Masterarbeit, 2014
95 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Controlling: Einordnung und Begriffsdefinition
2.2 Personalcontrolling: Einordnung, Begriffsdefinition, Dimensionen, Ziele und Herausforderungen
2.3 Kennzahlen im Rahmen des Personalcontrollings
2.4 Personalbeschaffung
2.4.1 Personalbeschaffungswege
2.4.2 Vor- und Nachteile interner und externer Personalbeschaffung
3. Effizienz von Rekrutierungskanälen
3.1 Nutzung von Rekrutierungskanälen
3.2 Kennzahlen zur Effizienzbewertung von Rekrutierungskanälen
4. Empirische Erhebungen
4.1 Onlinegestützte Befragung
4.1.1 Zielsetzung und Durchführung
4.1.2 Online-Befragungsergebnisse, Ergebnisinterpretation und Hypothesenbildung
4.2 Experteninterviews
4.2.1 Zielsetzung und Durchführung
4.2.2 Befragungsergebnisse und Hypothesenprüfung
5. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen
6. Fazit
Die vorliegende Master Thesis analysiert die Effizienz verschiedener externer Rekrutierungskanäle vor dem Hintergrund aktueller demografischer Herausforderungen und des "War for Talents". Das primäre Ziel ist es, Controlling-Instrumente und Kennzahlen zu identifizieren, die Unternehmen dabei unterstützen, den Personalgewinnungsprozess wirtschaftlich zu optimieren und Entscheidungsgrundlagen für den Kanaleinsatz zu schaffen.
2.4.1 Personalbeschaffungswege
„Gegenstand der Personalbeschaffung ist die Auswahl von Beschaffungsalternativen. Diese setzen sich aus den Komponenten Beschaffungsmärkte, Beschaffungswege und –mittel, Beschaffungszeitpunkte und –orte zusammen. Die Verknüpfung von unterschiedlichen Ausprägungen dieser Komponenten führt zu bestimmten Personalbeschaffungsalternativen.“ Nach Jung stehen in der betrieblichen Praxis zwei unterschiedliche Beschaffungsmärkte zur Verfügung, über die Unternehmen ihre personellen Beschaffungsziele erreichen können. Danach kann Personalbedarf sowohl über die Nutzung interner als auch externer Rekrutierungskanäle bzw. Beschaffungswege gedeckt werden.
Die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale zwischen den beiden Beschaffungsalternativen sowie mögliche Ausprägungsformen von Beschaffungskanälen sind in der nachfolgenden Grafik dargestellt.
1. Einleitung: Beschreibt die demografische Entwicklung und den resultierenden Fachkräftemangel als Ausgangspunkt für die Notwendigkeit eines effizienten Personalcontrollings.
2. Theoretische Grundlagen: Erläutert die Begriffe Controlling, Personalcontrolling und Personalbeschaffung sowie die Bedeutung von Kennzahlen für die Effizienzmessung.
3. Effizienz von Rekrutierungskanälen: Analysiert den Wandel der Rekrutierungskanäle und stellt aktuelle Ansätze zur Effizienzbewertung dar.
4. Empirische Erhebungen: Dokumentiert die methodische Durchführung und die Ergebnisse der onlinegestützten Befragung sowie der Experteninterviews zur Ist-Situation des Controllings.
5. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen: Führt die empirischen Ergebnisse mit der Theorie zusammen und bietet konkrete Empfehlungen zur Prozessoptimierung.
6. Fazit: Fasst die Notwendigkeit einer evolutionstauglichen Gestaltung von Recruiting-Systemen zusammen.
Personalcontrolling, Rekrutierungskanäle, Personalbeschaffung, Effizienzmessung, Kennzahlen, War for Talents, Employer Branding, Recruiting Trends, Personalgewinnung, Online-Befragung, Experteninterviews, Prozessoptimierung, Kosten-Nutzen-Verhältnis.
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen die Effizienz ihrer verschiedenen Rekrutierungskanäle durch gezieltes Personalcontrolling messen und optimieren können.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittmenge von Personalcontrolling, externer Personalbeschaffung und der Nutzung digitaler sowie klassischer Rekrutierungsmedien.
Es sollen geeignete methodische Instrumente und Kennzahlen identifiziert werden, um den externen Beschaffungsprozess unter Effizienzgesichtspunkten messbar und steuerbar zu machen.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu theoretischen Grundlagen mit einer empirischen Teilerhebung mittels eines onlinegestützten Fragebogens und leitfadengestützten Experteninterviews.
Der Hauptteil analysiert das aktuelle Nutzungsverhalten von Rekrutierungskanälen, vergleicht Ergebnisse aus der Unternehmenspraxis mit Controlling-Standards und diskutiert Herausforderungen der Datenbasis.
Wichtige Begriffe sind Personalcontrolling, Effizienzmessung, Rekrutierungskanäle, War for Talents und Prozessorientierung in der Personalarbeit.
Sie bestimmt die strategische Herangehensweise und die Wahl der Instrumente, da interne Ressourcen eine andere Kostenstruktur und Qualifikationsgrundlage haben als der externe Arbeitsmarkt.
Sie gewinnen zwar an Bedeutung, werden jedoch in vielen Unternehmen noch als schwierig messbar eingestuft, was den Bedarf an neuen, integrierten Controlling-Ansätzen unterstreicht.
Experten empfehlen den Einsatz von Applicant Tracking Systems (ATS) und die Bündelung von Daten in zentralen Auswertungstools, um eine bessere Zuordenbarkeit von Bewerbern zu Kanälen zu ermöglichen.
Neben knappen Ressourcen wie Zeit und Budget ist die mangelnde Zurechenbarkeit von Bewerbern zu spezifischen Kanälen („blinde Flecken“) das größte Hindernis für ein exaktes Effizienzcontrolling.
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