Masterarbeit, 2016
138 Seiten, Note: 1,8
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsziel
1.3 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen von Analystenempfehlungen
2.1 Komponenten einer Analystenempfehlung
2.1.1 Business Analysis
2.1.2 Financial Modelling
2.1.3 Sell, Hold oder Buy – Die Empfehlung
2.2 Informationsbeschaffung
2.2.1 Accounting Information
2.2.2 Analystenkonferenzen und Investor Relations
2.2.3 Reaktion auf neue Informationen
2.3 Der Aktienresearch-Markt
2.3.1 Typologie von Analysten
2.3.2 Überblick der deutschen Analystenhäuser
2.3.3 Erwartungen an Analysten
2.4 Regulierung von Analystenempfehlungen
2.4.1 Gesetzliche Regulierung
2.4.2 Vorschriften der nationalen Berufsverbände
3 Finanzierungstheoretische Aspekte von Analystenempfehlungen
3.1 Principal-Agency-Theorie
3.1.1 Agency-Beziehungen
3.1.2 Hidden Intentions und Hidden Characterics
3.1.3 Adverse Selection
3.2 Markteffizienzhypothese nach Fama
3.2.1 Schwache Form der Informationseffizienz
3.2.2 Halbstrenge Form der Informationseffizienz
3.2.3 Strenge Form der Informationseffizienz
3.3 Verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie
3.3.1 Anomalien in der Informationsaufnahme
3.3.2 Anomalien in der Informationsverarbeitung
3.3.3 Anomalien in der Entscheidungsfindung
4 Empirische Untersuchung von Empfehlungsänderungen im DAX 30
4.1 Die Methodik der Ereignisstudie
4.1.1 Definition des Events - Empfehlungsänderungen von Analysten
4.1.2 Untersuchungsgruppe und Untersuchungszeitpunkt
4.1.3 Bestimmung der Ereignis- und Schätzperiode
4.1.4 Prognose der erwarteten Renditen
4.1.5 Berechnung der abnormalen Renditen und Signifikanzprüfung
4.2 Stand der bisherigen Forschung
4.2.1 Bisherige globale Forschungsergebnisse
4.2.2 Kritische Würdigung der bisherigen Studien
4.3 Stichprobenauswahl und Datengewinnung
4.4 Ergebnisse der empirischen Untersuchung
4.4.1 Analyse der Regressionsergebnisse
4.4.2 Bestimmung der Überrenditen
4.4.3 Signifikanztest der abnormalen Renditen
4.4.4 Kritische Würdigung der Ereignisstudie
4.4.5 Handlungsempfehlungen für Kapitalmarktteilnehmer
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Master-Thesis untersucht, ob Empfehlungsänderungen deutscher Analystenhäuser einen statistisch signifikanten Einfluss auf die Aktienkurse von Unternehmen des DAX 30 haben. Im Fokus steht dabei nicht die Empfehlung an sich, sondern die Veränderung bestehender Einschätzungen (Upgrades und Downgrades) und die daraus resultierenden abnormalen Renditen.
2.1.1 Business Analysis
Zu Beginn eines Analystenberichtes erfolgt die Vorstellung des zu analysierenden Unternehmens. Hier werden die wichtigsten Fakten des Unternehmens und seine Historie präsentiert um den Leser einen ersten Eindruck über das Unternehmen zu verschaffen. Dazu werden Zahlen und Fakten des Unternehmens kurz zusammengefasst. Hierzu gehören insbesondere der Unternehmensname, die Rechtsform und der Hauptsitz der Gesellschaft.
Die überwiegende Zahl der börsennotierten Unternehmen firmiert als Aktiengesellschaft (AG), es gibt jedoch auch einige Unternehmen die als Kommanditgesellschaft auf Aktie (KGaA) an der Börse gelistet sind, als Beispiel ist hier das Unternehmen Henkel zu nennen. Durch die fortschreitende Internationalisierung der Märkte finden sich zunehmend auch Unternehmen, die die Societas Europaea (SE) als Rechtsform wählen. Diese europäische Aktiengesellschaft hat den Vorteil, dass der Sitz des Unternehmens innerhalb von Europa verlegt werden kann, ohne dass eine Auflösung oder Neugründung erfolgen muss. Somit kann die Wahl des Hauptsitzes aus rein wirtschaftlichen Gründen getroffen werden.17
Die Business Analysis beschreibt das Geschäftsmodell. Die wichtigsten Produkte oder Produktgruppen sowie die Absatzmärkte werden vorgestellt, und Hinweise zu Produkten gegeben, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden oder Aussagen zu den Patentanmeldungen gemacht.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas, der Problemstellung sowie des Forschungsziels und des methodischen Vorgehens.
2 Grundlagen von Analystenempfehlungen: Definition zentraler Begriffe, Erläuterung der Analyseprozesse, der Informationsbeschaffung und des rechtlichen Rahmens.
3 Finanzierungstheoretische Aspekte von Analystenempfehlungen: Einordnung der Thematik in die Principal-Agency-Theorie, die Markteffizienzhypothese und die verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie.
4 Empirische Untersuchung von Empfehlungsänderungen im DAX 30: Detaillierte Darstellung der Ereignisstudie, Datengewinnung, Regressionsanalyse und Auswertung der Ergebnisse.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Kernerkenntnisse und Bewertung der ökonomischen Anwendbarkeit für Kapitalmarktteilnehmer.
Analystenempfehlungen, Ereignisstudie, DAX 30, Kapitalmarkteffizienz, Principal-Agency-Theorie, Behavioral Finance, abnormale Rendite, Fundamentalanalyse, Research-Report, Aktienkurse, Kurszielanpassung, Upgrades, Downgrades, Markteffizienz, Finanzanalyse.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen von Empfehlungsänderungen deutscher Analystenhäuser auf die Aktienkurse der im DAX 30 gelisteten Unternehmen.
Die zentralen Felder umfassen die Finanzanalyse, Kapitalmarkttheorien (insb. Effizienztheorie), verhaltensorientierte Finanzmarkttheorie und empirische Ereignisstudien.
Ziel ist es zu ermitteln, ob Analysten-Downgrades oder -Upgrades statistisch signifikante Auswirkungen auf Aktienrenditen haben und ob daraus eine profitable Investmentstrategie ableitbar ist.
Die Autor verwendet die Methode der Ereignisstudie (Eventstudy) basierend auf einem Marktmodell, um abnormale Renditen innerhalb eines 7-tägigen Eventfensters zu berechnen.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Analysten und Märkten sowie die detaillierte empirische Durchführung und Auswertung der 88 untersuchten Ereignisse.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Analystenempfehlungen, Ereignisstudie, abnormale Rendite, Markteffizienz und der DAX 30.
Sie dient zur theoretischen Einordnung der Informationsasymmetrien zwischen Management, Anteilseignern und Analysten sowie zur Erklärung der Überwachungsfunktion (Monitoring) von Finanzanalysten.
Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass kurzfristige Handelsstrategien, die ausschließlich auf Analystenempfehlungen basieren, aufgrund der anfallenden Transaktionskosten in der Regel nicht rentabel sind.
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