Diplomarbeit, 2001
97 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Versuchsaufbau
2.1 Lasersystem
2.2 THz-Aufbau
2.3 Das Braunschweiger THz-Signal
3 Datenerfassung und Auswertung
3.1 Hardware
3.1.1 Datenerfassungskarte
3.1.2 Verschiebetisch (ODL)
3.1.3 x/y-Verschiebeeinheit
3.2 Software: Dauermessung
3.3 Software: Fast Scan
3.3.1 Intensitätsmessung im Zeitbereich
3.3.2 Multi-FFT-Integration
3.3.3 Intensitätsmessung im Frequenzbereich
3.3.4 time-shift-Messung
3.3.5 Flankenmessung
3.3.6 Linescan-Messung
4 Messergebnisse
4.1 Experimente zum THz-Fokus
4.2 Erstes Image: Kupfernes F auf Papier
4.3 Vergleich der Auflösungen
4.4 Image eines Messergriffs
4.5 Image eines Kunststeins
4.6 Image eines dielektrischen THz-Spiegels mit einem Defekt
4.7 Images von Gelantinekapseln
4.8 Messungen an tierischen Gewebeproben
4.8.1 Image eines Schweinekehlkopfs
4.8.2 Image einer adulten Maus
4.9 Messungen an Pflanzen
4.9.1 Wassertransport von Wein
4.9.2 Schockreaktion einer Mimose
5 Diskussion und Ausblick
5.1 Bildgebende Verfahren der Medizintechnik und die Aussichten für das THz-Imaging
5.1.1 Röntgenuntersuchung
5.1.2 Ultraschalluntersuchung (Sonographie)
5.1.3 Computertomographie (CT)
5.1.4 Magnetresonanz-Tomographie (MRT)
5.1.5 Positronen-Emissions-Tomographie (PET)
5.1.6 Ortsaufgelöste Fourier-Transformierte-Infrarot-Spektroskopie
5.1.7 Aussichten für das THz-Imaging in der Medizintechnik
5.2 THz-Imaging in der Biologie
5.3 THz-Imaging zur Qualitätskontrolle
Diese Arbeit zielt darauf ab, die Anwendungsmöglichkeiten der THz-Technologie als bildgebendes Verfahren zu untersuchen, ihre Vor- und Nachteile gegenüber etablierten Methoden zu evaluieren und Potenziale für industrielle sowie biologische Einsatzbereiche aufzuzeigen.
1 Einleitung
Die Eigenschaften der Röntgenstrahlung wurden vor langer Zeit entdeckt und sich besonders in der Medizin zunutze gemacht. Ihre Besonderheiten der Transmission, Reflektion und Absorption in diesem speziellen Frequenzbereich ermöglichen dem menschlichen Auge normalerweise unsichtbare Darstellungen von Objekten. Knochen, Zähne und Metalle, die unter Muskel oder Fettgewebe verborgen liegen, können so sichtbar dargestellt werden. Der Frequenzbereich der Röntgenstrahlung liegt zwischen 10^16 Hz und 10^19 Hz, was den Wellenlängen zwischen 30 nm und 30 pm entspricht.
Ähnliches verspricht man sich auch von bildgebenden Verfahren mit THz-Strahlung. Hierbei werden Bilder im Frequenzbereich von 0,2-2 THz, das entspricht dem Wellenlängenbereich zwischen 1,5 mm und 150 µm, dargestellt. Die gewonnenen Informationen über Transmission, Absorption und Reflektion sind in diesem Frequenzbereich natürlich völlig andere. Auch die zu untersuchenden Materialien können gänzlich andere als bei Röntgen sein. Im Bereich der Wellenlänge von 0,2-2 THz wird die THz-Strahlung von Wasser sehr stark absorbiert. Das hat bei der derzeitig zu erreichenden THz-Leistung den Nachteil, daß zu scannende Proben mit einem hohen Wassergehalt nur eine Dicke von einigen 100 µm haben dürfen, aber dafür auch den Vorteil, daß es mit dem THz-Imaging z.B. möglich wird, den Wassertransport in Pflanzen zu untersuchen.
Wie funktioniert nun das THz-Imaging? Eine Methode ist, eine zu untersuchende Probe relativ zum Fokus des THz-Signals in zwei Dimensionen zu verschieben. Dazu wird zum einen eine Versuchsanordnung benötigt, die dieses THz-Signal erzeugt und zum anderen eine Steuerungs- und Meßeinheit, die das definierte Verschieben der Probe ermöglicht und welche für den jeweiligen Pixel die zugehörigen Informationen z.B. der Transmission des THz-Signals mißt, und auswertet.
Ziel dieser Arbeit soll es sein, die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten und Vor- und Nachteile des THz-Imaging aufzuzeigen und erste Anstöße für eine industrielle Verwendung zu geben.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der bildgebenden Verfahren unter Verwendung von THz-Strahlung im Vergleich zu konventionellen Methoden.
2 Versuchsaufbau: Detaillierte Beschreibung des verwendeten Lasersystems, des optischen Aufbaus und der Signaleigenschaften.
3 Datenerfassung und Auswertung: Erläuterung der Hardwarekomponenten sowie der verschiedenen Messmethoden und Steuerungssoftware.
4 Messergebnisse: Darstellung und Analyse der erzielten Bilder für verschiedene Materialien, biologische Gewebeproben und Pflanzen.
5 Diskussion und Ausblick: Kritische Gegenüberstellung des THz-Imaging mit medizinischen Bildgebungsverfahren und Bewertung zukünftiger Einsatzfelder.
THz-Imaging, Bildgebung, Transmission, Absorption, Terahertz-Strahlung, Datenerfassung, Versuchsaufbau, Biologische Gewebeproben, Medizintechnik, Qualitätskontrolle, Frequenzbereich, Fourier-Transformation, Wassertransport, Nicht-ionisierende Strahlung, Sensorik
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und Erprobung von THz-Imaging (Terahertz-Bildgebung) als bildgebendes Verfahren für verschiedene Materialien und biologische Proben.
Die Schwerpunkte liegen auf dem technischen Versuchsaufbau zur Erzeugung von THz-Impulsen, der Entwicklung von Methoden zur Datenerfassung und Bildauswertung sowie der Erforschung von Anwendungsmöglichkeiten in der Biologie und Industrie.
Ziel ist es, die Potenziale sowie die Vor- und Nachteile der THz-Bildgebung aufzuzeigen und sie als ergänzendes oder alternatives Verfahren in verschiedenen Fachgebieten zu bewerten.
Es werden verschiedene Methoden der Transmission und Signalmessung im Zeit- und Frequenzbereich genutzt, unter anderem die Multi-FFT-Integration und die Linescan-Analyse.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die experimentellen Messergebnisse, darunter die Charakterisierung von Fokusgrößen, Untersuchungen an Kunststoff- und Metallobjekten sowie Studien an biologischen Gewebeproben und Pflanzen.
THz-Imaging, Bildgebung, Transmission, Absorption, Terahertz-Strahlung, Medizintechnik, Qualitätskontrolle, biologische Proben, Datenerfassung.
Im Gegensatz zur Röntgenstrahlung, die sehr durchdringend ist, wird THz-Strahlung durch Wasser stark absorbiert, was sie besonders für die Analyse von Feuchtigkeitsgehalten oder biologischen Prozessen in Pflanzen geeignet macht.
Da es sich um nicht-ionisierende Strahlung handelt, stellt sie im Vergleich zu Röntgenstrahlen eine deutlich geringere gesundheitliche Belastung dar und ermöglicht zerstörungsfreie Untersuchungen.
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