Diplomarbeit, 2005
121 Seiten, Note: 2
1. EINLEITUNG
1.1. AUFGABENSTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2. AUFBAU UND STRUKTUR DER ARBEIT
2. BEDEUTUNG U. ZIELE D. BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS
2.1. WAS IST BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT?
2.1.1. Mobilität
2.1.2. Mobilitätsmanagement
2.1.3. Betriebliches Mobilitätsmanagement
2.2. ENTWICKLUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS
2.3. STATUS QUO DES PERSONENVERKEHRS IN ÖSTERREICH
2.4. AUSWIRKUNGEN DES VERKEHRS AUF MENSCH UND UMWELT
2.4.1. Historische Entwicklung
2.4.2. Das Kyoto-Protokoll
2.4.3. Emissionen von Luftschadstoffen nach Emittentengruppen
2.4.3.1. Stickoxide (NOx)
2.4.3.2. Kohlendioxid (CO2)
2.4.3.3. Kohlenmonoxid (CO)
2.4.3.4. Schwefeldioxid (SO2)
2.4.4. Entwicklungstendenzen
2.5. EINFLUSSFAKTOREN AUF DIE VERKEHRSMITTELWAHL
2.5.1. Zeitaufwand
2.5.2. Bequemlichkeit
2.5.3. Persönliche Einstellungen und Vorbilder
2.5.4. Parkplatzangebot
2.6. KOSTEN/NUTZEN VON BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENT
2.6.1. Kostenersparnisse
2.6.2. Bessere Erreichbarkeit
2.6.3. Höhere Mitarbeitermotivation
2.6.4. Umweltvorteile
2.6.5. Imagegewinn
3. UMSETZUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS
3.1. WANN FÜHRT MAN BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT EIN?
3.2. DURCHFÜHRUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS
3.2.1. Aktionsorientierte Methode vs. Integrale Methode
3.2.2. Ablauf des Betrieblichen Mobilitätsmanagements
3.2.3. Kommunikation – Motivation – Information
3.2.4. Projektorganisation
3.2.5. Datenerhebung
3.2.5.1. Daten zum Mobilitätsverhalten der Mitarbeiter
3.2.5.2. Daten der betrieblichen Rahmenbedingungen
3.2.5.3. Daten zum Verkehrsangebot bzw. Daten zum Betriebsumfeld
3.2.6. Datenauswertung
3.2.7. Abschätzung der Verlagerungspotentiale
3.2.8. Zielfestlegung
3.2.9. Ausarbeitung und Umsetzung der Maßnahmenbündel
3.2.10. Evaluierung und dauerhafte Implementierung
3.2.11. Begleitende Öffentlichkeitsarbeit
3.3. DER ÖSTERREICHISCHE WEG – 1997 BIS 2004
3.3.1. Die „sanfte Mobilitätspartnerschaft“
3.3.2. Das Klima:aktiv Programm „Betriebliches Mobilitätsmanagement“
3.4. HANDLUNGSSPIELRAUM IN DER PRAXIS
4. INSTRUMENTE UND MAßNAHMEN
4.1. FÖRDERUNG VON ALTERNATIVEN ZUM PKW
4.1.1. Verbesserung des ÖPNV
4.1.1.1. Das Jobticket
4.1.1.2. Mängel im Verkehrsangebot beheben
4.1.1.3. Der Werkverkehr
4.1.2. Zu Fuß gehen und Fahrrad fahren erleichtern
4.1.2.1. Zu Fuß gehen
4.1.2.2. Fahrrad fahren
4.2. MOTORISIERTER INDIVIDUALVERKEHR
4.2.1. Parkplatzmanagement
4.2.2. Fahrgemeinschaften
4.2.3. Car-Sharing
4.3. INFORMATION UND MOTIVATION DER MITARBEITER
4.4. GESCHÄFTSREISEMANAGEMENT
4.5. ARBEITSORGANISATION
5. AUSGEWÄHLTE ERFAHRUNGEN AUS DEM AUSLAND
5.1. DAS „MUSTERLAND“ NIEDERLANDE
5.1.1. Vorgehen in den Niederlanden
5.1.2. Der „ABC – Plan der Standortentwicklung“
5.2. GROßBRITANNIEN
5.3. STAND UND ENTWICKLUNG IN DEUTSCHLAND
5.4. ITALIEN
5.5. BELGIEN
5.6. USA - KALIFORNIEN
6. BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT IM RAUM LINZ
6.1. DIE VERKEHRSSITUATION IN DER STADT LINZ
6.1.1. Massenindividualverkehr
6.1.2. Öffentlicher Verkehr
6.1.3. Arbeits- und Pendlersituation
6.1.4. Das Linzer Verkehrskonzept
6.2. DIE LINZER MOBILITÄTSBERATUNG
6.2.1. Betriebliche Mobilitätsberatungen
6.2.1.1. Erste Betriebsberatungen 2001/2002 – 6 Betriebe
6.2.1.2. Zweite Staffel der Betriebsberatungen ab Sommer 2002 – 7 Betriebe
6.2.1.3. Gesundheitscoaching
6.2.1.4. Ergebnisse der Betriebsberatungen
6.2.2. Hausinterne Mobilitätsprojekte beim Magistrat Linz
6.3. DAS LAND OBERÖSTERREICH
7. SCHLUSSBETRACHTUNG & EMPFEHLUNGEN
Ziel der Arbeit ist es, die Konzepte des betrieblichen Mobilitätsmanagements zu erläutern und deren Nutzen für Unternehmen und Umwelt darzulegen, insbesondere unter dem Aspekt einer verbesserten Erreichbarkeit und Verkehrsentlastung im Raum Linz.
