Bachelorarbeit, 2018
63 Seiten, Note: 2,2
1. Der Beginn des sensorischen Marketing und des Erlebnismarketings
1.1. Ausgangssituation
1.2. Forschungsfragen
1.3. Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Sensorisches Marketing und Erlebnismarketings
2.1. Das sensorisches Marketing
2.1.1. Begriffserklärung
2.1.2. Ziele
2.1.3. Multisensorische Kommunikation
2.2. Das Erlbenismarketing
2.2.1 Begriffserklärung
2.2.2. Einsatz und Ziele
2.3. Die Ursprünge des sensorischen Marketings und des Erlebnismarketings
2.3.1. Die zunehmende Komplexität des traditionellen Marketings
2.3.2. Ein anspruchsvollerer Konsument
2.3.3. Zunahme des Wettbewerbs
3. Die 5 Sinne im Einsatz zum Marketing
3.1. Visuelle Markenkommunikation
3.1.1. Der Sehsinn
3.1.2. Die Einflüsse des Sehens auf unsere Wahrnehmung
3.1.3. Der Einsatz des Sehsinns in der Marketingkommunikation
3.1.4. Wichtigkeit von Farben und Logos
3.2. Auditive Markenkommunikation
3.2.1. Der Hörsinn
3.2.2. Sound-Marketing
3.2.3. Die Anforderungen eine Marke an der akustische Identität
3.2.4. Der Einfluss von Musik auf das Konsumentenverhalten
3.3. Olfaktorische Markenkommunikation
3.3.1. Der Geruchsinn
3.3.2. Ein Geruch, viele Emotionen
3.3.3. Der Einsatz von Geruch in der Marketingkommunikation
3.3.4. Wichtige Faktoren in der Olfaktorische Markenkommunikation
3.4. Gustatorische Markenkommunikation
3.4.1. Der Geschmacksinn
3.4.2. Verkaufsförderung für genießbare Produkte
3.4.3. Verkaufsförderung für ungenießbare Produkte
3.4.4. Ein Sinn im Zusammenhang mit anderen
3.5. Haptische Markenkommunikation
3.5.1. Der Tastsinn
3.5.2. Handhabung der verkauften Produkte
3.5.3. Haptik zur Förderung einer Dienstleistung
3.5.4. Das Endowment-effekt
3.6. Beispiel von Abercrombie & Fitch
4. Sensorisches Marketing und E-commerce
4.1. Online-Handel versus offline Handel
4.1.1. Der Aufstieg des E-Commerce
4.1.2. Vergleich zwischen E-Commerce und stationärem Handel
4.1.3. Emotionales Verkaufen in der digitalen Welt
4.2. Der Einsatz des sensorischen Marketings im Internet
4.2.1. Das Prinzip der Holistik
4.2.2. Der Einsatz vom visuellen Marketings im Internet
4.2.3. Der Einsatz von Haptikmarketing im Internet
4.2.4. Der Einsatz von Duftmarketing im Internet
4.3. Neue Technologie im Einsatz für das sensorische Erlebnismarketing
4.3.1.Interaktive Bildschirme im Zentrum des visuellen Erlebnismarketings
4.3.2. Die Interaktion mit dem Smartphone
4.3.3. Augmented Reality
5. Schlussfolgerung
Diese Bachelorarbeit untersucht, inwiefern sensorisches Marketing als effektive Wettbewerbsstrategie eingesetzt werden kann, um in einem zunehmend digitalisierten und gesättigten Markt eine Differenzierung zum reinen E-Commerce zu erreichen. Im Zentrum steht dabei die Forschungsfrage, wie durch die gezielte multisensorische Ansprache der fünf Sinne – Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten – die Kundenbindung intensiviert und das Einkaufserlebnis sowohl offline als auch online nachhaltig verbessert werden kann.
