Fachbuch, 2019
80 Seiten
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Theoretische Grundlagen zum Thema Employer Branding
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.1.1 Entstehungsgeschichte
2.1.2 Employer Brand
2.1.3 Employer Branding
2.1.4 Abgrenzung zum Personalmarketing
2.2 Gründe für die zunehmende Bedeutung des Employer Brandings
2.2.1 Demografische Entwicklung
2.2.2 Fach- und Führungskräftemangel
2.2.3 War for Talents
2.2.4 Gesellschaftlicher Wertewandel
2.3 Funktionen einer Arbeitgebermarke
2.3.1 Arbeitgeberfunktionen
2.3.1.1 Präferenzbildung
2.3.1.2 Kostenreduktion
2.3.1.3 Emotionalisierung
2.3.2 Arbeitnehmerfunktionen
2.3.2.1 Orientierung
2.3.2.2 Vertrauen
2.3.2.3 Identifikation
2.4 Wirkungsbereiche der Arbeitgebermarke
2.4.1 Mitarbeiterbindung
2.4.2 Mitarbeitergewinnung
2.4.3 Unternehmenskultur
2.4.4 Unternehmensmarke
2.4.5 Leistung und Ergebnis
2.5 Employer-Branding-Prozess
2.5.1 Analyse
2.5.2 Planung
2.5.3 Umsetzung
2.5.4 Kontrolle
3 Theoretische Grundlagen zum Thema Generation Y
3.1 Begriffliche Abgrenzung
3.2 Generationen im Überblick
3.2.1 Generation Babyboomer
3.2.2 Generation X
3.3 Charakterisierung der Generation Y
3.4 Forderungen der Generation Y an die Arbeitswelt
4 Empirische Erhebung
4.1 Methodik
4.2 Auswertung des Fragebogens
4.3 Handlungsempfehlung
4.4 Kritische Würdigung
5 Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung
5.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss der Generation Y auf das Employer Branding, insbesondere im Hinblick auf die sich verändernden Bedürfnisse und Erwartungen an den Arbeitgeber. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Unternehmen durch eine gezielte Markenbildung als attraktiver Arbeitgeber für diese spezielle Zielgruppe wahrgenommen werden können.
2.2.1 Demografische Entwicklung
Der Begriff demografische Entwicklung beschreibt die Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung hinsichtlich ihrer Größe und Struktur. Eine solche Entwicklung wird im Wesentlichen von drei Faktoren beeinflusst: Erstens von der Fertilitätsrate, die die Geburtenentwicklung der Bevölkerung im reproduktiven Alter beschreibt. Zweitens von der Lebenserwartung, womit die statistisch zu erwartende Zeitspanne des Lebens gemeint ist. Drittens von der Migration, d.h. von der Bevölkerungsbewegung über Landesgrenzen hinweg. Zusammengefasst beschreibt die demografische Entwicklung dementsprechend die Veränderungen von Bevölkerungsstrukturen und -größen durch veränderte Geburten- und Sterbezahlen sowie Wanderungen.
In Deutschland vollzieht sich eine Wandlung der Bevölkerungsstruktur; sie stellt eine gesellschaftliche Herausforderung dar. Für die Unternehmen wird es zunehmend wichtiger sein, sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, um zukünftige Arbeitnehmer zu gewinnen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Infolgedessen wird das Thema Employer Branding für die deutschen Unternehmen aufgrund des demografischen Wandels in den nächsten Jahren immer bedeutender.
Abbildung 2 zeigt die voraussichtliche Entwicklung der deutschen Bevölkerung auf. Nach den Prognosen des Statistischen Bundesamtes kommt es in Deutschland zu einem Bevölkerungsrückgang vom Jahr 2013 ca. 80,8 Millionen Einwohnern auf knapp 73,1 Millionen bei einer Erhöhung der Lebenserwartung. Dadurch schrumpfen die Bevölkerung sowie die Anzahl der erwerbsfähigen Personen beträchtlich. Während sich im Jahr 2013 ca. 49,2 Millionen Menschen in einem Alter zwischen 20 und 64 Jahren befinden, sinkt diese Zahl voraussichtlich bis zum Jahr 2060 auf ca. 37,9 Millionen Menschen und wird sich somit um 23 % gegenüber dem Jahr 2013 reduzieren. Die deutsche Bevölkerungsstruktur ist geprägt durch die steigende Lebenserwartung und die vergleichsweise geringe Anzahl an Geburten. Aufgrund der besseren medizinischen Versorgung und des steigenden Lebensstandards in der Gesellschaft kommt es zu einem kontinuierlichen Anstieg der Lebenserwartung sowie zu einer Alterung der Bevölkerungsstruktur.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung des demografischen Wandels und den Wertewandel ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach dem Einfluss der Generation Y auf das Employer Branding.
2 Theoretische Grundlagen zum Thema Employer Branding: Hier werden Entstehungsgeschichte, Definitionen und Prozesse des Employer Brandings beleuchtet sowie die Bedeutung von Arbeitgebermarken analysiert.
3 Theoretische Grundlagen zum Thema Generation Y: Dieses Kapitel charakterisiert die Generation Y, grenzt sie von früheren Generationen ab und expliziert ihre spezifischen Forderungen an die Arbeitswelt.
4 Empirische Erhebung: Der empirische Teil dokumentiert die methodische Vorgehensweise, präsentiert die Ergebnisse der Befragung und leitet konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen ab.
5 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung eines strategischen Employer Brandings.
Employer Branding, Generation Y, Arbeitgebermarke, Personalmarketing, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, War for Talents, Wertewandel, Mitarbeiterbindung, Mitarbeitergewinnung, Unternehmenskultur, Unternehmenserfolg, Arbeitgeberattraktivität, Employer of Choice, Empirische Untersuchung.
Die Arbeit analysiert, wie die Generation Y das Employer Branding beeinflusst und welche Erwartungen diese Zielgruppe an potenzielle Arbeitgeber stellt.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Employer Brandings, die Charakterisierung der Generation Y sowie die empirische Untersuchung von Erwartungen junger Arbeitnehmer.
Das Ziel ist es, den Einfluss der Generation Y auf die Arbeitgebermarkenbildung zu untersuchen und daraus Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement abzuleiten.
Es wurde eine empirische Primärforschung in Form eines standardisierten Fragebogens durchgeführt, um Einstellungen der Generation Y quantitativ zu erfassen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung des Employer Brandings und der Generation Y sowie eine anschließende empirische Erhebung und deren Auswertung.
Neben Employer Branding und Generation Y sind Begriffe wie Mitarbeiterbindung, demografischer Wandel und Arbeitgeberattraktivität maßgeblich.
Da die Bevölkerung altert und die Anzahl erwerbsfähiger Personen sinkt, müssen Unternehmen ihre Attraktivität steigern, um im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte zu bestehen.
Die Generation Y legt großen Wert auf Work-Life-Balance, ein angenehmes Betriebsklima, regelmäßiges Feedback und sinnstiftende Tätigkeiten, bei denen sie sich selbst verwirklichen kann.
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