Bachelorarbeit, 2017
110 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise und Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen und Abgrenzung von Begrifflichkeiten
2.1 Der deutsche Luftverkehrsmarkt
2.2 Arten von Flughäfen
2.3 Kategorisierung von Fluggesellschaften
2.4 Wege der Beförderung
2.5 Kooperationen in der Flugbranche
2.6 Preise und Kosten
3. Preiswettbewerb auf dem deutschen Markt
3.1 Entwicklung der Low-Cost-Airlines in Europa
3.2 Entwicklungen auf dem deutschen Luftverkehrsmarkt
3.2.1 Status Quo auf dem deutschen Markt
3.2.2 Entwicklungen des Low-Cost-Verkehrs in Deutschland
3.3 Preisentwicklung
3.4 Kostenvergleich
3.5 Kritische Würdigung des Preiswettbewerbs
4. Die Eurowings-Gruppe
4.1 Unternehmensprofil
4.2 Tarife und Meilenprogramm
4.3 Strategische Positionierung und Zielsetzung
5. Benchmarking zum Hauptwettbewerber Ryanair
5.1 Unternehmensprofil von Ryanair
5.2 Strategische Positionierung und Zielsetzung von Ryanair
5.3 Vergleichsbetrachtung innerhalb der Wettbewerbssituation
6. Analyse des Kundenprofils
6.1 Allgemeine Kundensegmentierung
6.2 Kundenprofil und Kundensegmentierung der Eurowings
7. Analyse und Identifizierung von Handlungsstrategien
7.1 Preisbezogene Strategien
7.2 Streckenbezogene Strategien
7.3 Distributionskanäle
7.4 Zusatzleistungen
7.5 Kundenbezogene Strategien
7.6 Kooperationen
8. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Preiswettbewerb im deutschen Luftverkehrsmarkt zu analysieren und Handlungsstrategien für einen nachhaltigen Erfolg der Eurowings im direkten Wettbewerb zu identifizieren.
3.1 Entwicklung der Low-Cost-Airlines in Europa
Low-Cost-Airlines gewinnen auf dem Luftverkehrsmarkt heute, wie auch in den vergangenen Jahren, zunehmend an Bedeutung. Ihre Entwicklung hat jedoch wesentlich später begonnen als die der Netzwerk-Airlines. Grund dafür ist, dass die Strukturen der Luftverkehrsbranche lange Zeit reguliert und von teils monopolartigen Zuständen auf nationaler Ebene geprägt waren. Zu diesen Zeiten kontrollierten die öffentliche Hand bzw. der Staat die Luftverkehrsdienste der Fluggesellschaften. Durch ihre öffentlichen Beteiligungen dominierten sie in den Aufsichtsrats- und Gesellschaftergremien der Airlines und Flughäfen. Daneben gab es weitreichende Marktregulierungen und damit verbunden einen nur sehr geringfügigen Wettbewerb am Markt.
Erste Liberalisierungsprozesse fanden in Amerika statt. In den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts weiteten sich diese auf internationaler Ebene aus. Als Folge davon wurde auch in der Europäischen Union (EU) ein Liberalisierungsprozess angestoßen und in Folge dessen weitreichende Deregulierungen umgesetzt. Die Liberalisierung erfolgte schrittweise und lies eine Strukturänderung innerhalb der Airline-Branche zu. Seitdem kann jede Fluggesellschaft innerhalb Europas ohne rechtliche Kapazitätsbeschränkungen jeden Flughafen anfliegen. Gleichzeitig erfolgte ein Internationalisierungsprozess, durch den die Bedeutung des Luftverkehrs auf wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene verstärkt wurde. Deregulierungen begünstigten den Markteintritt weiterer Airlines und schafften so einen ökonomischen und stabilen Grundstein für eine hohe Wettbewerbsintensität.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Umbruch in der Luftverkehrsbranche und definiert das Ziel, den Preiswettbewerb zu analysieren und Strategien für Eurowings abzuleiten.
