Masterarbeit, 2015
101 Seiten, Note: 1,1
1. Einführung
1.1 Fragestellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Bodenerosion und Landnutzungswandel
2.1 Definition von Bodenerosion
2.2 Bodenerosion durch Wasser
2.3 Erosionsschäden
2.4 Erosionsschutzmaßnahmen
2.5 Rezente Landnutzungsveränderungen und Bodenerosion
3. Das Untersuchungsgebiet
3.1 Lage des Untersuchungsgebietes
3.2 Klima
3.3 Geologie
3.4 Geomorphologie
3.5 Böden
3.6 Vegetation
3.7 Landnutzung
4. Daten und Methoden
4.1 GIS-gestützte Analyse der Landnutzung
4.1.1 Daten
4.2 Erosionsmodellierung mit LAPSUS
4.2.1 Modellauswahl und Modellbeschreibung
4.2.2 Eingabedaten und Datenaufbereitung
4.2.3 Ausgabedaten
4.2.4 Kalibrierung und Validierung
5. Ergebnisse
5.1 Ergebnisse der GIS gestützten Analyse der Landnutzung
5.1.1 Landnutzung
5.1.3 Veränderung der Hangneigung je Landnutzung
5.1.4 Terrassenstrukturen
5.2 Ergebnisse der Bodenerosionsmodellierung
5.2.1 DGM-Anpassung
5.2.2 Modellkalibrierung
5.2.3 Oberflächenabfluss
5.2.4 Bodenverlagerungsprozesse
6. Diskussion
6.1 Bewertung der DGM Anpassung
6.2 Bewertung der Eingabedaten
6.3 Bewertung der Kalibrierung
6.4 Diskussion der Bodenerosion
6.4.1 Bodenerosion je Landnutzung
6.5 Veränderungen im Erosionsgeschehen je Landnutzung
6.6 Entwicklung des Erosionsgeschehen im Untersuchungsgebiet
6.7 Vergleich der Landnutzung im Untersuchungsgebiet und in der Region
7. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht den Einfluss des rezenten Landnutzungswandels auf das Erosionsgeschehen in einem semiariden Kleineinzugsgebiet in Murcia (Spanien) im Zeitraum von 1981 bis 2011 und quantifiziert diesen mittels GIS-gestützter Erosionsmodellierung.
2.1 Definition von Bodenerosion
Nach BLUME et al. (2010: 506) wird unter Bodenerosion „die Ablösung und der Transport von Bodenteilchen (Primärteilchen oder Aggregate) entlang der Bodenoberfläche“ verstanden. Je nach Transportmedium wird unterschieden zwischen Wasser- und Winderosion. Eine Sonderform stellt die durch anthropogene Bodenbearbeitung ausgelöste, in der englischen Literatur als tillage erosion bezeichnete, Bodenerosion dar (BLUME et al. 2010: 506).
BREBURDA & RICHTER (1998: 21) differenzieren zwischen „normaler Erosion“ und „kulturbedingter Erosion“. Bei der „normalen Erosion“ findet auf vegetationsbedeckten Flächen eine kaum messbare Verlagerung von festen Bodenanteilen durch Wind und Wasser statt, die durch Verwitterung und Bodenneubildung ausgeglichen wird.
Der wirtschaftende Mensch verschiebt dieses Gleichgewicht, indem er die schützende Vegetationsdecke beseitigt. Die natürliche Vegetation wird durch Ackerbau und Weidewirtschaft ersetzt. Freiflächen zwischen den Nutzpflanzen, nicht kontinuierlicher Vegetationsbewuchs bzw. unangepasste Weidenutzung führen bei beiden Bewirtschaftungsformen zu Bodenverlusten. In Anbetracht der weit verbreiteten ackerbaulichen Nutzung der Erdoberfläche stellt die „kulturbedingte Erosion“ ein fast erdumfassendes Phänomen dar. Bodenerosion und Landnutzungsveränderungen stehen daher in einem engen Zusammenhang. Um dem Bodenabtrag entgegenzuwirken ist ein genaues Verständnis der Faktoren, durch welche die Bodenerosionsrate beeinflusst wird, wie Niederschlag, Oberflächenabfluss, Relief und Vegetationsbedeckung, notwendig (BREBURDA & RICHTER 1998: 21; MORGAN 1999: 2).
1. Einführung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und des Aufbaus der Arbeit im Kontext der Bodenerosion in Spanien.
2. Bodenerosion und Landnutzungswandel: Definition der Erosionsprozesse sowie Erläuterung der Bedeutung von Landnutzung und Schutzmaßnahmen wie Terrassen.
3. Das Untersuchungsgebiet: Naturräumliche Einordnung des Gebiets in der Region Murcia bezüglich Klima, Geologie, Boden, Vegetation und Landnutzung.
4. Daten und Methoden: Beschreibung der Datengrundlagen (Orthophotos, DGM) und der verwendeten Methoden wie der GIS-Analyse und des LAPSUS-Erosionsmodells.
5. Ergebnisse: Präsentation der Analyse zur Landnutzung, der Hangneigung und der Modellierungsergebnisse des Bodenerosionsrisikos.
6. Diskussion: Kritische Bewertung der verwendeten Methoden, Datenquellen und Analyse der Ergebnisse zum Erosionsgeschehen.
7. Zusammenfassung und Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Einflussfaktoren und Auswirkungen des Landnutzungswandels auf das Erosionsrisiko.
Bodenerosion, Landnutzungswandel, GIS, Murcia, Spanien, Erosionsmodellierung, LAPSUS, Terrassenstrukturen, Oberflächenabfluss, Bodenabtrag, semiaride Region, Geomorphologie, Landbedeckung, Bodenmächtigkeit, Erosionsschutz
Die Arbeit analysiert, wie sich Veränderungen der Landnutzung in einem semiariden Gebiet im Südosten Spaniens zwischen 1981 und 2011 auf die Bodenerosion auswirken.
Die zentralen Themen sind der anthropogene Einfluss auf Bodenabtragsprozesse, die Rolle von Terrassenstrukturen sowie die Anwendung von GIS-gestützten Modellen in semiariden Landschaften.
Das Hauptziel ist die Quantifizierung des Bodenabtrags für die Jahre 1981 und 2011 unter Berücksichtigung von Landnutzungsveränderungen, um das Bodenerosionsrisiko besser bewerten zu können.
Es wird eine GIS-gestützte Landnutzungsanalyse durchgeführt und das dynamische Erosionsmodell LAPSUS zur Simulation der Landschaftsentwicklung und Sedimentationsprozesse eingesetzt.
Der Hauptteil behandelt die naturräumliche Einordnung des Untersuchungsgebiets, die detaillierte Datenaufbereitung für das LAPSUS-Modell sowie die Präsentation und Diskussion der Erosionsergebnisse nach Landnutzungsklassen.
Wichtige Begriffe sind Bodenerosion, Landnutzungswandel, GIS-gestützte Modellierung, Terrassensysteme, Oberflächenabfluss und semiaride Ökosysteme.
Terrassen dienen als erosionsmindernde Maßnahmen; die Arbeit untersucht, wie deren Rückgang oder Verfall durch Flächenstilllegungen das Erosionsrisiko verändert.
LAPSUS ermöglicht als dynamisches Modell die Simulation von Erosions- und Sedimentationsprozessen basierend auf spezifischen Input-Parametern wie DGM, Niederschlag und Bodeneigenschaften, um verschiedene Szenarien zu vergleichen.
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