Diplomarbeit, 2005
131 Seiten, Note: 1,0
1 Einführung
1.1 Bedeutung von Managementtools
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Darstellung der Siemens Business Services GmbH & Co. OHG
2 Benchmarking - Grundlagen
2.1 Definition
2.2 Typologie
2.2.1 Benchmarking-Subjekte
2.2.2 Benchmarking-Objekte
2.3 Ganzheitliches Phasenmodell
2.4 Merkmale des Konsortialbenchmarking
2.5 Bedeutung für die Praxis
2.6 Abgrenzung zu anderen Methoden
3 Design des „Business Excellence Benchmarking der IT”
3.1 Gesamtüberblick
3.2 Überblick - Designphase
3.3 Qualitatives Benchmarking
3.3.1 Zielsetzung
3.3.2 Inhaltliche Schwerpunkte
3.3.2.1 Identifizierung der inhaltlichen Schwerpunkte
3.3.2.2 Basisdaten des Unternehmens und der IT-Abteilung
3.3.2.3 Ausrichtung und Ableitung der IT-Strategie
3.3.2.4 IT als Business Partner
3.3.2.5 IT als Innovator
3.3.2.6 Wertbeitrag der IT: Transparenz und Controlling
3.3.2.7 Gewichtung der Schwerpunkte
3.3.3 Methodisches Vorgehen
3.4 Quantitatives Benchmarking
3.4.1 Zielsetzung
3.4.2 Kennzahlen
3.4.3 Methodisches Vorgehen
3.5 Bildung des Benchmarking Kreises
3.5.1 Allgemein
3.5.2 Zielgruppe und methodisches Vorgehen
3.5.2.1 Qualitatives Benchmarking
3.5.2.2 Quantitatives Benchmarking
3.5.3 Problematik bei der Teilnehmergewinnung
3.5.4 Code of Conduct
4 Datenerhebung des „Business Excellence Benchmarking der IT“
4.1 Qualitatives Benchmarking
4.1.1 Konzeption des Interviewleitfadens
4.1.2 Sammlung der Informationen
4.2 Quantitatives Benchmarking
4.2.1 Konzeption des webbasierten Fragebogens
4.2.2 Sammlung der Informationen
5 Datenanalyse des „Business Excellence Benchmarking der IT“
5.1 Kennzahlenberechnung
5.2 Kennzahlenvergleich
5.2.1 Basisdaten der Unternehmen und der IT-Abteilungen
5.2.2 Ableitung und Ausrichtung der IT-Strategie
5.2.3 IT als Business Partner
5.2.4 IT als Innovator
5.2.5 Wertbeitrag der IT: Transparenz und Controlling
5.3 Aufbereitung der Ergebnisse
6 Empfehlung für weitere Vorgehensweise
7 Resümee und Ausblick
Die Arbeit analysiert die strategische Leistungsfähigkeit der IT in Unternehmen durch ein prozess- und kennzahlenorientiertes Business Excellence Benchmarking. Das primäre Ziel besteht darin, durch einen strukturierten Vergleich von Praktiken, Methoden und Kennzahlen bei verschiedenen Unternehmen Erfolgspotenziale aufzudecken, um die IT von einem reinen Erfüllungsgehilfen hin zu einem kundenorientierten Business Partner und Innovator zu entwickeln.
3.3.2.4 IT als Business Partner
Die IT-Manager in den Unternehmen sehen sich wachsenden Ansprüchen gegenüber. Ihre Aufgabe wird immer weniger in der Entwicklung und dem Betrieb von Informationstechnik gesehen, sondern in der Erbringung von Dienstleistungen, durch die IT bedarfsgerecht, effizient und mit hoher Qualität bereitgestellt wird. Die IT steht demzufolge vor der Herausforderung, sich ihren Kunden als „Business Partner“ zu präsentieren. Um dieser Herausforderung erfolgreich zu begegnen, müssen einige Erfolgskriterien innerhalb verschiedenster Bereiche in der IT beachtet werden. So wurden für das Benchmarking die in Abbildung 11 dargestellten Objekte definiert, auf die im Anschluss eingegangen wird.
Kundenmanagement Das Kundenmanagement stellt, wie auch in Abbildung 11 gezeigt, eine der wichtigsten Schnittstellen zum Kunden dar. In der Unternehmenspraxis stehen den Kunden Account Manager als zentrale Ansprechpartner zur Verfügung. Diese sind in erster Linie für die Wahrung der Belange und Wünsche des Kunden sowie auch für die fortwährende Kommunikation mit den Kunden verantwortlich. Dabei stellt die Kommunikation einen äußerst kritischen Faktor für die von den Kunden wahrgenommene Qualität der Dienstleistung dar.
