachelorarbeit, 2014
68 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Definition relevanter Begriffe
2.1 Convenience
2.2 Convenience Stores
2.3 Convenience Food
3. Entwicklung
3.1 Convenience - Eine amerikanische Erfindung
3.2 Convenience Stores in Deutschland
3.2.1 Unternehmensgruppe Dr. Eckert
3.2.2 Valora
3.2.3 Albert Heijn
3.3 Internationaler Vergleich
3.4 Zusammenfassung
4. Erfolgsfaktoren
4.1 Wachsender Anteil berufstätiger Frauen
4.2 Steigende Single- und Zwei-Personen-Haushalte
4.3 Alterung der Gesellschaft
4.4 Entstrukturisierung des Alltags
4.5 Zeitknappheit
4.6 Wandel der Werthaltung zu Essen und Ernährung
4.7 Sortimentsbildung und Warenpräsentation
4.8 Nähe zum Kunden
4.9 Wandel der Mobilität
4.10 Mobilitätstypen
4.11 Zusammenfassung
5. Zukunft
5.1 Geschäftsentwicklung
5.2 Beeinflussende Faktoren
5.2.1 Ultrafrische und Regionalität
5.2.2 Einfluss der Politik
5.2.3 Streik
5.2.4 Online-Konkurrenz
5.2.5 Tabakproduktrichtlinie
5.3 Zusammenfassung
6. Resümee
Diese Bachelor-Thesis untersucht die Entwicklung, Erfolgsfaktoren und Zukunftsperspektiven von Convenience Stores auf dem deutschen Markt. Ziel ist es, die spezifischen Rahmenbedingungen zu analysieren, die das Wachstum dieses Handelsformates begünstigen, sowie die Rolle von Convenience-Produkten im Kontext sich wandelnder gesellschaftlicher Strukturen und Konsummuster zu beleuchten.
3.1 Convenience - Eine amerikanische Erfindung
Convenience ist keine Neuheit. Bereits 1927 eröffnete in den Vereinigten Staaten der erste Convenience Store. Erst 47 Jahre später folgte in Japan der erste Store. Beide gehören einer Kette an, die weltweit als Synonym für Convenience steht: 7-Eleven. Spätestens seitdem die Metro mit der japanischen 7-Eleven-Muttergesellschaft Ito Yokado eine Kooperation beschlossen hatte, ist das Thema auch für Deutschland interessant.
1927 kamen in Texas drei Personen zusammen. Claude S. Dawley, der Sohn eines Industriellen, der auf die lukrative Idee kam, Eiswürfel in Fabriken herzustellen. Die Firma besaß über 40 Fabriken unter dem Namen „Southland Ice Company“. Die zweite Person war Joe C. Thompson. Er stammte aus armen Verhältnissen und verdiente seit dem achten Lebensjahr Geld bei den Nachbarn, die ebenfalls im Eis-Geschäft tätig waren. Später übernahm er das Geschäft, verkaufte es an Dawley und übernahm Anteile an der Firma. Thompson war von Dawleys Fähigkeiten überzeugt und ernannte ihn mit 26 Jahren zum Direktor mit Vollmacht. Die dritte Person war Uncle Johnny Green. Auch er verkaufte Eis in einem Laden, der zur Southland Ice Company gehörte. Er hatte viel Erfolg. Besonders gefiel den Kunden die lange Öffnungszeit von 16 Stunden an allen Tagen der Woche. Die Kunden fragten Uncle Johnny, ob er neben Eis auch weitere Artikel wie Brot, Milch und Eier anbieten könne. Das Konzept war so erfolgreich, dass die Kasse nicht mehr ausreichte, das Geld zu deponieren. Neue Regale erweiterten die Angebotsfläche. Der erste Convenience Store war unter dem Namen „Tote'm“ entstanden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Convenience-Marktes ein und definiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Definition relevanter Begriffe: Dieser Abschnitt erläutert die terminologischen Grundlagen von „Convenience“, „Convenience Stores“ und „Convenience Food“.
3. Entwicklung: Dieses Kapitel skizziert die historische Entstehung des Convenience-Formats in den USA sowie dessen Etablierung in Deutschland anhand ausgewählter Unternehmensbeispiele.
4. Erfolgsfaktoren: Hier werden zehn zentrale Faktoren beschrieben, die den Erfolg von Convenience Stores in Deutschland maßgeblich beeinflussen.
5. Zukunft: In diesem Kapitel werden Expertenmeinungen und externe Einflussfaktoren diskutiert, die das zukünftige Marktgeschehen prägen werden.
6. Resümee: Dieses Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf potenzielle zukünftige Forschungsschwerpunkte.
Convenience Store, Convenience Food, Handel, Konsumverhalten, Erfolgsfaktoren, demografischer Wandel, Zeitknappheit, Sortimentsgestaltung, Tankstellen-Shops, Einzelhandel, Mobilität, Unterwegs-Versorgung, Marktprognose, Markenstrategie, Digitalisierung.
Die Arbeit befasst sich mit dem Geschäftsmodell der Convenience Stores und untersucht deren Entwicklung, die entscheidenden Erfolgsfaktoren sowie die Zukunftsperspektiven in Deutschland.
Die zentralen Felder umfassen die Definition des Convenience-Begriffs, historische Entwicklungen, Marktanalysen in Deutschland, demografische Einflussfaktoren und Trends wie Online-Konkurrenz oder demografischer Wandel.
Das Ziel ist die Identifikation der Faktoren, die Convenience Stores erfolgreich machen, und die Untersuchung der zukünftigen Marktentwicklung in Deutschland.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Sekundärdatenanalyse, inklusive der Auswertung von Branchenberichten, Statistiken und Experten-Prognosen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einordnung, eine detaillierte Analyse der zehn Erfolgsfaktoren (z.B. Zeitknappheit, demografischer Wandel, Mobilität) und eine Prognose der Zukunftschancen des Formats.
Die wichtigsten Schlagworte sind Convenience Store, Konsumverhalten, Zeitknappheit, Handel, demografischer Wandel und Unterwegs-Versorgung.
Tankstellen gelten als Pioniere und maßgebliche Akteure, die in Deutschland den Convenience-Trend durch die Sortimentserweiterung hin zum Lebensmittelnahversorger geprägt haben.
Obwohl Online-Lieferdienste wachsen, sehen Experten das Potenzial für Convenience Stores vor allem darin, echte physische Einkaufserlebnisse und Sofort-Verfügbarkeit zu bieten, die online schwer ersetzbar sind.
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