Bachelorarbeit, 2018
34 Seiten, Note: 2,3
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit der Funktion von Hilfsschulen in der NS-Zeit. Sie untersucht die Rolle der Erziehung und Bildung in diesen Einrichtungen unter dem nationalsozialistischen Regime. Die Arbeit beleuchtet die historischen Hintergründe, insbesondere die Rassenhygiene und das Euthanasieprogramm Hitlers, um zu verstehen, wie die Hilfsschulen in den Gesamtkontext der nationalsozialistischen Ideologie eingebunden waren.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach der Funktion von Hilfsschulen in der NS-Zeit und benennt die Leitfragen der Arbeit. Kapitel 2 bietet einen historischen Überblick über die Entwicklung der Hilfsschulen bis 1933, um die Ausgangslage vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten zu verdeutlichen.
Kapitel 3 untersucht die Einflüsse der Rassenhygiene und des Euthanasieprogramms Hitlers auf die Hilfsschulen. Es beleuchtet die Legitimation der Hilfsschulen im Kontext der nationalsozialistischen Gesundheitspolitik.
Kapitel 4 analysiert die Erziehung und Bildung in den Hilfsschulen unter dem NS-Regime. Es behandelt die Verwaltung, den Lehrplan, die Schülerzahl und die Ausbildung der Hilfsschullehrer/innen.
Hilfsschule, NS-Zeit, Erziehung, Bildung, Sonderpädagogik, Rassenhygiene, Euthanasie, Zwangssterilisation, Rassenideologie, Hilfsschullehrer/innen, Inklusion, Exklusion
Sie dienten oft als „Sammelstellen“ zur Erfassung und Selektion von Kindern mit Beeinträchtigungen im Sinne der nationalsozialistischen Rassenhygiene.
Es führte zur Zwangssterilisation vieler Hilfsschüler, um deren Fortbestand zu verhindern und die deutsche Bevölkerung nach NS-Ideologie zu „bereinigen“.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Lehrerschaft die rassenpolitischen Vorgaben des Regimes aktiv unterstützte und umsetzte.
Die ursprüngliche Idee der Hilfe wurde pervertiert; Bildung wurde durch Rassenideologie ersetzt, und viele Kinder wurden letztlich diskriminiert oder sogar ermordet.
Vor 1933 stand der Fördergedanke im Vordergrund; ab 1933 wurden die Schulen Instrumente der Ausgrenzung und Vorbereitung für eugenische Maßnahmen.
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