Masterarbeit, 2017
114 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Methodisches Vorgehen
2. Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Digitalisierung
2.1.1 Begriffliche Klärung der Digitalisierung und Abgrenzung
2.1.2 Einordnung der Digitalisierung in die Betriebswirtschaft
2.2 Personalmanagement
2.2.1 Definition des Personalmanagements
2.2.2 Ebenen des Personalmanagements
2.2.3 Aktuelle Trends
2.3 Chancen und Herausforderungen
2.4 Aktueller Forschungsstand
3. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Personalmanagement
3.1 Einfluss auf das Personalmanagement
3.2 Benötigte Kompetenzen von Führungskräften
3.2.1 Verlässlichkeit
3.2.2 Feedbackverhalten
3.2.3 Verantwortung delegieren
3.2.4 Kooperativer Führungsstil
3.2.5 Schnelle Entscheidungsfindung
3.2.6 Führungskompetenz anstatt Fachkompetenz
3.2.7 Ganzheitlicher Blick
3.3 Anforderungen an Mitarbeiter
3.3.1 Teamarbeit
3.3.2 Schnelligkeit und Flexibilität
3.3.3 Affinität für neue Technologien
3.3.4 Kundenbeziehungen aufbauen
3.3.5 Flexible Arbeitszeitmodelle annehmen
4. Empirische Untersuchung am Beispiel eines Kreditinstituts
4.1 Situationsveränderungen im Bankwesen
4.2 Unternehmensvorstellung
4.3 Forschungsfragen und Hypothesen
4.4 Vorstellung der Untersuchungsmethode
4.4.1 Festlegung des Untersuchungsdesigns
4.4.2 Konzeption des Fragebogendesigns
4.4.3 Festlegung und Ermittlung der Stichprobe
4.4.4 Durchführung der Untersuchung
4.4.5 Analyse der Daten
4.5 Darstellung der Untersuchungsergebnisse
4.5.1 Beschreibung der Stichprobe
4.5.2 Ergebnisse zur Forschungsfrage 1
4.5.3 Ergebnisse zur Forschungsfrage 2 und Hypothesen
4.6 Kritische Würdigung der Untersuchung
4.7 Handlungsempfehlungen
5. Schlussbetrachtung
5.1 Zusammenfassung und Fazit
5.2 Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Personalmanagement zu analysieren und zu prüfen, inwieweit die benötigten Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitern in einem mittelständischen Kreditinstitut real vorhanden sind, um darauf basierend Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement abzuleiten.
3.3.1 Teamarbeit
Für die Digitalisierung wird Teamarbeit als ein erheblicher Erfolgsfaktor angesehen. Kaum eine Abteilung arbeitet nicht in teamübergreifenden Projekten oder Bereichen zusammen, da man sich hierdurch deutliche Synergien verspricht (SOWA 2016).
Mitarbeiter müssen im heutigen Zeitalter stets schneller, gleichzeitiger und intensiver ihre Themengebiete abarbeiten und dies wird zunehmend nicht mehr alleine von einer Person zu bewältigen sein. Vor diesem Hintergrund ist es unausweichlich, dass Mitarbeiter selbstgesteuert in gut abgestimmten Teams eine gegenseitige Prozessaufmerksamkeit und ein erhöhtes Füreinander entwickeln. Aufgrund räumlich verteilter Teams gestaltet sich die gegenseitige Abstimmung oftmals schwer, sodass keine Transparenz bezüglich des aktuellen Arbeitsfortschritts herstellbar ist. Daher basiert das Arbeiten in Teams heute nicht nur auf persönlichen Meetings. Denn die Teamarbeit gewinnt immer mehr an virtuellen Charakter. Hierzu zählt beispielsweise die Zusammenarbeit via E-Mail, Social Networks sowie Messenger. Auch hat die Bedeutung an Chats sowie Videokonferenzen verstärkt zugenommen. Eine weitere Anwendung sind Wikis, welche im geschäftlichen Arbeitsalltag immer häufiger genutzt werden. Jeder Mitarbeiter kann von überall die Daten bearbeiten, sammeln und nutzen. So eignet es sich beispielsweise für gemeinsame Recherche-Ergebnisse sowie zur Wissensbewahrung und -teilung (MITTRACH 2015).
