Diplomarbeit, 2005
84 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1. Hintergrund der Arbeit
1.2. Problemstellung der Arbeit
1.3. Zielsetzung der Arbeit
1.4. Aufbau der Arbeit
1.5. Theoretische und Praktische Relevanz der Arbeit
1.5.1. Theoretische Relevanz der Arbeit
1.5.2. Praktische Relevanz der Arbeit
2. Vom SCM zum SCPM
2.1. Entwicklung des Supply Chain Performance Measurements
2.1.1. SCM als Ausgangspunkt
2.1.2. IT als unterstützender Faktor
2.1.3. Die Entwicklung des Supply Chain Performance Measurement
2.2. Performance Measurement als Steuerungsansatz
2.2.1. Der integrierte Supply Chain Ansatz – netzwerkorientiert
2.2.2. Der kollaborative Ansatz – partnerschaftsorientiert
2.2.3. Der finanzielle vs. den nicht finanziellen Ansatz – ausgleichsorientiert
2.2.4. Der ganzheitliche Logistik Ansatz – geschäftsprozessorientiert
2.2.5. Der hierarchische Ansatz – mehrebenenorientiert
2.2.6. Der systematische Ansatz – modellorientiert
2.2.7. Der anwendbare und skalierbare Ansatz – bereichsorientiert
2.3. Aktuelle Bedeutung
2.3.1. Die Balanced Scorecard
2.3.2. Das SCOR-Modell
2.3.3. Das EFQM-Modell
3. Vorgehensweise und Methodik
3.1. Vorverständnis
3.1.1. Generelles Wissen
3.1.2. Spezifisches Wissen
3.1.3. Persönliche Attribute
3.2. Wissenschaftliche Sichtweisen (Positivistisch / Hermeneutisch)
3.3. Forschungsansatz (Qualitativ / Quantitativ)
3.4. Forschungsansatz (Deduktiv / Induktiv)
3.5. Forschungsstrategie (Umfrage / Fallstudie/ Literaturübersicht)
3.6. Gütekriterien
3.6.1. Validität der Konstruktion
3.6.2. Interne Validität
3.6.3. Externe Validität
3.6.4. Reliabilität
3.7. Datensammlung
3.8. Erklärung des gewählten Kategorienschemas
4. Deskriptive und inhaltliche Auswertung
4.1. Zeitschrift
4.2. Jahr der Veröffentlichung
4.3. Publikationsform
4.4. Kulturkreis
4.5. Forschungsmethodik
4.6. Supply Chain Bezug
4.7. Performance oder Performance Measurement
4.8. Industriesektor
4.9. Anreiz zur Einführung
4.10. Unterstützende Faktoren
4.11. Hemmende Faktoren
4.12. SCM-Matrix
4.13. Fokales oder Netzwerk Unternehmen
4.14. Forschungsorientierung
4.15. Performance Ziele
4.16. Instrumente
4.17. Definition (zitiert)
4.18. Performance Parameter/ Measures/ Metrics
4.19. Allgemeiner Bezug
4.20. Theorien
5. Zusammenfassung
5.1. Ergebnisse und Möglicher Nutzen
5.2. Anregungen für die weitere Forschung
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, durch eine vergleichende Analyse englischsprachiger Fachpublikationen aus dem Zeitraum 2000 bis 2004 den aktuellen Forschungsstand zum Supply Chain Performance Measurement (SCPM) systematisch zu erfassen, Forschungsströmungen aufzuzeigen und Lücken in der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion zu identifizieren.
1.1. Hintergrund der Arbeit
“If you cannot measure it, you cannot control it. If you cannot control it, you cannot manage it. If you cannot manage it, you cannot improve it.”