2.1.1. Mobilität
Mobilität bedeutet Beweglichkeit und wird vom lateinischen Wort mobilis (= beweglich) abgeleitet.
In den Sozial- und Geisteswissenschaften sind Begriffe wie soziale, geistige oder berufliche Mobilität gebräuchlich. Im verkehrlichen Kontext ist aber die physische Mobilität gemeint, also jene Ortsveränderungen, die Aktivitäten an verschiedenen Orten ermöglichen. Mobilität war und ist eine entscheidende Voraussetzung für menschliche Entwicklung und soziale Integration. Eine gute Erreichbarkeit der verschiedenen Ziele des täglichen Lebens ist Teil unserer Lebensqualität.
Mobilität ist im Alltag erforderlich, um Tätigkeiten wie dem Arbeiten, dem Einkaufen oder der Erholung an verschiedenen Orten nachgehen zu können. Mobilität erlaubt also räumliche, damit aber oft auch soziale, geistige und berufliche Grenzen zu überwinden.
Mobilität steht in einem Spannungsfeld von Distanz und Vielfalt. Wer bei kurzen Distanzen viele Aktivitäten erledigen kann, ist gegenüber all jenen, die dafür große Entfernungen zurücklegen müssen, entscheidend im Vorteil.11
Von einer hohen Mobilität spricht man, wenn eine Auswahl zwischen mehreren Verkehrsmitteln besteht, eine hohe Verbindungshäufigkeit gegeben ist und/oder der zeitliche Aufwand für die Überwindung einer Distanz relativ gering ist. 12
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des Berufsverkehrs und die Relevanz betrieblicher Mobilitätskonzepte für Unternehmen.
2. BEDEUTUNG U. ZIELE D. BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS: Definition der Begriffe Mobilität und Mobilitätsmanagement sowie Analyse der ökologischen Auswirkungen und ökonomischen Vorteile.
3. UMSETZUNG DES BETRIEBLICHEN MOBILITÄTSMANAGEMENTS: Darstellung der Methoden und Schritte zur Implementierung eines Mobilitätsplans in Unternehmen inklusive Kommunikationsstrategien.
4. INSTRUMENTE UND MAßNAHMEN: Überblick über konkrete Maßnahmenbereiche wie ÖPNV-Förderung, Radverkehr und Parkplatzmanagement.
5. AUSGEWÄHLTE ERFAHRUNGEN AUS DEM AUSLAND: Analyse von nationalen Strategien zur Förderung von Mobilitätsmanagement in den Niederlanden, Großbritannien, Deutschland, Italien, Belgien und den USA.
6. BETRIEBLICHES MOBILITÄTSMANAGEMENT IM RAUM LINZ: Analyse der lokalen Verkehrslage, Vorstellung der Linzer Mobilitätsberatung und spezifischer Unternehmensprojekte.
7. SCHLUSSBETRACHTUNG & EMPFEHLUNGEN: Fazit zur aktuellen Situation des betrieblichen Mobilitätsmanagements in Österreich und Ausblick auf zukünftige Optimierungsmöglichkeiten.
Betriebliches Mobilitätsmanagement, Personenverkehr, Pendlerverkehr, Verkehrsmittelwahl, Umwelt, Klimaschutz, Transportrationalisierung, Mobilitätsberatung, Verkehrsvermeidung, Nachhaltigkeit, Parkplatzmanagement, Jobticket, Linz, Berufsverkehr, Nachhaltige Mobilität.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Möglichkeiten eines betrieblichen Mobilitätsmanagements, um den Berufsverkehr effizienter und umweltfreundlicher zu gestalten.
Thematisiert werden unter anderem die Auswirkungen des Verkehrs auf Mensch und Umwelt, die Einflussfaktoren auf die Verkehrsmittelwahl sowie die verschiedenen Instrumente und Maßnahmen zur Verkehrsbeeinflussung im Unternehmensumfeld.
Das primäre Ziel ist die Förderung einer nachhaltigen Mobilität sowie die Transportrationalisierung, wodurch sowohl Umweltbelastungen gesenkt als auch betriebswirtschaftliche Vorteile erzielt werden sollen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte sowie der Auswertung von Fallbeispielen und Daten zur Verkehrs- und Pendlersituation in Österreich und speziell im Raum Linz.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Mobilitätsmanagements, die praktische Umsetzung und den Ablauf solcher Projekte sowie die Darstellung spezifischer Maßnahmen für Unternehmen.
Betriebliches Mobilitätsmanagement, Nachhaltigkeit, Pendlerverkehr, Verkehrsvermeidung, Standortentwicklung, umweltfreundliche Mobilität und regionale Verkehrsanalyse.
Linz dient als Fallstudie, um die lokale Verkehrssituation und die Rolle der städtischen Mobilitätsberatung bei der Begleitung von Unternehmen bei ihren Mobilitätsprojekten detailliert zu untersuchen.
Der Autor stellt fest, dass in Österreich betriebliches Mobilitätsmanagement derzeit vorwiegend auf Freiwilligkeit basiert, was im Vergleich zu gesetzlich geregelten Ansätzen (etwa in Italien oder den USA) zu einer geringeren Verankerung und Nachhaltigkeit der Maßnahmen führen kann.
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