Bachelorarbeit, 2018
43 Seiten, Note: 2.7
Diese Arbeit analysiert die literarische Rezeption des islamistischen Attentäters und befasst sich insbesondere mit der Frage, wie die Darstellung des islamistischen Selbstmordattentäters in der Literatur vor dem Hintergrund des zunehmenden polarisierten Diskurses erfolgt. Die Arbeit untersucht zwei Romane, "Ein Zimmer im Haus des Krieges" von Christoph Peters und "Terrorist" von John Updike, und analysiert die Darstellung der Attentäter, ihrer Umgebung sowie die jeweiligen Konzepte des Islams in diesen Werken.
Das erste Kapitel beleuchtet den historischen Kontext des islamistischen Terrorismus, beginnend mit den Anschlägen vom 11. September 2001 und ihren Auswirkungen. Dabei werden die Entstehung des „Freund vs. Feind“-Diskurses und das westliche Islamverständnis betrachtet. Das zweite Kapitel untersucht die Romane "Ein Zimmer im Haus des Krieges" und "Terrorist" anhand der im ersten Kapitel beschriebenen Ansätze. Die Analyse konzentriert sich auf die Figuren der Selbstmordattentäter und ihre Motivationen sowie die Darstellung des Islams in den jeweiligen Werken. Das dritte Kapitel fasst die Analyse der beiden Romane zusammen und zieht Schlussfolgerungen aus den Untersuchungsergebnissen.
Islamistischer Selbstmordattentäter, Gegenwartsliteratur, Terrorismus, 9/11, Islam, Radikalisierung, Homegrown-Terrorismus, westliche Wahrnehmung, Islamkritik, „Ein Zimmer im Haus des Krieges“, "Terrorist", Christoph Peters, John Updike.
Die Literatur versucht oft, die psychologischen und sozialen Hintergründe zu beleuchten, wobei die Darstellung zwischen religiösem Fanatismus und politisch-ökonomischer Verzweiflung schwankt.
Die Terroranschläge vom 11. September bilden den historischen Hintergrund, der das westliche Islamverständnis und den „Freund-Feind-Diskurs“ in der Literatur maßgeblich geprägt hat.
Die untersuchten Werke (Peters und Updike) zeigen, dass neben der Religion auch Identitätssuche, soziale Ausgrenzung und die Kritik am westlichen Lebensstil entscheidende Faktoren sind.
Damit ist die Radikalisierung von Personen gemeint, die in westlichen Gesellschaften aufgewachsen sind und sich dennoch gegen diese wenden.
Während Peters Jochen Sawatzky als verwirrten jungen Mann darstellt, zeichnet Updike Ahmad Ashmawy Mulloy eher als einen sympathischen Helden, der mit seiner Umwelt ringt.
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