Examensarbeit, 2004
104 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Zur allgemeinen Bedeutung von Festen und Feiern
2.1 Unterschiede zwischen Fest und Feier
2.1.1 Definition Fest
2.1.2 Abgrenzung von Fest und Feier
2.2 Bedeutung von Festen für den Menschen
2.3 Anlässe für ein Fest
2.4 Zur Kulturgeschichte des Festes
2.5 Feste aus kirchlicher Sicht
3 Der Jahreskreis der christlichen Feste
3.1 Definition
3.2 Allgemeines zum Kirchenjahr
3.3 Christen müssen feiern
3.4 Entstehung des christlichen Jahreskreislaufs
3.4.1 Der Sonntag
3.4.2 Die übrigen Wochentage
3.4.3 Die weiteren kirchliche Feiertage
3.5 Die Gliederung des Kirchenjahres
3.5.1 Die besonderen Festzeiten
3.5.1.1 Der Osterfestkreis
3.5.1.2 Der Weihnachtsfestkreis
3.5.2 Die Zeit im Jahreskreis
3.5.3 Weitere Feste
3.5.3.1 Marienfeste
3.5.3.2 Feste der Heiligen und Märtyrer
3.5.3.3 Feste der Gemeinde
3.5.3.4 Kirchliche Feste am Lebensweg des Einzelnen
3.6 Die Berechnung des Kirchenjahres
3.7 Darstellungen des Kirchenjahres
3.8 Die Farben des Kirchenjahres
3.9 Brauchtum im Kirchenjahr
3.10 Das Leben der Gemeinde im Kirchenjahr
4 Das Weihnachtsfest und sein Brauchtum
4.1 Die Zeit des Advents
4.1.1 Entstehung und Bedeutung
4.1.2 Verschiedene Adventsbräuche
4.2 Entstehung und Bedeutung des Weihnachtsfestes
4.3 Die Weihnachtsfeiertage
4.3.1 Der Heilige Abend
4.3.2 Der erste Weihnachtsfeiertag
4.3.3 Der zweite Weihnachtsfeiertag
4.4 Die Weihnachtsbräuche
4.4.1 Die Weihnachtskrippe
4.4.2 Der Weihnachtsbaum
4.4.3 Die Weihnachtsmessen
4.4.4 Der Weihnachtsmann
4.4.5 Das Christkind
4.4.6 Die Bescherung
4.4.7 Die Weihnachtslieder
4.4.8 Das Weihnachtsessen
4.4.9 Das Weihnachtsgebäck
4.4.10 Der Weihnachtsmarkt
5 Feste feiern in der Grundschule
5.1 Zur Geschichte von Festen und Feiern in der Schule
5.2 Erfahrungs- und Lernchancen durch Feste
5.2.1 Aus religionspädagogischer biblischer und kirchlicher Sicht
5.2.2 Aus anthropologischer Sicht
5.2.3 Aus pädagogischer Sicht
5.3 Anlässe für Feste in der Schule
5.4 Vorbereitung und Durchführung von Festen
5.5 Thema „kirchliche Feste“ im Religionsunterricht
5.5.1 Der Lehrplanbezug von „kirchlichen Festen“ im Religionsunterricht
5.5.2 Warum die kirchlichen Feste für den Einsatz in der Schule gut geeignet und auch wichtig sind
5.5.3 Erschwerte Ausgangssituation
5.5.4 Praktische Anregungen
6 Schlusswort
Die vorliegende wissenschaftliche Arbeit untersucht den Jahreskreis der christlichen Feste hinsichtlich seiner historischen Hintergründe, seiner theologischen Bedeutung und seiner praktischen Relevanz für den schulischen Religionsunterricht. Das primäre Ziel ist es, den Verlust religiöser Festinhalte in der Gesellschaft zu analysieren und Wege aufzuzeigen, wie kirchliche Feste im schulischen Alltag ganzheitlich erfahrbar gemacht und pädagogisch sinnvoll vermittelt werden können.
3.1 Definition
Die Kirche verteilt die wichtigen Ereignisse aus dem Leben Jesu auf ein Jahr - das Kirchenjahr. Mit der Bezeichnung „Jahreskreis der christlichen Feste“ ist nichts anderes gemeint. Man benutzt sie als Synonym. Wir können den Jahreskreis der christlichen Feste auch „Liturgisches Jahr" nennen, weil es durch die Liturgie der kirchlichen Feiern besonders geprägt ist.
