Diplomarbeit, 2005
117 Seiten, Note: 1.0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 EINLEITUNG
2 GRUNDLAGEN DER MOBILEN TECHNOLOGIE
2.1 Entwicklung der Mobilfunknetze
2.1.1 Mobilfunksysteme der ersten Generation
2.1.2 Entwicklung von 2G nach 3G
2.2 HSCSD
2.3 GPRS
2.4 EDGE
2.5 WLAN
2.6 Bluetooth
2.7 UMTS
3 MOBILE ENDGERÄTE
3.1 Historie
3.2 Handsets
3.3 Mobile Geräte: PDA, Palmtops, Notebooks, etc.
4 NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN
4.1 Kommunikation
4.1.1 Sprachtelefonie
4.1.2 Videotelefonie
4.1.3 SMS, MMS und E-Mail
4.2 Online Dienste
4.2.1 Online Dienste über das Portal
4.2.2 LBS
4.3 Unterhaltung
4.3.1 Kamera- und Videofunktion
4.3.2 MP3-Player
4.3.3 Games
4.3.4 Handytuning
4.4 Sonstiges
4.4.1 Kalender, Wecker, Telefonbuch, etc.
5 M-BUSINESS UND M-COMMERCE
5.1 Definitionen
5.2 Marktanalyse
5.3 Mobiles Bezahlen
6 HANDY UND GESELLSCHAFT
6.1 Mobile Kommunikation
6.2 Handy als Massenmedium
6.3 Motive und Bedürfnisse der Handynutzung
6.4 Veränderung der Gesellschaft
6.5 SMS-Kommunikation und -Sprache
6.6 Kritische Betrachtung
6.6.1 Datenschutz
6.6.2 Gewalt und Handys: Happy-Slapping
6.6.3 Kostenfalle Handy
6.6.4 Mobilfunk und Gesundheit
6.7 Rolle des Handy in Bezug auf andere Medien
7 BESTIMMTE ZIELGRUPPEN ALS HANDYNUTZER
7.1 Kinder und Jugendliche
7.2 Senioren
8 ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN
8.1 Technische Perspektive
8.2 Wirtschaftliche Perspektive
8.3 Gesellschaftliche Perspektive
9 SCHLUSSBETRACHTUNG
Die Diplomarbeit untersucht die Bedeutung und Zukunft der Mobilkommunikation unter Berücksichtigung technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektiven, um ein umfassendes Verständnis für die Rolle des Handys in der modernen Welt zu entwickeln.
2.1.2 Entwicklung von 2G nach 3G
Die Grundlage für die heutigen Mobilfunksysteme der zweiten und dritten Generation legte die Forschungstochter des US-Telefonriesen AT & T, die Bell Labs, im Jahre 1972. Ihr Konzept basiert auf der Idee flächendeckend viele Zellen durch eine hohe Anzahl von kleineren Basisstationen zu schaffen, die in relativ geringem Abstand erneut die gleiche Frequenz verwenden. Dieses Prinzip hat eine wesentlich höhere Frequenzökonomie als das Konzept für die Systeme der ersten Generation, die dadurch eine sehr geringe Teilnehmerkapazität hatten. Die Systeme verwendeten großen Zellen mit hoher Reichweite und hatten aber durch die wenigen Basisstationen geringe Infrastrukturkosten. Nachteilig war jedoch die hohe Sendeleistung, die von den wenigen Basisstationen und den mobilen Endgeräten aufgebracht werden musste. Bei dem neuen zellularen Konzept hingegen sind nur niedrige Sendeleistungen erforderlich. Diese Tatsache ermöglicht kleinere Endgeräte und höhere Betriebszeiten, die der Attraktivität des Handys nur zuträglich waren.
Der Nachteil, dass die Infrastruktur durch die vielen Basisstationen teuerer ist, wird durch eine höhere Teilnehmerkapazität und durch die Wiederverwendung von Frequenzen wieder mehr als ausgeglichen. Durch die Frequenzwiederholung entsteht das Problem der Interferenzen. Diese treten auf, wenn eine Frequenz von mehr als einem Sender verwendet wird. Deshalb werden so genannte Cluster gebildet, die aus einer Gruppe von Zellen bestehen, auf die das Frequenzspektrum verteilt wird. Diese Cluster werden so angelegt, dass Zellen, die die gleiche Frequenz verwenden, auch Gleichkanalzellen genannt, möglichst weit von einander entfernt liegen.
