Fachbuch, 2019
93 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
2 Grundlagen
2.1 Business Intelligence
2.2 Softwarequalität
3 Konzeption und Methode
3.1 Erweiterter Kriterienkatalog
3.2 Business Intelligence Softwareauswahl
3.3 Qualitative Vorgehensweise
4 Qualitativer Vergleich der Business Intelligence Systeme
4.1 Werkzeugschnittstelle / Funktionalität
4.2 Ein- und Ausgabeschnittstelle
4.3 Dialogschnittstelle
4.4 Bewertung und Ergebnisse
5 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist ein qualitativer Vergleich der Business Intelligence-Systeme SAP Lumira Discovery und Tableau Desktop im Hinblick auf deren Usability. Dabei wird untersucht, wie sich theoretische Anforderungen an die Softwarequalität sowie Normen zur Software-Ergonomie und Gebrauchstauglichkeit auf spezifische Self-Service- und Data-Discovery-Anwendungen anwenden lassen, um die am besten geeignete Lösung für Anwender zu identifizieren.
1.1 Problemstellung
Innerhalb eines Unternehmen kommt es durchaus vor, dass mehrere Business Intelligence Anwendungen genutzt werden, wobei der Anwender unterschiedliche Aufgaben in den jeweiligen Business Intelligence Anwendungen durchführt. Aufgrund des komplexen und zunehmenden Angebots von Business Intelligence Anwendungen ist es fraglich, ob ein Anwender das vorhandene Wissen auf weitere Business Intelligence Anwendungen, die sich beispielsweise in der Benutzeroberfläche oder Menüführung ähneln, übertragen kann. Dabei ist gerade in Unternehmen der wirtschaftliche Aspekt sehr wichtig. Denn der Ablauf in der Bedienung einer Anwendung kann das wirtschaftliche Ergebnis durch entstehende Opportunitätskosten beeinflussen. Zudem kann eine suboptimale Bedienung von Anwendungen zur Demotivation der Anwender führen. [vgl. DGUV, S. 8.]
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Problemstellung und die Zielsetzung der Arbeit vor dem Hintergrund des wachsenden Marktes für Analytics Software.
2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Basisbegriffe wie Business Intelligence, Softwarequalität sowie die relevanten Normen wie ISO/IEC 25010 und ISO 9241-11 behandelt.
3 Konzeption und Methode: In diesem Teil wird der Kriterienkatalog abgeleitet und das Vorgehen zur Untersuchung mittels Nutzwertanalyse beschrieben.
4 Qualitativer Vergleich der Business Intelligence Systeme: Dieses Kapitel führt den praktischen Vergleich der beiden gewählten Systeme anhand der definierten Kriterien durch und bewertet deren Ergebnisse.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert die Einschränkungen der Arbeit sowie die Bedeutung der Software-Ergonomie für den Unternehmenserfolg.
Business Intelligence, Softwarequalität, Usability, SAP Lumira Discovery, Tableau Desktop, Datenauswertung, Software-Ergonomie, Nutzwertanalyse, Datenvisualisierung, Self-Service, Data Discovery, ISO 9241, IT-Entscheidungsunterstützung, Benutzerschnittstelle, Anwenderakzeptanz
Die Arbeit befasst sich mit dem qualitativen Vergleich zweier führender Business Intelligence Systeme hinsichtlich ihrer Usability und Softwarequalität.
Zentrale Themen sind die Anwendbarkeit von Software-Normen wie ISO 9241-11 auf BI-Software, die Usability von Self-Service-Tools sowie die Systemarchitektur von SAP Lumira und Tableau.
Das Ziel ist es, durch die Herleitung von spezifischen Prüfkriterien zu bewerten, welches der beiden Systeme im Kontext der Benutzerfreundlichkeit besser für den praktischen Einsatz im Business-Umfeld geeignet ist.
Die Autorin verwendet einen theorieorientierten Ansatz in Kombination mit einer Nutzwertanalyse, um die verschiedenen Schnittstellen der Systeme (Werkzeug-, Dialog-, Ein-/Ausgabeschnittstelle) objektiv zu bewerten.
Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen geklärt, ein Kriterienkatalog erstellt, die beiden Systeme (SAP Lumira und Tableau) technisch analysiert und anschließend anhand der Kriterien qualitativ verglichen.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie BI-Systeme, Usability, Software-Ergonomie, Nutzwertanalyse und den Vergleich von SAP Lumira Discovery mit Tableau Desktop aus.
Beide Systeme sind für Windows optimiert, wobei die Installationsprozesse unterschiedlich viele Klicks erfordern und Tableau Desktop zusätzlich Mac OS unterstützt.
Die Serverplattform ist entscheidend, da viele fortgeschrittene Funktionen, wie die Verteilung von Berichten im Webbrowser, erst durch die Anbindung an diese zentralen Systeme ermöglicht werden.
Beide Systeme bieten keine voll integrierte Hilfe an, die ohne aktive Internetverbindung direkt innerhalb der Anwendung alle notwendigen Dokumentationen abrufbar macht.
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