Fachbuch, 2019
63 Seiten
1 Einleitung
2 Die Christologie in den Evangelien
2.1 Der Name Jesus
2.2 Die Immanuel-Verheißung
2.3 Der Weg Jesu
2.3.1 Gleichnisse
2.3.2 Wunder
2.3.3 Heilungen
2.4 Die Jünger
2.5 Kreuzestod und Auferstehung
2.5.1 Der Kreuzestod bei Markus
2.5.2 Der Kreuzestod bei Matthäus
2.5.3 Der Kreuzestod bei Lukas
2.5.4 Der Kreuzestod bei Johannes
3 Fazit: Christologie in den Evangelien
4 Die religionspädagogische Umsetzung als Didaktik der Christologie
4.1 Elementarisierung im Religionsunterricht (Schweitzer)
4.1.1 Einführung als religionsdidaktischer Ansatz
4.1.2 Christologie bei Jugendlichen
4.1.3 Elementarisierung in der religionsdidaktischen Diskussion
5 Fazit: Religionspädagogische Umsetzung als Didaktik der Christologie
6 Unterrichtsstunde
6.1 Verortung im Kernlehrplan evangelische Religionslehre Realschule
6.2 Thema und Lernzielschwerpunkte der Unterrichtsstunde
6.2.1 Thema der Unterrichtsstunde
6.2.2 Lernzielschwerpunkt der Unterrichtsstunde
6.3 Didaktische Schwerpunkte
6.3.1 Überlegungen zur Sache für die Stunde
6.3.2 Didaktische Überlegungen
6.3.3 Methodische Begründungen
7 Fazit: Unterrichtsstunde
Die vorliegende Arbeit untersucht einerseits die unterschiedlichen Darstellungsweisen Jesu in den Evangelien und analysiert andererseits die religionspädagogische Umsetzung dieser christologischen Inhalte mithilfe des Elementarisierungsansatzes nach Schweitzer, um abschließend eine praxisnahe Unterrichtsstunde zu konzipieren.
Die Jünger
In den Evangelien treten drei unterschiedlichen Typen der Berufung der Jünger auf. Der erste Typus ist der markinische. Hier werden die Jünger direkt von ihrer Arbeit heraus in die Nachfolge Jesu einberufen (Mk 116-20). Ein weiterer Typus kommt in der Logienquelle vor, wo die Entscheidung der Nachfolge vom Jünger selbst bestimmt, aber durch Jesus geprüft wird (Mt 8,18-22 und Lk 9,57-62). Der letzte Typus ist der johanneische. Ein Jünger tritt durch die Berufung eines bereits bestehenden Jüngers in die Nachfolge Jesu ein (Joh 1,35-51). Die Nachfolge ist stets wörtlich zu verstehen, sie begleiten Jesus auf seinen Weg und reisen mit ihm. Sie sind Schüler, die dem Lehrer folgen oder Anhänger, die ihrem Propheten nacheifern.
Betrachtet man beide Parteien, Prophet und Anhänger, muss die Bezeichnung des Charismatikers genauer erläutert werden. Charismen sind besondere Talente, bei Jesus ist es beispielsweise die Macht zu heilen. Jesus ist ein Primärcharismatiker, niemand steht ihm gleich. Die Jünger werden durch seine Nachfolge Sekundärcharismatiker, denen Jesus einen Teil seiner Vollmacht überlässt. Damit sind sie mehr als nur bloße Jünger, da sie von Jesus in diesen besonderen Status des Charismatikers erhoben wurden.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Zielsetzung der Arbeit dar, die sowohl einen Überblick über die Christologie in den Evangelien als auch eine didaktische Auseinandersetzung für den Religionsunterricht umfasst.
2 Die Christologie in den Evangelien: Dieses Kapitel liefert eine systematische Gliederung der Jesuserzählungen, einschließlich des Namens Jesus, der Immanuel-Verheißung, des Weges Jesu, der Jünger sowie des Kreuzestodes und der Auferstehung in den jeweiligen Evangelien.
3 Fazit: Christologie in den Evangelien: Das Fazit fasst die unterschiedlichen Intentionen und Schwerpunkte der Evangelisten in Bezug auf die Person Jesu zusammen.
4 Die religionspädagogische Umsetzung als Didaktik der Christologie: Hier wird der Elementarisierungsansatz nach Schweitzer erläutert und auf die Vermittlung christologischer Themen an Jugendliche angewandt.
5 Fazit: Religionspädagogische Umsetzung als Didaktik der Christologie: Die Zusammenfassung der didaktischen Herausforderungen betont die Notwendigkeit, theologische Inhalte für Schüler zugänglich zu machen, ohne ihre Substanz zu verlieren.
6 Unterrichtsstunde: Dieses Kapitel enthält die Planung einer fiktiven Religionsstunde zum Thema Kreuzestod für eine sechste Klasse, inklusive didaktischer und methodischer Begründungen.
7 Fazit: Unterrichtsstunde: Das abschließende Fazit reflektiert die Anwendbarkeit der theoretischen Konzepte auf die Planung einer Unterrichtsstunde unter Referendariatsbedingungen.
Christologie, Evangelien, Elementarisierung, Religionsunterricht, Jesus, Kreuzestod, Nachfolge, Didaktik, Immanuel-Verheißung, Glaubensvermittlung, Bildanalyse, Sekundarstufe, Theologie, Lebensweltbezug, Auferstehung.
Die Arbeit verknüpft eine wissenschaftliche Untersuchung der Christologie in den vier Evangelien mit einer fachdidaktischen Reflexion darüber, wie diese komplexen Themen im Religionsunterricht der Sekundarstufe I vermittelt werden können.
Zentrale Themen sind die biblischen Berichte über das Leben Jesu, die unterschiedlichen Schwerpunkte der Evangelisten, der Elementarisierungsansatz in der Religionsdidaktik sowie die Erstellung einer praktischen Unterrichtskonzeption.
Das Ziel ist es, die Eigenheiten der verschiedenen Jesusbilder in den Evangelien aufzuzeigen und diese theoretischen Erkenntnisse in einer didaktisch fundierten, fiktiven Unterrichtsstunde für die Realschule anzuwenden.
Die Arbeit stützt sich auf eine tiefgehende Analyse aktueller Forschungsliteratur zur biblischen Christologie sowie auf die Anwendung des religionspädagogischen Konzepts der Elementarisierung nach Friedrich Schweitzer.
Der Hauptteil gliedert sich in eine systematische Untersuchung der neutestamentlichen Texte zu Jesus und eine ausführliche didaktische Erörterung der Elementarisierung inklusive einer detaillierten Planung für eine Unterrichtsstunde zum Thema Kreuzestod.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Christologie, Elementarisierung, Religionsunterricht, Lebensweltbezug und didaktische Reduktion charakterisiert.
Die Autorin hat sich bewusst dazu entschieden, das Johannesevangelium einzubeziehen, um neben den synoptischen Evangelien einen neuen Blickwinkel auf die Jesusforschung zu erhalten.
Die Arbeit zeigt, dass solche Themen oft Misstrauen und Unverständnis bei Jugendlichen hervorrufen, da sie dazu neigen, Texte wörtlich zu nehmen, was die Bedeutung eines symbolischen Verständnisses im Unterricht unterstreicht.
Die Stunde nutzt eine Kombination aus Fantasiereise und Bildanalyse (Hans Baldung Grien), um den Schülern einen direkten emotionalen und inhaltlichen Zugang zum Thema Kreuzestod zu ermöglichen.
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