1 EINLEITUNG: Die Arbeit erläutert die Relevanz der Mobilkommunikation aus technischer, wirtschaftlicher und soziologischer Sicht und führt in die Struktur der Untersuchung ein.
2 GRUNDLAGEN DER MOBILEN TECHNOLOGIE: Dieses Kapitel liefert eine technische Basis zur Entwicklung der Mobilfunknetze von der ersten bis zur dritten Generation und stellt relevante Technologien vor.
3 MOBILE ENDGERÄTE: Es wird die Historie und die Vielfalt mobiler Endgeräte, von frühen Telefonen bis hin zu PDAs und Notebooks, beschrieben.
4 NUTZUNGSMÖGLICHKEITEN: Die Bandbreite an Möglichkeiten heutiger Multifunktionsgeräte, wie Kommunikation, Online-Dienste und Unterhaltung, wird detailliert analysiert.
5 M-BUSINESS UND M-COMMERCE: Hier werden wirtschaftliche Begriffe erläutert, der Markt analysiert und Möglichkeiten des mobilen Bezahlens vorgestellt.
6 HANDY UND GESELLSCHAFT: Die soziologischen Aspekte der Handynutzung, inklusive ihrer Auswirkung auf Kommunikation, Gesellschaftsveränderungen und kritische Betrachtungen wie Datenschutz und Gesundheit, werden beleuchtet.
7 BESTIMMTE ZIELGRUPPEN ALS HANDYNUTZER: Die spezifische Handynutzung und Verhaltensweisen von Kindern/Jugendlichen und Senioren werden einander gegenübergestellt.
8 ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN: Das Kapitel bündelt Erkenntnisse und zeigt zukünftige Entwicklungen aus technischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Sicht auf.
9 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Erkenntnisse über die Rolle des Handys als Multifunktionsgerät und ein Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Mobilfunk, Handy, UMTS, GSM, M-Business, M-Commerce, mobile Kommunikation, SMS, MMS, Gesellschaft, Datenschutz, Handynutzung, Jugendkultur, Senioren, Technologieentwicklung.
Die Arbeit bietet eine umfassende Analyse der "Mobilen Welt" und beleuchtet die Mobilkommunikation aus einer interdisziplinären Perspektive (Technik, Wirtschaft, Gesellschaft).
Die Arbeit behandelt die technologische Entwicklung des Mobilfunks, die Möglichkeiten moderner Endgeräte, ökonomische Aspekte wie M-Business sowie soziologische Auswirkungen auf Nutzergruppen und die Gesellschaft.
Das Ziel ist es, erste Einblicke in die Auswirkung und Bedeutung der Mobilkommunikation und ihrer Infrastruktur auf die Gesellschaft zu geben, da hier aus soziologischer Sicht noch erheblicher Forschungsbedarf besteht.
Es handelt sich um eine deskriptive und analytische Arbeit, die auf einer fundierten Literaturrecherche und der Auswertung von Marktdaten sowie Studien zu Nutzungsverhalten basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen, die Beschreibung mobiler Endgeräte, eine detaillierte Auflistung von Nutzungsmöglichkeiten, eine ökonomische Marktanalyse von M-Business, sowie eine soziologische Untersuchung des Handys als Medium in der Gesellschaft und spezifische Nutzergruppen.
Die Arbeit ist am besten durch Begriffe wie Mobilfunk, Handy, UMTS, M-Business, Gesellschaft, soziologische Auswirkungen und technologische Konvergenz charakterisiert.
Für Senioren steht primär der Sicherheitsaspekt im Vordergrund, während die handelsüblichen Geräte oft zu komplex gestaltet sind, was den Wunsch nach seniorenfreundlichen Endgeräten unterstreicht.
Kinder und Jugendliche nutzen das Handy exzessiv zur Identitätsbildung, sozialen Abgrenzung und zur Bewältigung von Entwicklungsaufgaben, wobei das Handy für sie ein selbstverständliches Alltagsobjekt und Statussymbol darstellt.
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