Bachelorarbeit, 2019
52 Seiten, Note: 2
1 Einleitung und Problemstellung
2 Zielsetzung
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand
3.1 Verbreitung von Gewichtsabnahmeversuchen und praktizierte Strategien zur Gewichtsabnahme
3.2 Strategien und Massnahmen zur Gewichtsreduktion
3.2.1 Diät/ Ernährungsmodifikation
3.2.2 Körperliche Aktivität/Training
3.2.3 Verhaltensmodifikation
3.2.4 Kombinierte Interventionen aus Ernährungsmodifikation, körperlicher Aktivität/ Training und Verhaltensmodifikation
3.3 Empfohlene Gewichtsabnahmeziele bei Übergewicht
3.4 Wirksamkeit verschiedener Interventionsmassnahmen zur initialen Gewichtsreduktion innert drei bis sechs Monate
3.4.1 Körperliche Aktivität/Training
3.4.2 Diät und Training
3.4.3 Gewichtsreduktionsprogramme
3.5 Erzielbares Ausmass einer Gewichtsreduktion durch Interventionsmassnahmen im Fitness-Studio
4 Methodik
4.1 Personenstichprobe
4.1.1 Ablauf Probanden-Rekrutierung
4.2 Untersuchungsvariablen und Erhebungsinstrumente
4.2.1 Datenauswertung und Statistik
4.3 Beschreibung des Ausbildungsbetriebes (Ort der Datenerhebung)
4.3.1 Anlageprofil des Ausbildungsbetriebs
4.3.2 Leistungsangebote zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion im Ausbildungsbetrieb
4.4 Ablauf der Untersuchung
5 Ergebnisse
5.1 Anthropometrischer Ausgansstatus der Studienteilnehmenden zu Beginn der Fitnessmitgliedschaft (t0)
5.2 Selbstberichteter Gesundheitsstatus der Studienteilnehmenden
5.3 Zielvorstellungen bezüglich einer Gewichtsreduktion der Studienteilnehmenden
5.4 Aktivitätsverhalten der Studienteilnehmenden
5.5 Im Fitness-Studio genutzte Leistungsangebote der Studienteilnehmenden
5.6 Veränderung von Körpergewicht, Körperfett, Taillenumfang und BMI der Studienteilnehmenden in Abhängigkeit der genutzten Leistungsangebote
5.6.1 Nutzung der Trainingsangebote
5.7 Zielerreichungsgrad und Zufriedenheit mit den Abnahmeergebnissen
6 Diskussion
6.1 Initialer Körpergewichtsstatus, selbst gesteckte Abnehmziele und erzielte Gewichtsreduktion
6.1.1 Einordnung der eigenen Befunde in den gegenwärtigen Kenntnisstand
6.1.2 Bezug zur betrieblichen Situation und Ableitung von Schlussfolgerungen
6.1.3 Methodische Einschränkungen der Studie
6.2 Abschließendes Gesamtfazit und Ausblick
7 Zusammenfassung
8 Literaturverzeichnis
Die Arbeit untersucht unter realen Feldbedingungen im "ONE Training Center", inwiefern abnehmwillige Neumitglieder innerhalb der ersten drei Monate ihrer Mitgliedschaft ihr Körpergewicht, den Körperfettanteil und die Körperfettverteilung durch die genutzten Leistungsangebote verändern können, und analysiert begleitende soziodemografische sowie verhaltensbezogene Daten.
3.2.3 Verhaltensmodifikation
Die Verhaltensmodifikation stellt laut der DAG (2014, S. 54) ein wesentliches Element der Therapie bei Übergewicht dar. Bei der systematischen, verhaltenstherapeutischen Behandlung kann zwischen einer Lebensstilintervention (z. B. Ernährungsumstellung und Steigerung der körperlichen Aktivität) und (kognitiv) verhaltenstherapeutischen Massnahmen unterschieden werden. Die Effektivität hinsichtlich eines Gewichtsverlusts durch Verhaltensinterventionen, insbesondere in Kombination mit einer angepassten Ernährung und zusätzlicher körperlicher Bewegung, ist systematisch untersucht und belegt worden. Es werden folgende verhaltenstherapeutischen Elemente empfohlen (DAG, 2014, S.54-56):
• Selbstbeobachtung von Verhalten und Fortschritt: Körpergewicht; Essmenge und -struktur; Bewegungsausmass; führen von Tagebüchern (da positive Veränderungen die Motivation verstärken).
• Einübung eines flexibel kontrollierten Ess- und Bewegungsverhaltens: Umgang mit gezügeltem Essverhalten; Verhaltenskontrolle; keine absoluten Gebote und Verbote; zeitlich überdauernde Strategie.
• Stimuluskontrolle: Einkaufen nur im satten Zustand; feste Nahrungsaufnahmezeiten; keine Ablenkungen beim Essen; kontrollierte Vorratsmengen.
• Kognitive Umstrukturierung: Funktionale Gedankenmuster erlernen; ungünstige Werte und Bewertungen sowie unrealistische Therapieziele erkennen.
• Zielvereinbarungen: Realisierbarkeit von Zielen analysieren und operationalisieren; Konsens finden zwischen Berater und betroffener Person.
