Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten
1 Einleitung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodik und Aufbau der Arbeit
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Der Begriff „Touristische Destination“ im Kontext der Problemstellung
2.2 Bremer Welterbe als städtetouristisches Ziel
2.3 Bremer Welterbe als kulturtouristisches Ziel
2.4 Die Auszeichnung von Destinationen zum UNESCO-Welterbe
2.5 UNESCO-Welterbe als potenzieller touristischer Attraktor
2.5.1 Tradierte und produzierbare Attraktoren
2.5.2 UNESCO-Welterbe als tradierter Attraktor
3 Der Bremer Welterbestatus
3.1 Die Kriterien der UNESCO zur Einschreibung in die Welterbeliste
3.2 Die Motivation für die Antragstellung
3.2.1 Die kunst- und architekturhistorische Bedeutung des Rathauses
3.2.2 Die wirtschaftliche Bedeutung der Auszeichnung
3.3 Die Begründung der UNESCO für die Aufnahme auf die Welterbeliste
4 Der Welterbestatus zu Marketingzwecken
4.1 Die Rolle des Rathauses und des Rolands im Marketing
4.2 Die Rolle der Welterbe-Kriterien im Marketing
5 Der Welterbestatus aus Nachfragersicht
5.1 Konzeption eines Fragebogens und Ziele der Umfrage
5.2 Durchführung der Umfrage
5.2.1 Erwartete Ergebnisse
5.2.2 Auswertung der Umfrage
5.2.3 Mögliche Fehlerquellen
6 Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit der UNESCO-Welterbetitel des Bremer Rathauses und der Rolandfigur einen positiven Einfluss auf das Besuchermotiv und die Touristenzahlen der Stadt Bremen ausübt. Die Arbeit geht dabei der Frage nach, ob der Status als wirksamer Attraktor oder Gütesiegel fungiert und wie er in das Marketingkonzept der Bremer Touristik-Zentrale eingebettet ist.
2.5.1 Tradierte und produzierbare Attraktoren
Unterschieden wird grundsätzlich in produzierbare und tradierte Attraktoren, wobei das Auftreten von Mischformen aus beiden möglich ist. Tradierte Attraktoren sind Attraktoren, die nicht wiederhergestellt werden können. Zum besseren Verständnis mag das Beispiel des Eiffelturms dienen, der zwar in diversen Freizeiteinrichtungen, beispielsweise in Las Vegas, nachgebaut zu sehen ist, dessen Pariser Original jedoch in dieser Form nicht reproduzierbar ist, insbesondere vor dem Hintergrund, das jenes im Rahmen der Weltausstellung 1889 errichtet wurde. Produzierbare Attraktoren sind dabei solche, die aus den klassischen aus der Wirtschaft bekannten Faktoren Arbeit, Boden und Kapital erzeugt werden können. Als Beispiel dient ein Freizeitpark oder eine Skihalle. Dagegen beruhen tradierte Attraktoren auf Produktionsfaktoren, die touristischer Art sind. Namentlich sind dies „Natur“, „Kultur“ und „Wissen“, die Letzner zufolge, wie der folgenden Abbildung zu entnehmen ist, allesamt dem Oberbegriff „Erbe“ unterzuordnen sind.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Städtetourismus ein und definiert die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Untersuchung im Hinblick auf den Welterbestatus Bremens.
2 Begriffsbestimmungen: Hier werden theoretische Grundlagen zu den Begriffen „Touristische Destination“, „Städtetourismus“ und „UNESCO-Welterbe“ erarbeitet, um den touristischen Kontext der Arbeit zu etablieren.
3 Der Bremer Welterbestatus: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen Kriterien der UNESCO für die Welterbeliste und analysiert die Hintergründe sowie die Motivation für die Antragstellung durch das Land Bremen.
4 Der Welterbestatus zu Marketingzwecken: Es wird untersucht, wie der Welterbestatus in die Vermarktungsstrategien der Bremer Touristik-Zentrale integriert ist und welche Rolle das Gütesiegel dabei spielt.
5 Der Welterbestatus aus Nachfragersicht: In diesem Kapitel wird das Verhalten und die Wahrnehmung der Besucher durch eine empirische Umfrage in der Bremer Innenstadt analysiert.
6 Fazit und Ausblick: Abschließend werden die Ergebnisse zusammengeführt und die zentrale Fragestellung bejahend beantwortet, ergänzt durch Empfehlungen für künftige touristische Strategien.
UNESCO-Welterbe, Bremer Rathaus, Rolandfigur, Städtetourismus, Kulturtourismus, touristischer Attraktor, Destination, Marketing, Besuchermotivation, Welterbestatus, Tourismusmanagement, Gästebefragung, Tourismusförderung, Kulturerbe, Reiseentscheidung
Die Abschlussarbeit analysiert die touristische Bedeutung des UNESCO-Welterbestatus für die Stadt Bremen unter besonderer Berücksichtigung von Rathaus und Roland.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Welterbe-Konservierung, touristischer Vermarktung und der tatsächlichen Wahrnehmung durch die Besucher.
Es soll geklärt werden, ob und inwieweit der UNESCO-Welterbetitel die Besuchermotivation steigert und einen messbaren Einfluss auf die Tourismuszahlen hat.
Die Untersuchung kombiniert eine Literaturanalyse zu touristischen Grundlagen mit Experteninterviews und einer quantitativen Gästebefragung (207 Teilnehmer).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsbestimmung, die Analyse des Antragsverfahrens, die Untersuchung der Marketingaktivitäten sowie die Auswertung der Besucherumfrage.
Neben Bremen und dem Welterbe stehen Begriffe wie Tourismusmanagement, Attraktivitätspotenzial, Kulturtourismus und Markenidentität im Zentrum.
Der Titel wird als unterstützendes Instrument genutzt, ist aber laut der BTZ kein zentrales Hauptthema; das Marketing stützt sich primär auf andere Säulen wie die Stadtmusikanten.
Ja, über die Hälfte der befragten Besucher gab an, dass der Welterbestatus einen positiven Einfluss auf ihre Besuchsabsicht und ihre Bereitschaft zur Rathausführung hat.
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