Dieses in wirtschaftswissenschaftlichen Bereichen und hier besonders unter Controlling Aspekten durchaus bekannte Zitat gilt einmal mehr auch für das Supply Chain Management (SCM) und hier speziell für die Supply Chain Performance (SCP). Das Bestreben vieler produzierender Unternehmen, sowohl Kunden als auch Zulieferer immer stärker in den Leistungserstellungsprozess einzubinden, hat zu neuen Systemanordnungen geführt, in denen es nicht länger sinnvoll ist, wenn jeden Supply Chain Partner nur sein eigener Vorteil interessiert. Im Gegenteil. So genannte win-win Situationen, die also für alle Beteiligten vorteilhaft sind, können in modernen Supply Chains (SC) nur durch Kooperation und Kompetenzausweitung erreicht werden. Solch eine Betrachtung hat allerdings auch ihre Schattenseiten. Je offener die Kooperation innerhalb der SC gehandhabt wird, desto schwieriger wird es für jedes einzelne in ihr integrierte Unternehmen, sich abzugrenzen. Damit verbunden ist auch die Schwierigkeit festzustellen, ob Kooperation für das einzelne Unternehmen tatsächlich vorteilhafter ist als Konkurrenz.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit vor, wobei die Notwendigkeit der Messung von Supply Chain Performance zur Steigerung der Effizienz in integrierten Netzwerken begründet wird.
2. Vom SCM zum SCPM: Dieses Kapitel erläutert die Genese des Supply Chain Performance Measurements aus dem Supply Chain Management und analysiert sieben Ansätze zur kollaborativen Steuerung sowie zentrale Instrumente wie Balanced Scorecard, SCOR- und EFQM-Modell.
3. Vorgehensweise und Methodik: Hier wird der theoretische Rahmen der Literaturanalyse definiert, inklusive des gewählten Kategorienschemas zur systematischen Auswertung sowie der Kriterien zur Qualitätssicherung.
4. Deskriptive und inhaltliche Auswertung: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Analyse der 79 ausgewählten Artikel entlang der zuvor definierten Kategorien, von Zeitschriftenquellen bis hin zu spezifischen Performance-Kennzahlen.
5. Zusammenfassung: Die abschließenden Ergebnisse verdeutlichen den Stellenwert des Themas in der aktuellen Forschung, heben den Mangel an praxisbasierten Fallstudien hervor und geben gezielte Anregungen für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen.
Supply Chain Performance, Performance Measurement, Literaturanalyse, Supply Chain Management, Kennzahlensysteme, Balanced Scorecard, SCOR-Modell, Unternehmenssteuerung, Kooperation, Effizienz, Prozessoptimierung, Netzwerkanalyse, Performance-Indikatoren, Benchmarking, IT-Unterstützung.
Die Diplomarbeit ist eine systematische Literaturanalyse, die untersucht, wie Unternehmen innerhalb von Supply Chains ihre Leistungsfähigkeit messen, kontrollieren und steuern können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Supply Chain Performance Measurements (SCPM), der Identifikation geeigneter Instrumente zur Leistungsmessung sowie der Analyse von Treibern und Hemmnissen bei der Einführung solcher Systeme.
Das Hauptziel ist die Bestandsaufnahme des aktuellen Forschungsstandes (2000–2004) im Bereich SCPM, um einheitliche Forschungsrichtungen, etablierte Kennzahlen und bestehende Lücken in der Literatur aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt eine deduktive Literaturanalyse mittels qualitativer Inhaltsanalyse, bei der 79 englischsprachige Fachartikel anhand eines spezifischen Kategorienschemas ausgewertet wurden.
Der Hauptteil analysiert deskriptiv und inhaltlich das Datenmaterial entlang zwanzig verschiedener Kategorien, wie etwa verwendete Zeitschriften, Industriesektoren, Anreizfaktoren zur Einführung und die theoretische Orientierung der Artikel.
Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie "Supply Chain Performance", "Performance Measurement", "Kennzahlensysteme" und "Kooperation" charakterisieren.
Die Balanced Scorecard wird als eines der am häufigsten genannten Instrumente identifiziert, da sie durch ihre Mehrdimensionalität sowohl finanzielle als auch nicht-finanzielle Kennzahlen integrieren kann, was dem Netzwerkgedanken der Supply Chain gerecht wird.
Sie stellt eine deutliche Lücke in der prozessorientierten Forschung fest; es gibt zwar viele theoretische Abhandlungen, aber zu wenige konkrete Implementierungsleitfäden oder fallbasierte Berichte aus der Praxis.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