• Problem- /Konfliktlösetraining: Individuelle Strategien im Umgang mit Herausforderungen und Problemen erlernen, Überprüfen von Fertigkeiten und alternativen Herangehensweisen, die zu weniger Defiziterleben führen.
• Soziales Kompetenzen- /Selbstbehauptungstraining: Umgang mit individuell schwierigen Situationen; Reflektieren von Beziehungsinteraktionen
• Verstärkerstrategie: Erleben von Erfolg; positive Rückmeldungen von Bezugspersonen; Wiederaufnahme von Hobbies; soziale Kontakte etc.
• Rückfallprävention: Vermeidung von Katastrophisierung bei Rückschlägen; Erlernen von Verhalten, welches den erreichten Gewichtsverlust aufrechterhält.
• Soziale Unterstützung: Integration des sozialen Umfelds in die Verhaltenstherapie (Familienmitglieder, Kollegen, Freunde etc.)
1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Themas Gewichtsreduktion als Trainingsmotiv in Fitness-Studios und identifiziert eine Forschungslücke bezüglich des unter realen Feldbedingungen erzielbaren Ausmaßes einer Gewichtsreduktion.
2 Zielsetzung: Hier wird das primäre Ziel der Arbeit definiert, empirische Daten zur Gewichtsreduktion von Neukunden über drei Monate zu erheben und durch eine standardisierte Befragung soziodemografische sowie verhaltensbezogene Faktoren zu erfassen.
3 Gegenwärtiger Kenntnisstand: Dieser Abschnitt bietet eine fundierte Übersicht über wissenschaftliche Erkenntnisse zu Strategien der Gewichtsabnahme, inklusive Ernährung, körperlicher Aktivität und Verhaltensmodifikation sowie deren Wirksamkeit.
4 Methodik: Es wird das Untersuchungsdesign der Beobachtungsstudie detailliert beschrieben, einschließlich der Probanden-Rekrutierung, der verwendeten Erhebungsinstrumente, der Datenauswertung sowie des beschriebenen Ausbildungsbetriebes.
5 Ergebnisse: In diesem Kapitel werden die erhobenen Daten der Studienteilnehmenden deskriptiv ausgewertet, unter anderem anthropometrische Veränderungen und der Grad der Zielerreichung sowie die Nutzung der Leistungsangebote.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, mit dem aktuellen Kenntnisstand in Beziehung gesetzt, methodische Einschränkungen reflektiert und Schlussfolgerungen für die betriebliche Situation abgeleitet.
7 Zusammenfassung: Die wesentlichen Erkenntnisse der Beobachtungsstudie werden zusammenfassend dargestellt und der Ausblick für zukünftige Studien oder Angebotsanpassungen in Fitness-Studios gegeben.
8 Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen.
Gewichtsreduktion, Fitness-Studio, Intervention, Körperzusammensetzung, Trainingsmotivation, Ernährungsumstellung, körperliche Aktivität, Verhaltensmodifikation, Bestandsaufnahme, Neumitglieder, Trainingsziele, Körpergewicht, BMI, Feldbedingungen, Adipositasprävention.
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Gewichtsreduktion bei Neumitgliedern in einem Fitness-Studio und untersucht unter realen Bedingungen, welche Erfolge hinsichtlich der Körperzusammensetzung innerhalb von drei Monaten erreicht werden können.
Die zentralen Felder umfassen die Wirksamkeit von Interventionsmaßnahmen in Fitness-Studios, die Rolle der Ernährung, körperliche Aktivität, Verhaltensmodifikation sowie die Diskrepanz zwischen Zielsetzung und erreichbarem Ergebnis.
Das Ziel ist es, empirische Daten über die kurzfristige Veränderung von Körpergewicht, Körperfettanteil und Taillenumfang bei abnehmwilligen Neukunden zu erheben und zu analysieren, welche Rolle die genutzten Leistungsangebote dabei spielen.
Es handelt sich um eine Beobachtungsstudie unter realen Feldbedingungen. Die Daten wurden mittels standardisierter anthropometrischer Messungen und schriftlicher Fragebögen zu zwei Zeitpunkten erhoben und deskriptiv ausgewertet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Literaturanalyse zum aktuellen Kenntnisstand, die detaillierte Beschreibung der Methodik, die Präsentation der Studienergebnisse und eine anschließende wissenschaftliche Diskussion.
Zu den prägenden Begriffen gehören Gewichtsreduktion, Fitness-Studio, Intervention, Körperzusammensetzung, körperliche Aktivität, Verhaltensmodifikation und Adipositasprävention.
Die Teilnehmenden begründeten ihre Zufriedenheit im Kundengespräch primär damit, dass sie durch die Mitgliedschaft ihr allgemeines Aktivitätslevel gesteigert haben und sich nach eigener Einschätzung gesünder ernähren, selbst wenn das Gewicht stabil blieb.
Keiner der Studienteilnehmenden hat das spezifische interne Ernährungsprogramm "Weight Management" (WeMa) genutzt, weshalb kein direkter Einfluss dieses Programms auf die Studienergebnisse ausgewertet werden konnte.
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