Examensarbeit, 2018
118 Seiten, Note: 1,5
I. Einleitung
II. Theoretische Grundlagen
II.1 Inklusion
II.1.1 rechtlicher Bezug
II.1.2 schulische Inklusion
II.2 Kooperation
II.2.1 Kooperation im Kontext Schule
II.2.2 Kooperation im Kontext Inklusion
II.2.3 Kooperation mit Schulbegleitung
II.3 Schulbegleitung
II.3.1 rechtlicher Bezug
II.3.2 Rollenverständnis und Beziehung zu Schüler_in
II.3.3 Tätigkeitsprofil
II.4 Perspektive der Schülerinnen und Schüler in der Forschung
III. Empirische Untersuchung
III.1 Forschungsinteresse und Fragestellung
III.2 Methodische Vorgehensweise
III.2.1 Forschungsgegenstand und Forschungsdesign
III.2.2 Beschreibung der Forschungsmethode
III.2.3 Fallzahl
III.2.3.1 Vorstellung der Schule und der Klassen
III.3 Datenerhebung
III.3.1 Erhebungsmethode
III.3.2 Datenaufbereitung und Datenauswertung
III.3.2.1 dokumentarische Methode: Textinterpretation
III.3.2.2 exemplarische Fallbeispiele
III.4 Ergebnisse der Forschung
III.5 Diskussion der Ergebnisse
IV. Fazit
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I an Regelschulen, wie Schulbegleitung im schulischen Alltag wahrgenommen wird. Im Fokus steht dabei insbesondere, wie die Rolle der Schulbegleitung sowie deren Kooperation mit Lehrkräften und weiteren Fachkräften in einer inklusiven Lernumgebung von den Kindern und Jugendlichen interpretiert und bewertet wird.
2.3 Schulbegleitung
Was die Schule, im Rahmen der Inklusion, nicht voraussetzen kann, um jedem Kind die gleichartige Teilhabe am Schulleben zu ermöglichen, muss mit Unterstützungsmaßnahmen überbrückt werden – die Schulbegleitung ist solch eine Maßnahme.
Wie der Name bereits verrät, meint Schulbegleitung eine Person, die einen Schüler oder eine Schülerin durch den Schulalltag begleitet. Für diese Profession gibt es in Deutschland keinen universalen Begriff. Begriffe, die in diesem Kontext synonym verwendet werden sind zum Beispiel Individualbegleiter, Schulassistenz oder Inklusionshelfer. Dworschak (2010) definiert Schulbegleitung als
„Personen, die Kinder und Jugendliche überwiegend im schulischen Alltag begleiten, die auf Grund besonderer Bedürfnisse im Kontext Lernen, Verhalten, Kommunikation, medizinischer Versorgung und/oder Alltagsbewältigung der besonderen und individuellen Unterstützung bei der Verrichtung unterrichtlicher und außerunterrichtlicher Tätigkeiten bedürfen.“ (Dworschak,2010, S.133f).
I. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Inklusion ein und formuliert die Forschungsfrage zur Wahrnehmung von Schulbegleitung aus Schülersicht.
II. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Inklusion, Kooperation und Schulbegleitung wissenschaftlich und beleuchtet deren rechtliche sowie pädagogische Hintergründe.
III. Empirische Untersuchung: Hier wird das qualitative Forschungsdesign dargelegt, welches auf Interviews und der dokumentarischen Methode basiert, um die Perspektive der Schülerinnen und Schüler zu rekonstruieren.
IV. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen und reflektiert die Rolle der Schulbegleitung sowie die Bedeutung der multiprofessionellen Zusammenarbeit für inklusive Schulen.
Schulbegleitung, Inklusion, Inklusive Schule, Schülermeinung, Kooperation, Schulassistenz, Rollenverständnis, Dokumentarische Methode, Qualitative Forschung, Sekundarstufe I, Multiprofessionelle Kooperation, Förderbedarf, Schulleben.
Die Arbeit untersucht die Rolle der Schulbegleitung aus der Perspektive der betroffenen Schülerinnen und Schüler sowie deren Mitschüler an einer Regelschule.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung von Inklusion, die Kooperation zwischen pädagogischem Personal und Schulbegleitung sowie die konkrete Wahrnehmung dieser Begleitung im Schulalltag.
Das Ziel ist es, zu rekonstruieren, welches Rollenverständnis Kinder und Jugendliche gegenüber einer Schulbegleitung entwickeln und wie sie deren Interaktion mit Lehrkräften bewerten.
Es wird eine qualitative Forschungsmethodik angewandt, konkret die dokumentarische Methode nach Ralf Bohnsack zur Analyse von Interviews.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Inklusion und Kooperation sowie den empirischen Teil, in dem Interviews mit Schülerinnen und Schülern analysiert und ausgewertet werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Schulbegleitung, Inklusion, Kooperation, Schülermeinung und qualitative Forschung beschreiben.
Die Mitschüler erleben die Schulbegleitung als Teil ihres Klassengefüges und können somit wertvolle Einblicke geben, wie diese Rolle von Außenstehenden interpretiert wird.
Die Auswertung ergab vier Hauptrollen: „Ersatzlehrer oder Lernhilfe“, „Vertrauenslehrer oder Streitschlichter“, „Besonderer Freund oder pflegende Hilfskraft“ sowie „Teilzeitmutter oder Freund“.
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