2. Theoretische Grundlagen und Abgrenzung von Begrifflichkeiten: In diesem Kapitel werden grundlegende Begriffe des Luftverkehrsmarktes, wie verschiedene Flughafentypen und Fluggesellschaftsmodelle, definiert.
3. Preiswettbewerb auf dem deutschen Markt: Das Kapitel analysiert die Entwicklung der Low-Cost-Airlines und den Preiswettbewerb, einschließlich des Status Quo und der Kostensituation in Deutschland.
4. Die Eurowings-Gruppe: Hier werden das Unternehmensprofil, die Tarife und die strategische Ausrichtung der Eurowings als Point-to-Point-Geschäftsfeld innerhalb der Lufthansa Group detailliert beschrieben.
5. Benchmarking zum Hauptwettbewerber Ryanair: Dieses Kapitel stellt einen direkten Vergleich zwischen der Eurowings und ihrem Hauptwettbewerber Ryanair hinsichtlich Profil und Strategie her.
6. Analyse des Kundenprofils: Das Kapitel segmentiert die Kunden in Privat- und Geschäftsreisende und analysiert das spezifische Kundenprofil der Eurowings.
7. Analyse und Identifizierung von Handlungsstrategien: Es werden verschiedene Handlungsoptionen für Eurowings bewertet, um in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld nachhaltig erfolgreich zu agieren.
8. Zusammenfassung der Ergebnisse und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter Strategieanpassungen für Eurowings.
Preiswettbewerb, Low-Cost-Airlines, Eurowings, Ryanair, Luftverkehrsmarkt, Handlungsstrategien, Kundensegmentierung, Kostenführerschaft, Digitalisierung, Konsolidierung, Wettbewerbsvorteil, Branded Fares, Flugpreise, Geschäftsreisende, Privatreisende.
Die Arbeit untersucht den intensiven Preiswettbewerb zwischen Fluggesellschaften auf dem deutschen Markt, mit einem speziellen Fokus auf die Rolle von Low-Cost-Airlines und der Wettbewerbssituation der Eurowings.
Zu den Kernbereichen gehören die Marktentwicklung, Kostenstrukturen der Airlines, Strategien zur Preisdifferenzierung sowie das Verhalten und die Bedürfnisse verschiedener Kundensegmente.
Das Ziel besteht darin, den Preiswettbewerb zu analysieren und auf dieser Basis konkrete Handlungsstrategien zu identifizieren, die Eurowings einen nachhaltigen Wettbewerbserfolg sichern können.
Es handelt sich um eine analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Auswertung von Marktdaten sowie einem Benchmarking-Vergleich zwischen Eurowings und Ryanair basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine Analyse des Marktgeschehens und der Preisentwicklung, ein Benchmarking zu Ryanair, eine Segmentierung des Kundenstamms sowie die Entwicklung strategischer Handlungsfelder.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Preiswettbewerb, Low-Cost-Airlines, Eurowings, Kundenorientierung und strategische Positionierung geprägt.
Die Arbeit beleuchtet den Brexit als kritischen Risikofaktor für Fluggesellschaften wie Ryanair, die einen hohen Anteil ihres Geschäfts in Großbritannien abwickeln, und analysiert die daraus resultierende Unsicherheit hinsichtlich Betriebserlaubnissen.
Die Komplexität durch die Zusammenführung verschiedener Marken und Geschäftsmodelle führt zu höheren Kosten, weshalb die Reduktion dieser Komplexität als kritische Herausforderung für die angestrebte Kostenführerschaft identifiziert wird.
Die Digitalisierung wird als essenziell für die Verbesserung des Kundenservices, der Vertriebssteuerung (z. B. durch Cross-Selling) und die Schaffung neuer Einnahmequellen durch Internetangebote an Bord hervorgehoben.
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