Masterarbeit, 2019
52 Seiten, Note: A
1. Einleitung
1.1 Gegenstand der Untersuchung
1.2 Zielsetzung und Aufgabenstellung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Korpus
1.5 Methode der Untersuchung
2. Aufbau und Gestaltung von Bedienungsanleitungen
2.1 Die Makrostruktur
2.1.1 Das Titelblatt
2.1.2 Inhaltsverzeichnis
2.1.3 Sicherheitshinweise
2.2 Die Mikrostruktur
2.3 Nonverbaltext oder Bild
3. Ein Vergleich zwischen englischen und deutschen Bedienungsanleitungen
3.1 Sprechakte
3.2 Grammatische Gesichtspunkte
3.2.1 Der deutsche Imperativ vs. Der Englische Imperativ
3.2.2 Sie vs. You
3.2.3 Sein zu + Infinitiv Aktiv vs. to be to + Infinitiv Aktiv oder Passiv
3.2.4 man + Indikativ Präsens vs. one bzw. you + Indikativ Präsens
3.2.5 sollen vs. shall
4. Probleme bei der Übersetzung und die Lösungen
4.1 Die Probleme
4.2 Die Lösungen für die Probleme
4.2.1 Die Übersetzung von Überschriften
4.2.2 Die Übersetzung von Sicherheitsvorschriften und Warenhinweisen
4.2.3 Das Ausrufezeichen in der englischen Übersetzung
4.3 Kulturspezifische Aspekte
4.3.1 Die Übersetzung von irrelevanten Aussagen oder Abschnitten
4.3.2 Unterschiedliche Steckersystem
5. Schlussfolgerung
6. Bibliographie
Die vorliegende Arbeit untersucht die sprachlichen und übersetzungsrelevanten Herausforderungen bei der Übertragung von Bedienungsanleitungen aus dem Deutschen ins Englische, mit dem Ziel, Übersetzern praxisnahe Richtlinien für einen zweckgerechten Zieltext zu vermitteln.
3.2.1 Der deutsche Imperativ vs. Der Englische Imperativ
Tabellen 1 und 2 machen deutlich, dass die Anweisungen und Verbote sowohl im Deutschen als auch im Englischen durch den Imperativ ausgedrückt werden, weil der Imperativ sprachökonomisch ist. Hier wird darauf zu achten sein, dass der englische Imperativ und der deutsche Imperativ nicht vergleichbar sind. Englischer Imperativ in seiner Sprachökonomie entspricht dem deutschen imperativischen Infinitiv. Ein Unterschied zwischen dem Imperativ und dem imperativischen Infinitiv wird in den folgenden Beispielen dargestellt. Göpferich erklärt in ihrem Buch Interkulturelles Technical Writing den Unterschied zwischen dem Imperativ und dem imperativischen Infinitiv mit der Hilfe von einem Beispiel.
1. Einleitung: Vorstellung des Untersuchungsgegenstandes, der Zielsetzung sowie der verwendeten Methodik und des Textkorpus.
2. Aufbau und Gestaltung von Bedienungsanleitungen: Analyse der Makrostruktur, Mikrostruktur und der Bedeutung nonverbaler Elemente für eine sachgerechte Nutzerführung.
3. Ein Vergleich zwischen englischen und deutschen Bedienungsanleitungen: Untersuchung sprachwissenschaftlicher Aspekte, insbesondere Sprechakte und grammatische Unterschiede wie Imperativ, Höflichkeitsformen und Zeitformen.
4. Probleme bei der Übersetzung und die Lösungen: Diskussion spezifischer Übersetzungsprobleme sowie Erarbeitung praxisorientierter Lösungen für Überschriften, Sicherheitshinweise und kulturelle Divergenzen.
5. Schlussfolgerung: Zusammenfassende Reflexion über die Ergebnisse der Untersuchung und die Notwendigkeit einer zielgruppenorientierten Übersetzung.
6. Bibliographie: Auflistung der verwendeten Fachliteratur und Internetquellen.
Bedienungsanleitungen, Übersetzung, Sprachökonomie, Imperativ, Mikrostruktur, Makrostruktur, Sprechakte, Technische Dokumentation, Lokalisierung, Kulturspezifische Aspekte, Übersetzungspraxis, Fachsprache, Zieltext, Sicherheitshinweise, Übersetzungsfehler.
Die Arbeit befasst sich mit den linguistischen und praktischen Problemen, die bei der Übersetzung von Bedienungsanleitungen vom Deutschen ins Englische entstehen.
Zu den Kernbereichen gehören die Gliederung (Makrostruktur), die sprachliche Gestaltung (Mikrostruktur), der Vergleich grammatischer Strukturen und der Umgang mit kulturell bedingten Besonderheiten.
Ziel ist es, Übersetzern ein besseres Verständnis für die spezifischen Anforderungen technischer Texte zu vermitteln und Lösungen für häufige Übersetzungsfehler aufzuzeigen.
Die Autorin nutzt eine explorative, kontrastive Analyse eines gewählten Korpus englischer und deutscher Bedienungsanleitungen, um Unterschiede in der Sprachverwendung und Strukturierung aufzuzeigen.
Im Hauptteil werden neben strukturellen Grundlagen vor allem grammatikalische Vergleiche (z.B. Imperativ vs. Infinitiv) und die Übersetzung von Sprechakten, Sicherheitsvorschriften und Überschriften detailliert analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bedienungsanleitungen, Übersetzung, Sprachökonomie, Fachsprache und Lokalisierung geprägt.
Die Autorin verdeutlicht, dass der deutsche imperativische Infinitiv im Englischen eher durch den Imperativ abgebildet wird, um Sprachökonomie und eine direkte Anrede zu gewährleisten, wobei der deutsche Stil oft formeller und unpersönlicher wirkt.
Die Autorin empfiehlt, solche Abschnitte, die für den Zielmarkt irrelevant sind (z.B. aufgrund anderer Normen oder Steckersysteme), konsequent wegzulassen, anstatt sie eins zu eins zu übersetzen.
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