Bachelorarbeit, 2005
32 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit analysiert die „Wettkampfsituation“ als wiederkehrendes narratives Stereotyp in aktuellen Spielfilmen. Sie untersucht, wie dieses Stereotyp unabhängig vom Genre des Films funktioniert und welche Elemente es umfasst. Der Fokus liegt auf der Erforschung der Motivationen hinter der Beliebtheit der Wettkampfsituation, der Charakterkonstellationen und dem Verlauf des Wettkampfs. Ziel ist es, ein Grundmuster des Stereotyps „Wettkampfsituation“ zu identifizieren und anhand ausgewählter Filme zu beschreiben.
Die Einleitung erläutert die Bedeutung der Wettkampfsituation in der Geschichte des Spielfilms und legt die Zielsetzung der Arbeit fest. Im zweiten Kapitel werden die Begriffe „Genre“ und „Stereotyp“ definiert und die Probleme der Kategoriebildung im Bereich des Genres beleuchtet. Kapitel drei beschäftigt sich mit den Gründen für die Beliebtheit von Wettkampfsituationen beim Publikum. Die Kapitel vier bis sechs analysieren die drei Spielfilme BLOODSPORT, THE QUICK AND THE DEAD und WIMBLEDON im Hinblick auf die Charakterkonstellation, den Verlauf des Wettkampfs und die Rolle des Stereotyps im jeweiligen Film.
Die wichtigsten Schlüsselwörter der Arbeit sind: Wettkampfsituation, Filmstereotyp, Genre, Narrative, Charaktere, Antagonist, Protagonist, Turnier, Filmgeschichte.
Es handelt sich um ein wiederkehrendes Grundmuster von Charakteren und Handlungsabläufen, das unabhängig vom Filmgenre funktioniert.
Die Arbeit untersucht die Filme "Bloodsport" (Action/Kampfsport), "Schneller als der Tod" (Western) und "Wimbledon" (Liebeskomödie).
Typisch sind der aufstrebende Protagonist, der übermächtige Antagonist, der loyale Freund und die motivierende Geliebte.
Meist folgt die Handlung dem Muster: Vorstellung der Regeln, Bewährung in den Vorrunden, ein Rückschlag und das alles entscheidende Finale.
Sie bieten klare emotionale und soziale Motivationen und erzeugen durch das kognitive Verfolgen der Regeln und des Fortschritts hohe Spannung beim Zuschauer.
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