Bachelorarbeit, 2014
40 Seiten, Note: 1
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Anwendung nuklearmedizinischer Radiopharmaka in der Strahlentherapieplanung. Ziel ist es, die optimalen Methoden zur Diagnose der Tumorausbreitung zu untersuchen und die Vor- und Nachteile morphologischer Verfahren wie CT und MRT sowie die positiven und negativen Aspekte nuklearmedizinischer Anwendungen wie PET (Positronen-Emissions-Tomographie) zu beleuchten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik, Problemstellung, zentrale Fragestellung, Methode und geplante Struktur der Arbeit beleuchtet. Im zweiten Kapitel werden die Grundlagen der Strahlentherapie erläutert, darunter strahlentherapeutische Methoden, die Definition von Therapievolumina und die Grundlagen der Strahlenwirkung.
Kapitel 3 fokussiert auf die Strahlentherapieplanung, wobei die Planung anhand von CT und MRT sowie die Planung basierend auf molekularer Bildgebung beschrieben werden. Kapitel 4 beschäftigt sich mit Radiopharmaka und deren Bedeutung in der Tumordiagnostik. Die Erzeugung von PET-Tracern und die Eigenschaften verschiedener Radiopharmaka wie [18F]-FDG, [18F]-FMISO, [18F]-FLT, [18F]-FET, [11C]-MET und [11C]-Acetat werden detailliert dargestellt.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen Nuklearmedizin, Strahlentherapie und Radiopharmaka im Kontext der onkologischen Diagnostik und Therapie. Sie analysiert die Anwendung verschiedener Radiopharmaka zur Verbesserung der Tumordefinition und -lokalisierung für die Strahlentherapieplanung. Die Fokuspunkte liegen auf der Bedeutung molekularer Bildgebungsmethoden wie PET sowie der Kombination von PET mit CT und MR für eine präzisere Therapieplanung.
Es sind nuklearmedizinische Substanzen, die radioaktiv markiert sind und zur Diagnose oder Therapie von Tumoren eingesetzt werden.
CT und MRT zeigen primär die Anatomie. Radiopharmaka ermöglichen es, die biologische Aktivität und Stoffwechselprozesse des Tumors sichtbar zu machen.
Fluordesoxyglukose (FDG) ist der am häufigsten verwendete PET-Tracer; er macht den erhöhten Glukosestoffwechsel von Krebszellen sichtbar.
Durch die molekulare Bildgebung kann das „Gross Tumor Volume“ (GTV) präziser definiert werden, wodurch gesundes Gewebe bei der Bestrahlung besser geschont wird.
Es ist die Zusammenführung von funktionellen Informationen (PET) und anatomischen Details (CT) in einem Bild für eine optimale Therapieplanung.
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