Bachelorarbeit, 2018
69 Seiten, Note: 1,00
1 Einleitung
1.1 Theoretischer Hintergrund/Forschungsstand
1.2 Problemstellung und Forschungsfragen
1.3 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2 Methodisches Vorgehen
2.1 Erhebungsmethode und Instrumente
2.2 Untersuchungsteilnehmende
2.3 Durchführung und Auswertungsmethode der empirischen Untersuchung
3 Ergebnisse
3.1 Fallbeschreibungen
3.1.1 Fallbeschreibung #1, Interview 1 und 2
3.1.2 Fallbeschreibung #2, Interview 3
3.1.3 Fallbeschreibung #3, Interview 4
3.1.4 Fallbeschreibung #4, Interview 5
3.1.5 Fallbeschreibung #5, Interview 6
3.2 Auswertung
3.2.1 Kategorie SOT
3.2.2 Kategorie Führung
3.2.3 Kategorie Organisationsstrukturen
3.2.4 Kategorie Unternehmenskultur
3.2.5 Kategorie Management
3.2.6 Kategorie Vertrauen
3.2.7 Kategorie Sinnstiftende Zusammenarbeit
3.2.8 Kategorie Skills
3.2.9 Kategorie Selbstverantwortung
3.2.10 Kategorie Motivation
4 Diskussion und Ausblick
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.2 Interpretation der Ergebnisse
4.3 Reflexion
4.4 Implikationen für die Praxis sowie Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Führung von selbstorganisierten Teams, um geeignete Organisationsformen und Führungsstile zu identifizieren, die für Mitglieder selbstorganisierter Einheiten notwendig sind. Zentral ist dabei die Beantwortung der Frage, wie Unternehmen Strukturen schaffen können, die Eigenverantwortung, Motivation und fachliche Kompetenzen fördern.
3.2.3.6 Betrieb 5
Diese Organisation hatte keinen Umstrukturierungsprozess, sondern behielt trotz Wachstum ihre Entscheidungsmechanismen. Alle wichtigen Entscheidungen werden von allen Mitarbeitenden mitgetragen. Die Führungskräfte werden seit einigen Jahren einmal pro Jahr gewählt. Es gibt unterschiedlichste Strukturen. B7 beschreibt diese als Kreise, die wiederum unterschiedlich strukturiert sein können. In der Produktion gibt es agile Teams nach Scrum, der Beratungsbereich ist nach Projekten gegliedert, es gibt Gilden für bestimmte Aufgaben sowie eine regionale Aufteilung bei Vertrieb und Marketing. In den Supportprozessen herrscht noch eher eine klassische Struktur, jedoch mit großen Freiheitsgraden. Organisationsstrukturen sind Momentaufnahmen. Entscheidungskompetenz wird über die Rolle geregelt. Jeder der in einer Gilde mitmachen möchte, kann und darf das (B7). B7 verweist auch darauf, dass aufgrund der hohen Flexibilität, es manchmal schwer ist, sich zurechtzufinden und, dass es viele Herausforderungen gibt. In der sich laufend ändernden Organisation gibt es viele Strukturen für Selbstorganisation. Es gilt der Komplexität beizukommen und die Wirtschaftlichkeit des Betriebes aufrecht zu halten. Vor einigen Jahren erfolgte ein Zusammenschluss des Unternehmens mit einer Konzerngruppe. An den Schnittstellen gibt es gemischte Teams. Diese zwei Welten werden als gegenseitige Befruchtung wahrgenommen. Es herrscht ein gegenseitiges Lernen vor und einige der Organisationselemente wurden auch im Konzern übernommen. Eine nicht richtig, beziehungsweise mit falschen Erwartungen eingeführte Selbstorganisation, kann zu einer Schattenorganisation führen. Wenn es offiziell keine klaren Regeln und Strukturen gibt, kann in diesem Fall eine Selbstorganisation sich auch wieder in die andere Richtung entwickeln (B7).
„Es gibt klare Strukturverantwortlichkeiten und Rollen, sodass wir die Dinge nach vorne bekommen und auf der anderen Seite Strukturen, die viel stärker selbst organisiert sind, wobei man sagen muss, Selbstorganisation ist ja häufig ein missverstandenes Wort. Da denkt man manchmal, da kann jeder machen was er will, aber da steckt doch schon auch das Wort Organisation drinnen. Wir oszillieren eigentlich immer zwischen diesen zwei Bereichen und haben die unterschiedlichsten Formen von Organisationen“ (6-B7, Z41-46).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass es für selbstorganisierte Teams in Unternehmen trotz existierender Konzepte an fundierten wissenschaftlichen Studien mangelt und definiert die Forschungsfragen.
2 Methodisches Vorgehen: Hier wird die Wahl einer qualitativen Befragung mittels leitfadenunterstützter Interviews als Methode begründet und der Ablauf der Untersuchung sowie die Auswahl der ExpertInnen dargelegt.
3 Ergebnisse: Dieser Teil präsentiert die Fallbeschreibungen der fünf untersuchten Unternehmen und wertet die Daten anhand der Kategorien SOT, Führung, Organisationsstrukturen, Unternehmenskultur, Management, Vertrauen, Sinnstiftende Zusammenarbeit, Skills, Selbstverantwortung und Motivation aus.
4 Diskussion und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, gleicht sie mit der Theorie ab, reflektiert die Stärken und Schwächen der Arbeit und gibt Implikationen für die Praxis sowie Anregungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Selbstorganisation, Selbstorganisierte Teams, Unternehmensführung, Management, Sinnstiftende Arbeit, Unternehmenskultur, Motivation, Vertrauen, Agilität, Selbstverantwortung, Führung, Organisationsstruktur, Feedbackkultur, Personenzentriertes Arbeiten, Eigenverantwortung.
Die Arbeit befasst sich mit der Führung von selbstorganisierten Teams in Unternehmen und untersucht die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung.
Die zentralen Felder umfassen Organisationsstrukturen, Unternehmenskultur, Führung, Vertrauen, Sinnerleben, Selbstverantwortung sowie die notwendigen Kompetenzen der Mitarbeitenden.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, welche Organisationsformen und Führungsstile für die Arbeit in selbstorganisierten Teams geeignet sind und welche Eigenschaften deren Mitglieder auszeichnen.
Es wurde ein qualitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem sechs ExpertInnen aus fünf verschiedenen Organisationen in leitfadenunterstützten Interviews befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der fünf Fallstudien und eine detaillierte Auswertung in Kategorien, die die Kausalzusammenhänge der verschiedenen Variablen des hypothetischen Modells beleuchten.
Selbstorganisation, Unternehmenskultur, Führung, Motivation und Selbstverantwortung bilden den Kern der wissenschaftlichen Untersuchung.
Die Arbeit betont, dass Sinnhaftigkeit die Grundlage für die Identifikation mit dem Unternehmen bildet und intrinsische Motivation fördert, was in einem Umfeld ohne klassische Hierarchien essenziell ist.
Die untersuchten Betriebe streben eine positive Fehlerkultur an, in der Fehler als Lernfelder betrachtet werden, sofern sie transparent kommuniziert werden und nicht aus Gleichgültigkeit resultieren.
Die Führungskraft wandelt sich weg vom traditionellen "Vorgesetzten" hin zum Mentor, Coach oder Prozessverantwortlichen, der den Rahmen und die notwendigen Bedingungen schafft, statt Aufgaben direkt zu steuern.
Die Studie zeigt, dass auch in hierarchischen Strukturen ähnliche Phänomene beobachtet werden können, sofern eine unterstützende Unternehmenskultur und ein entsprechendes Werteverständnis vorhanden sind.
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