Bachelorarbeit, 2018
40 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht die politischen Theorien von Carl Schmitt und Ernesto Laclau und fokussiert dabei insbesondere auf die Frage, wie beide Denker die Herausbildung einer politischen Einheit in hochgradig diversifizierten Gesellschaften begreifen. Dabei wird analysiert, wie sie die Konzeption einer dissoziativen Politikauffassung vertreten, die politische Identitäten in Abhängigkeit von einem konstitutiven Antagonisten beschreibt.
Die Einleitung stellt die beiden zu untersuchenden Denker, Carl Schmitt und Ernesto Laclau, vor und skizziert ihre jeweiligen Lebensläufe und politischen Prägungen.
Kapitel 2 befasst sich mit der politischen Einheitsbildung bei Carl Schmitt. Es werden seine Grundannahmen und seine Kritik am Liberalismus und Rechtsstaat beleuchtet. Zudem wird die Rolle des starken Staates als Gegenentwurf zur politischen Romantik diskutiert.
Kapitel 3 widmet sich der Diskurs- und Hegemonietheorie von Ernesto Laclau. Es werden die Konzeption des Politischen als Diskurs, der leere Signifikant als Fiktion der positiven Bestimmbarkeit des Diskurses sowie die Sphäre des Unentscheidbaren vorgestellt.
Kapitel 4 vergleicht die Theorien von Schmitt und Laclau hinsichtlich ihrer Weltbilder, Politikverständnisse, Menschenbilder, Formalismen und Demokratieverständnisse.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Begriffen der politischen Einheit, Antagonismus, Dissoziative Politik, Leerer Signifikant, Mythos, Fiktion, Staat, Hegemonie, und Demokratie. Die Arbeit setzt sich mit den politischen Theorien von Carl Schmitt und Ernesto Laclau auseinander, die sich in ihren unterschiedlichen Perspektiven mit den Herausforderungen der Einheitsbildung in diversen Gesellschaften auseinandersetzen.
Beide vertreten eine dissoziative Politikauffassung, bei der sich politische Identitäten durch Abgrenzung von einem "Feind" oder Antagonisten bilden.
Es beschreibt die These, dass in diversen Gesellschaften eine positive Gemeinsamkeit oft nur künstlich oder irrational durch Mythen erzeugt wird.
Ein Begriff oder Symbol, das selbst keinen festen Inhalt hat, aber verschiedene Forderungen einer Gruppe zusammenfasst und so Einheit stiftet.
Souverän ist laut Schmitt, wer über den Ausnahmezustand entscheidet, was seinen Fokus auf Macht und staatliche Autorität verdeutlicht.
Die Definition eines gemeinsamen Gegners dient dazu, interne Differenzen zu überbrücken und ein Gefühl der Zusammengehörigkeit zu erzwingen.
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