3.5.4. Das Endowment-effekt
Berührung weckt das Besitzgefühl, man nennt das, das Endowment-Effekt. „Was wir besitzen ist uns mehr wert als etwas, das nicht und gehört“ (Hartmann/Haupt, 2016, S. 68). Eine ausführliche Definition des „Endowment-Effekt“ gibt Prof. Dr. Robert Gillenkirch (2018): „Der Einfluss der Tatsache, ein Gut zu besitzen, auf die Bewertung dieses Gutes. Der Besitztumseffekt wurde experimentell vielfach nachgewiesen. Personen, die im Besitz eines Gutes sind, bewerten dieses regelmäßig wesentlich höher als Personen, die nicht im Besitz des Gutes sind.“ Der Grundsatz ist folgenden: "Was ich einmal habe, gebe ich nur ungern wieder her“ (Hartmann/Haupt, 2016, S. 68). Eine psychologische Studie zeigt, dass wir mehr Wert auf das legen, was wir in unseren Händen halten. Im Experiment zahlten die Probanden bis zu 30% mehr für einen Becher, wenn sie ihn in der Hand hielten (vgl., Peck/Shu, 2009, S. 434-447). Die Testpersonen zahlten sogar 60 Prozent mehr, wenn sie den Becher länger als dreißig statt nur zehn Sekunden in der Hand hielten (vgl., Wolf/ Arkes/ Muhanna, 2008 S. 476 ff).
1. Der Beginn des sensorischen Marketing und des Erlebnismarketings: Dieses Kapitel erläutert die Ausgangslage im Zeitalter der Digitalisierung und den steigenden Bedarf an emotionalen Einkaufserlebnissen als Antwort auf zunehmenden Wettbewerb.
2. Sensorisches Marketing und Erlebnismarketings: Hier werden die Kernbegriffe definiert sowie deren Ursprünge und die grundlegende Bedeutung für die Markenidentität und Kundenbindung dargelegt.
3. Die 5 Sinne im Einsatz zum Marketing: Ein detaillierter Hauptteil, der jeden der fünf Sinne einzeln analysiert und dessen spezifische Anwendungsmöglichkeiten in der Marketingkommunikation aufzeigt.
4. Sensorisches Marketing und E-commerce: Dieses Kapitel vergleicht die Vorteile des stationären Handels mit den Herausforderungen des E-Commerce und untersucht technologische Ansätze zur Einbindung sensorischer Reize im Netz.
5. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt die Wirksamkeit von multisensorischem Marketing als zukunftsfähige Strategie zur Übertragung von Emotionen.
Sensorisches Marketing, Erlebnismarketing, Markenbindung, Multisensorik, Konsumentenverhalten, E-Commerce, Kundenwahrnehmung, POS, emotionale Kommunikation, Sound-Marketing, Duftmarketing, haptisches Marketing, Markenidentität, Augmented Reality, Kaufentscheidung.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Marken durch die gezielte Ansprache der fünf menschlichen Sinne emotional aufladen und vom Wettbewerb differenzieren können.
Die zentralen Felder umfassen die Definition des sensorischen Marketings, die physiologische Wirkung der Sinne, deren Anwendung im Handel sowie die Herausforderungen des E-Commerce.
Ziel ist es zu klären, inwiefern sensorisches Marketing als effektive Wettbewerbsstrategie dient, um Kunden zu binden und Kauferlebnisse sowohl stationär als auch online zu optimieren.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden theoretischen Analyse von Fachliteratur sowie der Auswertung von Studien zur menschlichen Wahrnehmung und Konsumentenpsychologie.
Der Hauptteil analysiert jeden der fünf Sinne im Detail und untersucht anschließend technologische Ansätze, um diese sensorischen Prinzipien auf digitale Handelsplattformen zu übertragen.
Wichtige Begriffe sind Multisensorik, Kundenbindung, Erlebnismarketing, POS-Gestaltung, Konsumentenpsychologie und digitale Markenführung.
Das holistische Prinzip beschreibt, dass die Aktivierung eines einzelnen sensorischen Reizes ausreicht, um ein ganzheitliches multisensorisches Gedächtnisnetzwerk abzurufen.
Der Effekt besagt, dass Menschen Gütern, die sie physisch berühren oder besitzen, einen höheren Wert beimessen, was die Kaufbereitschaft am Point of Sale signifikant steigert.
Die Marke nutzt gezielt lautstarke Elektro-Musik und spezifische Playlists, um die eigene Zielgruppe, Jugendliche, direkt anzusprechen und unpassende Kundengruppen fernzuhalten.
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