Masterarbeit, 2018
55 Seiten, Note: 1,3
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Diese Arbeit analysiert das dialektische Denken des Nagarjuna, welches die Zeit und das Sein in Frage stellt. Ziel ist es, die philosophischen Grundlagen des Buddhismus, insbesondere der Madhyamika-Schule, zu beleuchten und die besondere Sichtweise auf Zeit und Existenz zu erforschen.
Die Einleitung führt in das Thema ein und beleuchtet die besondere Bedeutung des Buddhismus in der westlichen Welt. Es wird erläutert, dass der Buddhismus mehr als nur eine meditative Geistesschulung darstellt und sich mit fundamentalen Fragen wie der Zeit auseinandersetzt.
Der Abschnitt „Textgrundlage“ stellt die wichtigsten Quellen des Buddhismus vor, darunter die Veden, die Upanischaden und der Pali-Kanon. Es wird zudem die Entwicklung der buddhistischen Schriften und die Besonderheiten der verschiedenen Textformen erläutert.
Der geschichtliche Hintergrund des Buddhismus wird im nächsten Abschnitt beleuchtet. Hier werden die Einflüsse der indischen Gesellschaft und die Bedeutung des Kastenwesens für den Aufstieg und den Niedergang des Buddhismus in Indien erörtert.
Die Lebensgeschichte des Buddhas Siddhartha Gautama wird in einem separaten Abschnitt zusammengefasst. Hier wird auch die Bedeutung der vier Ausfahrten, die Begegnung mit dem Mönch und die Erlangung der Erleuchtung dargestellt.
Der Abschnitt „Buddhismus und die buddhistischen Schulen“ beleuchtet die wichtigsten Neuerungen des Buddhismus im Vergleich zum Hinduismus und die Ausbreitung des Buddhismus außerhalb Indiens.
Buddhismus, Madhyamika, Nagarjuna, Zeit, Sein, Nicht-Sein, Leerheit (Śūnyatā), Dialektik, Upanischaden, Veden, Pali-Kanon, Siddharta Gautama, Kastenwesen.
Nagarjuna war ein indischer Philosoph des Mahayana-Buddhismus, der die Dialektik der Leerheit (Sunyata) entwickelte, um die Relativität aller Konzepte aufzuzeigen.
Leerheit bedeutet nicht „Nichts“, sondern dass alle Dinge abhängig voneinander entstehen und kein festes, unabhängiges Eigenwesen besitzen.
In seiner Analyse zeigt Nagarjuna, dass Zeit weder an sich existiert noch unabhängig von den Dingen ist, was herkömmliche Vorstellungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft infrage stellt.
Die Arbeit argumentiert, dass der Buddhismus zwar als Glaube gelebt wird, aber eine tiefgehende philosophische Theorie besitzt, die über religiöse Dogmen hinausgeht.
Sein Denken lehnt die strikte Trennung von Sein und Nicht-Sein ab und bietet eine radikale Kritik an der Metaphysik, die in der westlichen Philosophie erst viel später Parallelen fand.
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