Dieser besondere Jahreskreis ist die Art und Weise, wie die Christen ihres Erlösers gedenken und an seinem Leben teilhaben. Es handelt sich bei dem Jahreskreis der christlichen Feste gewissermaßen um die Vergegenwärtigung des durch Jesus Christus in die Welt gekommenen Heils. Alles, was Gott durch Jesus Christus für die Menschen getan hat, wird uns im Verlaufe dieses Jahres vor Augen geführt. Im Kreislauf eines jeden Kirchenjahres entfaltet die Kirche das ganze Mysterium Christi: von der Menschwerdung und Geburt bis zur Himmelfahrt, zum Pfingsttag und zur Erwartung der seligen Hoffnung und der Ankunft des Herrn. Dieses Mysterium wird uns in Form von wichtigen Sonn- und Werktagen, besonderen Festen und Festzeiten, die sich in geschlossener Reihenfolge von Advent zu Advent wiederholen, vor Augen geführt. In jeder sonntäglichen Messfeier kommt das Besondere des Kirchenjahres zum Vorschein - das Gedächtnis der Auferstehung des Herrn. Aus diesem Grunde stellt der Sonntag, der Herrentag, das Herzstück des gesamten Kirchenjahres dar.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Jahreslaufs für den Menschen und führt in die Notwendigkeit ein, kirchliche Feste im Kontext des Religionsunterrichts als Vermittler christlicher Heilsbotschaften zu behandeln.
2 Zur allgemeinen Bedeutung von Festen und Feiern: Dieses Kapitel definiert den Begriff "Fest", grenzt ihn von der "Feier" ab und beleuchtet die anthropologische sowie kulturgeschichtliche Bedeutung von Festlichkeiten für das menschliche Zusammenleben.
3 Der Jahreskreis der christlichen Feste: Das Kapitel erläutert die Definition, Entstehung, Gliederung und Berechnung des Kirchenjahres sowie die Bedeutung von Brauchtum und die verschiedenen Möglichkeiten der Darstellung des Festkreislaufs.
4 Das Weihnachtsfest und sein Brauchtum: Hier wird exemplarisch das Weihnachtsfest mit seiner Vorbereitungszeit (Advent), der Entstehung und den vielfältigen weihnachtlichen Bräuchen tiefgreifend durchleuchtet.
5 Feste feiern in der Grundschule: Der Hauptteil konzentriert sich auf die Geschichte, die pädagogischen Chancen und die konkrete Umsetzung der Thematik "kirchliche Feste" im Religionsunterricht der Grundschule.
6 Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die erarbeiteten Inhalte und reflektiert den persönlichen Erkenntnisgewinn der Autorin im Hinblick auf ihre künftige Tätigkeit als Religionslehrerin.
Kirchenjahr, Christliche Feste, Religionsunterricht, Grundschule, Liturgie, Brauchtum, Weihnachtsfest, Osterfestkreis, Heilsgeschichte, Jesus Christus, Festkultur, Religionspädagogik, Glaubensvermittlung, Festtag, Feier.
Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Jahreskreis der christlichen Feste und untersucht dessen theoretische Grundlagen, seine historische Entwicklung sowie seine Bedeutung und methodische Umsetzung im schulischen Religionsunterricht.
Zentrale Themen sind die Bedeutung von Festen im Allgemeinen, der Aufbau und die Gliederung des christlichen Kirchenjahres, die exemplarische Analyse des Weihnachtsfestes sowie die pädagogische Erschließung von Festen in der Grundschule.
Das Ziel ist es, die Relevanz der kirchlichen Feste als Identitäts- und Glaubensvermittler aufzuzeigen und Lehrkräften praktische Ansätze zu bieten, wie diese Inhalte trotz einer zunehmend säkularisierten Umwelt für Grundschüler erfahrbar gemacht werden können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, bei der historische Quellen, theologische Erläuterungen zum Kirchenjahr und fachdidaktische Konzepte für den Religionsunterricht ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine allgemeine Festtheorie, eine detaillierte systematische Erarbeitung des Kirchenjahres (einschließlich Oster- und Weihnachtsfestkreis), eine Untersuchung weihnachtlicher Bräuche sowie eine ausführliche pädagogische Reflexion über "Feste feiern in der Grundschule".
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Kirchenjahr, christliche Feste, Brauchtum, Religionspädagogik, Heilsgeschichte, Liturgie und die Vermittlung christlicher Werte im Bildungsalltag.
Es dient als tiefgehende Fallstudie, um zu zeigen, wie ein Fest historisch gewachsen ist, sich von kirchlichen Ursprüngen in den familiären Alltag verlagert hat und welche Herausforderungen die Vermittlung seiner eigentlichen religiösen Bedeutung heute birgt.
Sie definiert ein Fest als einen gemeinschaftlichen Zeitabschnitt, der den Alltag unterbricht und eine hohe Emotionalität aufweist, während eine Feier stärker würdevoll, zeremoniell und auf einen spezifischen Anlass oder Gedenktag ausgerichtet ist.
Sie erkennt eine erschwerte Ausgangssituation, da viele Kinder heute nur wenig Bezug zur Kirche haben und religiöse Festinhalte in der Gesellschaft oft zugunsten von Freizeit- und Konsumaspekten in den Hintergrund treten.
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