Darüber hinaus bieten Collaboration-Netzwerke die Möglichkeit, Dokumente mit anderen zu teilen, Wissensaustausch zu vereinfachen oder die organisatorische Koordination von Projekten im Team zu erleichtern. Eine simultane Bearbeitung bzw. Nutzung der Daten ist dabei möglich. Anbieter diverser Collaboration-Netzwerke sind u.a. Dropbox, Google Kalender oder SharePoint. Mithilfe dieser technologischen Medien soll das Ziel erreicht werden, Aufgaben innerhalb eines Unternehmens sowie von Teams effizient verteilen zu können, Transparenz zu schaffen und somit den Arbeitsfortschritt für alle sichtbar zu machen. Auch vereinfachen Collaboration-Netzwerke die Kommunikation und das Datenmanagement. Ferner bieten die Möglichkeit Aufgaben und Projekten klar zu strukturieren, wichtige Funktionen sind schnell erreichbar und der allgemeine Arbeitsaufwand kann somit erheblich gesenkt werden (MITTRACH 2015).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des digitalen Wandels ein, stellt die Relevanz für Unternehmen dar und definiert die Zielsetzung der empirischen Untersuchung.
2. Konzeptionelle Grundlagen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis, indem die Begriffe Digitalisierung und Personalmanagement definiert, abgegrenzt und in einen betriebswirtschaftlichen Rahmen gestellt werden.
3. Auswirkungen der Digitalisierung auf das Personalmanagement: Dieser Teil beleuchtet die Veränderungen im Personalmanagement und analysiert die spezifischen Kompetenzanforderungen an Führungskräfte sowie Mitarbeiter durch den digitalen Wandel.
4. Empirische Untersuchung am Beispiel eines Kreditinstituts: Dieses Kapitel stellt die Methodik und Ergebnisse der durchgeführten Primärerhebung bei einem Kreditinstitut vor, um das Vorhandensein der theoretisch abgeleiteten Kompetenzen zu prüfen.
5. Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen, reflektiert diese kritisch und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwicklung.
Digitalisierung, Personalmanagement, Führungskräfte, Mitarbeiter, Kompetenzen, Digitaler Wandel, Personalentwicklung, Recruiting, Bankwesen, Empirische Untersuchung, Transformation, Arbeitswelt 4.0, Industrie 4.0, Teamarbeit, Führungskompetenz
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Auswirkungen des digitalen Wandels auf das Personalmanagement in Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die erforderlichen neuen Kompetenzen von Mitarbeitern und Führungskräften.
Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung des digitalen Wandels und des modernen Personalmanagements, die Analyse benötigter Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Technikaffinität sowie eine empirische Untersuchung in der Bankbranche.
Ziel ist es, die forschungstechnische Lücke zu schließen, ob die in der Literatur als notwendig definierten Kompetenzen für den digitalen Wandel in einem realen Kreditinstitut tatsächlich vorhanden sind.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Erhebungsmethode in Form einer schriftlichen Online-Befragung bei 132 Mitarbeitern eines Kreditinstituts, ergänzt durch deskriptive Analysen und Korrelationstests.
Der Hauptteil analysiert die Veränderungen im Personalwesen durch die Digitalisierung und definiert spezifische Anforderungsprofile für Führungskräfte und Mitarbeiter, gefolgt von der Durchführung und Auswertung einer empirischen Studie.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Digitalisierung, Personalmanagement, Führungskompetenzen, Mitarbeiterkompetenzen, Transformation und empirische Untersuchung charakterisieren.
Obwohl Teamarbeit als essenziell für die Digitalisierung erachtet wird, zeigt die Umfrage, dass etwa 50% der befragten Mitarbeiter nur teilweise oder gar nicht in Teamstrukturen arbeiten, was einen hohen Handlungsbedarf aufzeigt.
Die Untersuchung belegt eine mittelstarke Korrelation, die zeigt, dass mit zunehmendem Alter die Affinität für neue Technologien bei den Mitarbeitern des untersuchten Kreditinstituts abnimmt.
Es zeigt sich eine relativ hohe Ablehnungshaltung gegenüber flexiblen Arbeitszeitmodellen im untersuchten Unternehmen, wobei die jüngere Altersgruppe der unter 20-Jährigen dies am stärksten ablehnt.
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