Bachelorarbeit, 2018
56 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Theoretischer Teil
2.1 Agilität
2.2 Treiber der Agilität
2.3 Die agile Organisation
2.3.1 Interne Veränderungen des Personalmanagements
2.4 Agile Teams
2.4.1 Herausforderungen für das Personalmanagement
2.4.2 Rahmenbedingungen zur Förderung agiler Teams
2.4.3 Förderungsmöglichkeiten agiler Teams
4. Studienorganisation
4.1 Fragestellung
4.2 Methodik
4.3 Zielgruppe, Ein- und Ausschlusskriterien
4.4 Auswahl und Befragung der Experten
4.5 Durchführung der Interviews
4.6 Interviewfragen
5. Ergebnisse
5.1 Veränderungen im Personalmanagement
5.2 Förderung agiler Teams durch das Personalmanagement
5.3 Einschätzung bei Belassung einer hierarchischen Organisation
6. Diskussion
7. Fazit
Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist es, den Beitrag des Personalmanagements zur Etablierung und Förderung agiler Teams in Unternehmen zu untersuchen. Im Zentrum steht die Forschungsfrage, ob und wie das Personalmanagement seine Instrumente und seine strategische Rolle anpassen muss, um agile Organisationsformen wirksam zu unterstützen.
2.4.3 Förderungsmöglichkeiten agiler Teams
Das Personalmanagement hat eine entscheidende Position bei der Etablierung und Förderung agiler Teams. Es soll durch seine Leistungsbeiträge für personelle, strukturelle und kulturelle Voraussetzungen sorgen, um eine agile Anpassung des Unternehmens und derer Teams zu gewährleisten. Dies kann zum einen dadurch geschehen, dass das Personalmanagement relevante agile Kompetenzen definiert und diese dann bei Personalauswahl, Personalentwicklung oder Personalplanung berücksichtigt.
Ebenso kann das Personalmanagement bei der Entwicklung agiler Werte und Kompetenzen durch das Schaffen von Erfahrungsräumen und Spielräumen diesen vom Mitarbeiter selbstgesteuerten Lernprozess enorm begünstigen. Denn agile Werte und Prinzipien lassen sich kaum rational vermitteln. Das Personalmanagement muss der Belegschaft die Möglichkeit geben, diese Werte und Kompetenzen zu erfahren und auszuprobieren und ihnen Raum lassen um mit ihnen zu experimentieren.
Das agile Führungsverständnis unterscheidet sich grundlegend von dem des klassischen. In ATs werden die Selbstorganisation und das selbstständige Arbeiten sehr stark betont, weshalb meist die Rolle der Führungskraft als Befehle erteilender Vorgesetzter obsolet wird, da Macht und Anweisungen sich in hierbei als Führungsansätze ausschließen. Hier steht also das Personalmanagement in der Pflicht, einerseits die Führungskräfte auf ihre neue Rolle innerhalb dieser Teams vorzubereiten und zu coachen und andererseits die Mitglieder im autonomen selbstorganisierten Arbeiten zu schulen.
Die Führung kann anstelle einer Führungskraft auch parallel oder aufeinanderfolgend auf mehrere Personen innerhalb eines Teams übertragen werden. Diese Shared Leadership-Ansätze wirken sich positiv auf die Teamleistung aus, indem sie die Produktivität steigern, die Mitarbeiter zu mehr Verantwortungsübernahme motivieren und im Allgemeinen die Arbeitsatmosphäre verbessern. Empowered Leadership sorgt in diesem Falle für die Ermächtigung der Mitarbeiter, spezifische Sachverhalte selbst entscheiden zu können und stärker selbstverantwortlich handeln zu dürfen.
1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz agiler Methoden im Unternehmenskontext und Definition der Zielsetzung sowie der Methodik der Forschungsarbeit.
2. Theoretischer Teil: Detaillierte Darstellung des Agilitätsbegriffs, der Treiber der Agilität sowie der notwendigen Veränderungen für das Personalmanagement und die Bedeutung agiler Teams.
4. Studienorganisation: Beschreibung des Forschungsdesigns, der Expertenauswahl sowie des methodischen Vorgehens bei den leitfadengestützten Interviews.
5. Ergebnisse: Präsentation der Interviewergebnisse gegliedert nach den Themenblöcken Personalmanagement-Veränderungen, Förderung agiler Teams und Folgen klassischer Hierarchien.
6. Diskussion: Kritische Gegenüberstellung der theoretischen Erkenntnisse mit den praktischen Ergebnissen aus den Experteninterviews.
7. Fazit: Zusammenfassendes Resümee über die Rolle des Personalmanagements als Coach und Berater in einer agilen Organisationsumwelt.
Agilität, Personalmanagement, agile Organisation, agile Teams, Personalentwicklung, Mitarbeiterführung, Shared Leadership, Kompetenzentwicklung, agile Methoden, Unternehmenskultur, Digitalisierung, Transformationsprozess, Selbstorganisation, Vergütungsmodelle, Expertenteams.
Die Arbeit analysiert den Beitrag des Personalmanagements zur Etablierung und dauerhaften Förderung agiler Teams innerhalb von Unternehmen.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Agilität, die notwendigen Anpassungen von HR-Instrumenten, Herausforderungen durch agile Teamstrukturen sowie Ansätze zur Personalentwicklung und Führung.
Das Ziel ist es herauszufinden, ob und wie das Personalmanagement seine Instrumente und Prozesse agil gestalten muss, um Teams in einem volatilen Umfeld adäquat zu unterstützen.
Es wurde eine qualitative Studie durchgeführt, die auf leitfadengestützten Experteninterviews mit Personalmanagern aus vier verschiedenen Branchen basiert und nach der Methode von Mayring ausgewertet wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Konzepte wie "Agile Teams", "Rahmenbedingungen" und "Treiber" definiert, sowie einen praktischen Teil, in dem Interviewergebnisse zu HR-Veränderungen und Förderungsansätzen präsentiert und diskutiert werden.
Zu den prägenden Begriffen zählen Agilität, Personalmanagement, agile Teams, Selbstorganisation, Shared Leadership und die digitale Transformation.
Die Experten sind sich einig, dass klassische Befehlsstrukturen die Kreativität und Selbstverantwortung behindern, weshalb Führung in agilen Teams eher als Coaching- und Befähigungsfunktion verstanden wird.
Die Arbeit stellt heraus, dass individuelle Boni eher kontraproduktiv für die Teamdynamik wirken können und plädiert stattdessen für transparente, teambasierte Anreizsysteme und Benefits.
Es wird ein stärkerer Fokus auf das "agile Mindset", Softskills, Selbstdisziplin und die Fähigkeit zur Selbstorganisation gelegt, die bei der Personalauswahl verstärkt berücksichtigt werden sollten.
Das Personalmanagement wandelt sich weg von einer rein administrativen verwaltenden Instanz hin zu einem strategischen Partner und Berater der Geschäftsführung, der maßgeblich als Katalysator der agilen Transformation fungiert.
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