Bachelorarbeit, 2015
78 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit untersucht die Determinationshypothese von Barbara Baerns, die besagt, dass Public Relations (PR) die massenmediale Berichterstattung beeinflusst. Sie analysiert die These anhand theoretischer und empirischer Erkenntnisse, um zu ergründen, inwieweit PR den Journalismus tatsächlich steuert.
Das erste Kapitel der Arbeit widmet sich der Determinationsforschung in der Kommunikationswissenschaft und beleuchtet die Bedeutung des Themas im Kontext der demokratischen Funktion des Journalismus. Das zweite Kapitel analysiert die Determinationshypothese von Barbara Baerns (1985) im Hinblick auf ihre theoretischen Grundlagen, ihr Untersuchungsdesign und ihre Forschungsergebnisse. Es werden potentielle Determinationsfolgen auf verschiedenen Ebenen sowie kritische Rezensionen der Hypothese beleuchtet. Das Kapitel schließt mit einer Untersuchung der empirischen Gültigkeit der Hypothese anhand von Nachfolgestudien. Das dritte Kapitel stellt alternative Ansätze zum Verhältnis zwischen Journalismus und PR vor, wie das Intereffikationsmodell, und führt zum Fazit, dass eine eindeutige Determination des Journalismus durch die Öffentlichkeitsarbeit nicht feststellbar ist.
Die Arbeit fokussiert auf die Determinationshypothese von Barbara Baerns, Journalismus, Public Relations, Medienberichterstattung, Einfluss, Steuerung, Intereffikationsmodell, demokratische Funktion, Objektivität, Unabhängigkeit, Meinungsbildung, Forschungsmethoden, empirische Evidenz.
Baerns stellte 1985 die Hypothese auf, dass Public Relations (PR) die Themen und das Timing der massenmedialen Berichterstattung weitgehend steuern und determinieren.
Es ist ein Gegenmodell zur Determination, das von einer wechselseitigen Abhängigkeit und Beeinflussung (Induktion und Adaption) zwischen Journalismus und PR ausgeht.
Die Arbeit untersucht, ob journalistische Normen wie Objektivität und Unabhängigkeit durch den Einfluss von PR-Material gelähmt werden.
Es gibt Studien, die sie stützen, aber auch viele Nachfolgestudien, die ihr widersprechen und auf methodische Probleme bei der Generalisierung hinweisen.
Ein zu starker Einfluss könnte den freien Meinungsbildungsprozess der Bürger gefährden, wenn journalistische Kontrolle durch PR-Interessen ersetzt wird.
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