Diplomarbeit, 2019
31 Seiten, Note: 4
Diese Arbeit widmet sich der anthropologischen Gedankenwelt von Hannah Arendt. Obwohl sie in der historiographischen Kategorie der politischen Theorie verortet wird, die sie selbst stark betont, bleibt es eine Tatsache, dass ihre wichtigsten Werke, „Vita activa“ und das unvollendete „Leben des Geistes“, als anthropologische Werke interpretiert werden. Unter Berücksichtigung des Hauptbegriffs von Hannah Arendts Arbeit, die Philosophie der Kultur zu gestalten, ist die anthropologische Theorie definitiv ein wesentlicher Raum. Wenn wir in Betracht ziehen, dass sie eine politische Denkerin ist, die nicht verstanden werden kann, wenn wir nicht nach einer Idee suchen, die sich durch all ihre Werke zieht, ihre Beobachtungen drehen sich vor allem um Totalitarismus, die Fähigkeit zum Denken, Revolution, Freiheit, aber vor allem den Menschen in der Moderne.
Die Arbeit konzentriert sich auf die anthropologische Philosophie von Hannah Arendt, insbesondere ihre Kritik an Marx' Theorie der Arbeit, die Bedeutung des menschlichen Zustands und die Rolle des Handelns in der politischen Philosophie. Weitere zentrale Themen sind die Pluralität des menschlichen Daseins, die Frage nach der menschlichen Natur, die Rolle des Totalitarismus in der Geschichte, die Fähigkeit zum Denken und die Bedeutung des Geburtstages.
Hannah Arendt untersucht darin die tätige menschliche Existenz und unterscheidet drei Grundtätigkeiten: Arbeiten, Herstellen und Handeln.
Arendt lehnt die Verherrlichung der Arbeit als Wesen des Menschen ab und argumentiert, dass Arbeit lediglich dem biologischen Erhalt des Lebens dient ("animal laborans").
Es beschreibt den Menschen als ein arbeitendes Tier, das im Kreislauf von Produktion und Konsum gefangen ist, um die Lebensnotwendigkeiten zu befriedigen.
Obwohl sie sich als politische Theoretikerin sah, befassen sich ihre Werke wie "Vita activa" und "Vom Leben des Geistes" tiefgreifend mit dem Wesen und dem Zustand des modernen Menschen.
Natalität ist die zentrale Kategorie ihres politischen Denkens; sie steht für die Fähigkeit des Menschen, durch Handeln immer wieder etwas völlig Neues anzufangen.
Arendt greift auf aristotelische Konzepte der praktischen Philosophie zurück, um den Vorrang des politischen Handelns gegenüber der bloßen Arbeit und Herstellung zu begründen.
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