Bachelorarbeit, 2018
48 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Problem- und Fragestellung, sowie die Ziele der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit und Vorgehensweise
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen
2.1 Marketing und der Marketingmix
2.1.1 Produktpolitik
2.1.2 Preispolitik
2.1.3 Distributionspolitik
2.1.4 Kommunikationspolitik
2.2 Abgrenzung zwischen Marketingevents und Event-Marketing
2.3 Public Events als Ausprägung von Marketingevents
2.3.1 strategische Ausrichtung
2.3.2 Zielgruppenbestimmung
2.3.3 Durchführungsmaßnahmen
2.3.4 Ziele
2.3.5 Kalkulation
3 Möglichkeiten und Grenzen der Erfolgsmessung von Public Marketingevents
3.1 Definition Erfolgsmessung
3.2 Erhebung von Primär- und Sekundärdaten
3.2.1 Befragung
3.2.2 Beobachtung
3.2.3 Analyse des Feedbacks
3.2.4 Direkt zurechenbare Erlöse
3.2.5 Medienresonanz
3.3 Input-/ Output Vergleich
3.4 Eventcontrolling
3.4.1 Diagnose
3.4.1.1 Prämissenkontrolle
3.4.1.2 Ablaufkontrolle
3.4.1.3 Ergebniskontrolle
3.4.2 Erfolgsbeurteilung
3.4.2.1 Effektivität
3.4.2.2 Effizienz
4 Ausgewähltes Marketingevent aus der Praxis
4.1 Beschreibung des Events
4.2 Zielgruppenbestimmung
4.3 Marketingstrategie
5 kritische Analyse der Erfolgsmessung anhand eines ausgewählten Public Marketingevents
6 Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert kritisch die Möglichkeiten und Grenzen der Erfolgsmessung bei Marketingevents, wobei der Fokus insbesondere auf Public Events liegt. Ziel der Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit eine Erfolgskontrolle bei solchen Veranstaltungen überhaupt realisierbar ist und in welchem Verhältnis der Aufwand der Messung zum erzielten Nutzen steht, illustriert anhand eines praktischen Beispiels.
3.4.1.2 Ablaufkontrolle
Die Ablaufkontrolle beschäftigt sich mit den möglich auftretenden Mängeln während der Eventdurchführung, wozu der Aufbau, die Durchführung und der Abbau der Veranstaltung zählen. Das Hauptaugenmerk liegt entsprechend auf der Realisierungsphase des Events und dem möglichen Entgegenwirken eines fehlerhaften Ablaufs. Das Auftreten möglicher Fehler der Ablaufphase in der Eventrealisierung können sowohl zeitliche als auch inhaltliche Abweichungen sein. Bei Abweichungen kann die gesamte Inszenierung des Unternehmens durch das Marketingevent an Authentizität verlieren. Die Zielerreichung kann dadurch gefährdet sein.
Auch wenn die Prämissenkontrolle die bisher aufgezeigten Fehler behoben und Maßnahmen durchgeführt hat, um weiteren Fehlern vorzubeugen, so besteht dennoch das Risiko, dass die Realisierung der Veranstaltung zu ausbleibendem Erfolg führt. Die Ablaufkontrolle übernimmt zwei Funktionen. Die Diagnosefunktion untersucht die Ursachen der Faktoren, die zum Abweichen der Ziele führen. Im Rahmen der Kontrollfunktion, die während des Events durchgeführt wird, sollen Fehler erkannt und rechtzeitig behoben werden.
Bei der Ablaufkontrolle werden alle einzelnen Maßnahmen überprüft und überwacht, sodass bereits kleine Fehler schnell entdeckt werden können. Die meisten Fehler bzw. Abweichungen von der Planung treten während des Events auf, die genaue Beobachtung der Event-Entwicklung und Nachbereitung gehört allerdings ebenfalls zum Aufgabenbereich der Ablaufkontrolle. Auch in diesen beiden Phasen können sich Durchführungsfehler negativ auf die Marke und das Unternehmen auswirken und dadurch langfristig eine Schädigung des Images zur Folge haben.
1 Einleitung: Vorstellung des Themenfeldes, der Problemstellung sowie der Zielsetzung der Arbeit unter Berücksichtigung der wachsenden Bedeutung von Marketingevents.
2 Theoretische Grundlagen und Begriffsbestimmungen: Erläuterung der Grundlagen des Marketings und des Marketingmix sowie präzise Abgrenzung von Marketingevents und deren Ausprägungen als Public Events.
3 Möglichkeiten und Grenzen der Erfolgsmessung von Public Marketingevents: Detaillierte Betrachtung verschiedener Messmethoden, des Eventcontrollings sowie der diagnostischen Kontrollbereiche wie Prämissen-, Ablauf- und Ergebniskontrolle.
4 Ausgewähltes Marketingevent aus der Praxis: Konkrete Beschreibung eines Events ("Tag der offenen Tür") der Müller GmbH inklusive Zielgruppenanalyse und strategischer Einordnung.
5 kritische Analyse der Erfolgsmessung anhand eines ausgewählten Public Marketingevents: Anwendung der zuvor erörterten theoretischen Messmethoden auf das Praxibeispiel und kritische Würdigung der tatsächlichen Umsetzung und Ergebnisse.
6 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Erfolgsmessung bei Marketingevents und Ausblick auf die Notwendigkeit einer individuellen und kombinierten Anwendung verschiedener Messinstrumente.
Marketingevent, Event-Marketing, Public Events, Erfolgsmessung, Eventcontrolling, Marketingmix, Kommunikationspolitik, Prämissenkontrolle, Ablaufkontrolle, Ergebniskontrolle, Effektivität, Effizienz, Zielgruppenanalyse, Marketingstrategie, Kundenbindung.
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Analyse von Marketingevents, speziell Public Events, und der Herausforderung, deren Erfolg messbar zu machen.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Marketing-Mix, die strategische Ausrichtung von Events sowie die Anwendung von Methoden der Erfolgsmessung und des Eventcontrollings.
Das Ziel ist es zu klären, inwieweit eine Erfolgskontrolle für Public Marketingevents überhaupt möglich ist und ob der dafür notwendige Aufwand in einem angemessenen Verhältnis zum Ergebnis steht.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Fachliteratur, ergänzt durch eine Analyse eines konkreten Praxisbeispiels eines Tages der offenen Tür.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsbestimmungen, die Darstellung verschiedener Messmethoden (Primär-/Sekundärdaten, Befragung, Beobachtung etc.) und die detaillierte Analyse eines Praxisbeispiels.
Wichtige Begriffe sind Event-Marketing, Erfolgsmessung, Eventcontrolling, Effektivität, Effizienz, Zielgruppenbestimmung und Marketingstrategie.
Die Schwierigkeit liegt primär in der mangelnden direkten Zurechenbarkeit ökonomischer Zahlen zum Event sowie in der Tatsache, dass Marketingevents meist auf langfristige Imageeffekte und emotionale Bindung statt auf kurzfristigen Absatz zielen.
Das Beispiel zeigt, dass in der Praxis oft nur wenige Messmöglichkeiten genutzt werden und eine systematische, detaillierte Erfolgsmessung bei derartigen Veranstaltungen häufig fehlt oder unzureichend geplant wird.
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