Daneben kommuniziert der Service Desk bzw. das Benutzerservicezentrum in seiner speziellen Funktion mit den Anwendern von Hardware- und Softwarekomponenten und beantwortet sämtliche Fragen und Störungsmeldungen.
Portfoliomanagement Das Portfoliomanagement innerhalb der IT hat zur Aufgabe, die Lieferung eines kundenorientierten Leistungsangebotes der IT sicherzustellen. Auch hierfür ist eine systematische Kommunikation mit den Kunden unabdingbar. Zur Unterstützung dieser Aufgaben kann das Produktmanagement herangezogen werden. Dabei sind Produktmanager für die Vermarktung, Qualitätssicherung und Konditionsfestsetzung der IT-Dienstleistungen und –Produkte verantwortlich.
Die Hauptanforderung an das Portfoliomanagement ist zudem die Neuausrichtung hin zu der Optimierung von Prozessen und weg von der traditionellen, reinen Technologiefokussierung. Vor dem Hintergrund, ein variantenreiches Leistungsangebot zu vergleichsweise günstigen Konditionen anbieten zu können, spielen hierbei auch die Themen Standardisierung und Modularisierung eine gewichtige Rolle.
1 Einführung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, erläutert die zunehmende Bedeutung von Benchmarking für IT-Bereiche und skizziert den Aufbau der Diplomarbeit.
2 Benchmarking - Grundlagen: Dieses Kapitel definiert Benchmarking, erläutert dessen Typologie, stellt ein ganzheitliches Phasenmodell vor und beschreibt die Besonderheiten des Konsortialbenchmarking.
3 Design des „Business Excellence Benchmarking der IT”: Hier wird das Design des Benchmarking-Projekts detailliert, inklusive der inhaltlichen Schwerpunkte, Zielsetzungen und der Methodik für die Datenerhebung.
4 Datenerhebung des „Business Excellence Benchmarking der IT“: Dieses Kapitel erläutert die praktische Durchführung der Datenerhebung durch qualitative Interviews und einen quantitativen webbasierten Fragebogen.
5 Datenanalyse des „Business Excellence Benchmarking der IT“: Hier erfolgt die detaillierte Auswertung der erhobenen Daten, inklusive Kennzahlenberechnungen und dem Vergleich der Ergebnisse zwischen verschiedenen Unternehmensklassen.
6 Empfehlung für weitere Vorgehensweise: Dieses Kapitel gibt Empfehlungen für die Umsetzungsphase der Best Practices innerhalb der Unternehmen nach Abschluss der Benchmarking-Analyse.
7 Resümee und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die konzeptionelle Vorgehensweise des Benchmarking-Projekts.
Benchmarking, IT-Strategie, Business Excellence, Business Partner, Innovator, IT-Controlling, Kennzahlen, Performance Measurement, Balanced Scorecard, Prozessbenchmarking, Konsortialbenchmarking, Wissensmanagement, Service Level Agreements, IT-Servicemanagement, Unternehmenskultur
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Durchführung eines "Business Excellence Benchmarking" für den IT-Bereich in Unternehmen, um die IT strategisch besser auszurichten.
Die zentralen Felder sind die strategische Ausrichtung der IT, die Rolle der IT als Business Partner, die IT als Innovator sowie der Wertbeitrag der IT durch Transparenz und Controlling.
Das primäre Ziel ist es, IT-Managern durch Benchmarking Instrumente an die Hand zu geben, um Effektivität und Effizienz der IT zu steigern und einen messbaren Mehrwert für das Unternehmen zu schaffen.
Es wird eine Kombination aus qualitativer Forschung (Experten-Interviews) und quantitativer Forschung (webbasierter Fragebogen zur Kennzahlenanalyse) im Rahmen eines Konsortialbenchmarking-Ansatzes angewendet.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Designphase des Benchmarking, die systematische Datenerhebung bei den teilnehmenden Unternehmen sowie die anschließende Analyse und den Vergleich der gewonnenen IT-Kennzahlen.
Zu den zentralen Begriffen zählen Benchmarking, IT-Strategie, Business Excellence, IT-Controlling, Kennzahlen, Business Partner, Innovator und Prozessmanagement.
Die SBS fungiert als Initiator und Kooperationspartner des Projekts, wobei das Benchmarking-Modell auf Ansätzen des SBS-Consulting IT basiert.
Die qualitative Komponente erfasst Prozess- und Methodenpraktiken ("Wie" und "Warum"), während die quantitative Komponente durch harte Kennzahlen ("Wie viel") messbare Anhaltspunkte für die IT-Leistungsfähigkeit liefert.
Der Code of Conduct stellt sicher, dass der Wissensaustausch zwischen den teilnehmenden Unternehmen vertraulich, rechtmäßig und konstruktiv erfolgt, was für den Erfolg einer konsortialen Benchmarking-Studie essenziell ist.
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