Bachelorarbeit, 2020
48 Seiten, Note: 2,5
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Die methodische Vorgehensweise
2. Grundlagen
2.1 Das Handwerk
2.1.1 Die Handwerksorganisation
2.1.2 Die aktuelle Situation am Arbeitsmarkt
2.1.3 Ursachen am Arbeitsmarkt
2.1.4 Die zu erwartende Entwicklung am Arbeitsmarkt
2.2 Die Personalgewinnung
2.2.1 Aufgaben der Personalgewinnung
2.2.2 Grundlagen zur Personalgewinnung
2.2.3 Maßnahmen zur Personalgewinnung
2.3 Die Ist-Situation des Handwerks
2.3.1 Die Unterschiede in den Handwerksberufen
2.3.2 Problemlage der Rekrutierung von Auszubildenden im Handwerk
3. Die Ist-Situation der Personalgewinnung im Handwerk
3.1 Zusammenfassung der Experteninterviews
3.1.1 Zusammenfassung vom 10.07.2018, Dachdeckermeister Marc Clemens
3.1.2 Zusammenfassung vom 17.07.2018, Zimmermeister Heinz Schmidt
3.1.3 Zusammenfassung vom 20.07.2018, Malermeister Andreas Conrad
3.1.4 Emilie Cronacher Fragenkatalog aus Juni 2020
3.2 Die Personalgewinnung im Handwerk
3.3 Unterstützung der Betriebe zur Personalfindung
4. Möglichkeiten der Personalfindung
4.1 Die Herangehensweise
4.2 Model zur Rekrutierung von Auszubildenden im Handwerk
5. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Problematik der Rekrutierung von Auszubildenden im Handwerk und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen sowie ein Modell für eine effektive Personalgewinnung ab, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
2.2.1 Aufgaben der Personalgewinnung
Um den betrieblichen Bedarf der Personalgewinnung zu definieren, ist es wichtig als Unternehmen gewisse Entscheidungen zu treffen. Diese Entscheidungen können richtig oder auch falsch sein, müssen jedoch ein festes und klares Ziel definieren, einen neuen Mitarbeiter oder Auszubildenden einzustellen. Trifft die Auswahl auf einen zukünftigen Auszubildenden, muss es dem Unternehmen klar sein, dass dieser diesen Beruf, auch ohne Vorkenntnisse erst erlernen muss. Man setzt diesen Stand und die dazugehörige Rekrutierung des Auszubildenden mit dem eines Facharbeiter in der Personalwirtschaft gleich und zwar als Arbeitnehmer.
„Das Planziel der Personalbeschaffung besteht in der rechtzeitigen Bereitstellung der mit Hilfe der Bedarfsplanung als notwendig ermittelten Zahl an Mitarbeitern, die entsprechend den Anforderungsprofilen der Arbeitsplätze über die erforderlichen Qualifikationen verfügen.“
Grundsätzlich ist es für das Handwerksunternehmen wichtig, eine definierte Personaldeckung mit der benötigten Qualität zu bekommen. Ausgangspunkt ist die zu besetzende Stelle unter Berücksichtigung der betrieblichen Strategie und Ausrichtung. Diese muss sich in der Stellenbeschreibung wiederfinden. Einfacher gesagt, die Aufgabe der Personalgewinnung besteht darin, den passenden Mitarbeiter, mit der nötigen Qualifikation, zu einem bestimmten Zeitpunkt, für eine gewisse Dauer, für die benötigte Arbeit und an einem bestimmten Ort zu finden und dies mit Hilfe verschiedenster und geeignetster Instrumente, die zur Verfügung stehen. Diese Strategie bezieht sich hierbei immer auf das ganze Unternehmen und ist als Teil der Unternehmensstrategie zu verstehen.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des Nachwuchsmangels im Handwerk ein und definiert die Zielsetzung der Arbeit, einen Lösungsansatz zur Rekrutierung zu erarbeiten.
2. Grundlagen: Hier werden die historischen Wurzeln des Handwerks, die aktuelle Arbeitsmarktsituation, theoretische Grundlagen der Personalgewinnung sowie die spezifische Ist-Situation und Problemlagen bei der Rekrutierung detailliert beleuchtet.
3. Die Ist-Situation der Personalgewinnung im Handwerk: In diesem Kapitel werden empirische Daten durch Experteninterviews mit verschiedenen Handwerksmeistern ausgewertet, um die praktischen Herausforderungen bei der Suche nach Auszubildenden zu identifizieren.
4. Möglichkeiten der Personalfindung: Dieses Kapitel stellt konkrete Herangehensweisen und ein strukturiertes Modell für Handwerksbetriebe vor, um den Rekrutierungsprozess erfolgreich zu gestalten.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer aktiven, modernen und imagefördernden Rekrutierungsstrategie zur Sicherung des Fortbestands der Handwerksbetriebe.
Handwerk, Personalgewinnung, Auszubildende, Nachwuchsmangel, Rekrutierung, Fachkräftemangel, Ausbildung, Handwerksberufe, duales System, Personalbeschaffung, Arbeitgebermarke, Berufsorientierung, Personalplanung, Handwerksbetriebe, Digitalisierung.
Die Arbeit thematisiert den akuten Nachwuchsmangel im Handwerk und die damit verbundenen Schwierigkeiten für Betriebe, geeignete Auszubildende zu finden und zu gewinnen.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Arbeitsmarktsituation, die Imageproblematik des Handwerks, Rekrutierungsinstrumente und Methoden zur Bindung von Auszubildenden.
Das Ziel ist die Analyse der Rekrutierungsproblematik im Handwerk, um daraus Handlungsempfehlungen und ein strukturiertes Modell zur effektiven Personalgewinnung abzuleiten.
Die Arbeit basiert auf einer Kombination aus Literaturanalysen und qualitativen Experteninterviews mit Handwerksmeistern, um sowohl theoretische als auch praktische Perspektiven zu integrieren.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen der Personalgewinnung, die aktuelle Ist-Situation im Handwerk sowie die Ergebnisse der Expertenbefragungen und leitet daraus konkrete Handlungsmodelle ab.
Zentrale Begriffe sind Personalgewinnung, Nachwuchsmangel, Handwerk, Ausbildung, Rekrutierung und Fachkräftemangel.
Das Image des Handwerks wird als wesentlicher Faktor für den Bewerberrückgang identifiziert; viele Jugendliche haben ein veraltetes oder negatives Bild, dem durch gezielte Marketingmaßnahmen entgegengewirkt werden muss.
Das Modell empfiehlt eine systematische Bedarfsanalyse, eine klare Anforderungsprofil-Erstellung, die Nutzung moderner Kommunikationskanäle sowie die frühzeitige Ansprache potenzieller Bewerber auf Ausbildungsmessen oder in Schulen.
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