Masterarbeit, 2015
101 Seiten, Note: 1,1
Die Masterarbeit analysiert den Einfluss des rezenten Landnutzungswandels auf das Erosionsgeschehen in einem kleinen Untersuchungsraum im semiariden Südosten Spaniens zwischen 1981 und 2011. Die Arbeit fokussiert auf die Faktoren Bodenerosion und Landnutzung in semiariden Regionen, um das anthropogen bedingte Erosionsgeschehen mit GIS-gestützten Methoden zu analysieren.
Kapitel 1 führt in das Thema Bodenerosion und Landnutzungswandel in Spanien ein. Im Fokus steht die Problemstellung und Zielsetzung der Forschungsarbeit. Kapitel 2 beleuchtet die theoretischen Grundlagen der Bodenerosion durch Wasser, insbesondere die verschiedenen Formen der Erosion und die Entstehung von Schäden.
Kapitel 3 präsentiert das Untersuchungsgebiet im Südosten Spaniens, einschließlich einer naturräumlichen Einordnung und Beschreibung der anthropogenen Nutzung. Kapitel 4 beschreibt die Methoden für die Analyse von Landnutzungsveränderungen und die Erosionsmodellierung. Es werden die verwendeten Datenquellen, Datensätze und die angewandten GIS-Techniken detailliert erläutert.
Kapitel 5 stellt die Ergebnisse der GIS-gestützten Analyse der Landnutzung und der Bodenerosionsmodellierung dar. Die Darstellung erfolgt durch Karten, Tabellen und Diagramme, um die Veränderungen in der Landnutzung und im Erosionsgeschehen zwischen 1981 und 2011 zu veranschaulichen.
Kapitel 6 diskutiert die Ergebnisse der Arbeit, bewertet die verwendeten Methoden und untersucht die Entwicklung des Erosionsrisikos. Im Fokus stehen die Auswirkungen der Landnutzungsveränderungen und Veränderungen der Terrassenstrukturen auf das Erosionsgeschehen. Kapitel 7 fasst die Ergebnisse zusammen und zieht ein Fazit. Es werden Schlussfolgerungen für die weitere Forschung gezogen und die Notwendigkeit von Erosionsschutzmaßnahmen in der Region Murcia hervorgehoben.
Die Arbeit fokussiert auf Bodenerosion, Landnutzungswandel, semiaride Regionen, GIS-gestützte Analyse, Erosionsmodellierung, LAPSUS, Terrassenstrukturen, Sedimentation, Spanien, Region Murcia.
Veränderungen in der landwirtschaftlichen Nutzung und der Verfall von traditionellen Erosionsschutzmaßnahmen wie Terrassen können das Risiko für Bodenabtrag durch Wasser in semiariden Regionen massiv erhöhen.
LAPSUS ist ein computergestütztes Erosionsmodell, das zur Simulation von Erosions- und Sedimentationsprozessen in Landschaften verwendet wird, um Bodenverluste quantitativ zu schätzen.
Geoinformationssysteme (GIS) wie ArcGIS werden genutzt, um Landnutzungsdaten und Terrassenstrukturen zu kartieren, räumliche Muster zu analysieren und die Eingangsdaten für die Erosionsmodellierung aufzubereiten.
Dieser Zeitraum erlaubt es, die langfristigen Auswirkungen des rezenten Strukturwandels in der spanischen Landwirtschaft auf die Stabilität des Bodens im Untersuchungsgebiet zu vergleichen.
Terrassen sind künstlich angelegte Abstufungen am Hang, die die Fließgeschwindigkeit des Oberflächenwassers reduzieren und so den Bodenabtrag verhindern sollen. Ihr Verfall ist eine Hauptursache für verstärkte Erosion.
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