Bachelorarbeit, 2018
73 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit und Vorgehensweise
2. Theorie
2.1 Das Betriebliche und digitale Betriebliche Gesundheitsmanagement
2.2 Physische und Psychische Gesundheit und Spill-Over-Effekte
2.3 Physische und Psychische Belastung und Beanspruchung im Setting Betrieb
3. Forschungsfrage
3.1 Aktueller Forschungsstand
3.2 Zielsetzung und Fragestellung
4. Methodisches Vorgehen
4.1 Vorgehensweise bei der Recherche und Auswahl der Quellen
4.2 Quellen des Reviews
4.3 Vorgehensweise bei der Auswertung
5. Ergebnisse
5.1 Darstellung der Ergebnisse
5.1.1 Interventionen mit Betrachtung psychischer Effekte
5.1.2 Interventionen mit Betrachtung physischer Effekte
5.1.3 Interventionen mit Betrachtung von Spill-Over-Effekten
5.2 Interpretation der Ergebnisse
5.2.1 Interpretation der Ergebnisse mit Betrachtung psychischer Effekte
5.2.2 Interpretation der Ergebnisse mit Betrachtung physischer Effekte
5.2.3 Interpretation der Ergebnisse mit Betrachtung von Spill-Over-Effekten
5.3 Diskussion
6. Fazit
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Effektivität von Digital Health Programmen im betrieblichen Umfeld, wobei ein besonderer Fokus auf dem Nachweis möglicher Spill-Over-Effekte zwischen psychischen und physischen Interventionsmaßnahmen liegt.
1.1 Ausgangssituation und Problemstellung
In den letzten Jahren konnte ein starkes Wachstum im Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung verzeichnet werden (Deloitte, 2014). Immer mehr Menschen setzen sich aktiv mit ihrer Ernährung, körperlichen Fitness und mentalen Gesundheit auseinander. Auch Firmen legen immer mehr Wert auf die Gesundheit ihrer Mitarbeiter, insbesondere in Zeiten des demographischen Wandels, der Globalisierung, Flexibilisierung und des Fachkräftemangels, scheint diese Entwicklung auch dringend notwendig zu sein. Steigender Arbeits- und Leistungsdruck führen zu einer stärkeren negativen psychischen Belastung und können sowohl psychische, als auch physische Erkrankungen begünstigen (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2007a). Allerdings können ausschließlich gesunde, zufriedene Mitarbeiter auf die Dauer leistungsfähig und motiviert arbeiten, weshalb die Gesundheit der Mitarbeiter einen wichtigen Wettbewerbs- und Erfolgsfaktor für Unternehmen darstellt (Winter & Grunewald 2016, S. 230).
Auch zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen Unternehmenserfolg und Mitarbeiterressourcen auf und unterstreichen die Wichtigkeit und Relevanz des Themas (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2007). Genau hier, am Setting Arbeitsplatz, setzt das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) an, indem es durch den Einsatz verschiedenster Interventionen versucht, die Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken. Laut DIN Spezifikation 91020 handelt es sich beim BGM um die ,,…systematische sowie nachhaltige Schaffung und Gestaltung von gesundheitsförderlichen Strukturen und Prozessen einschließlich der Befähigung der Organisationsmitglieder zu einem eigenverantwortlichen, gesundheitsbewussten Verhalten’’ (DIN 2012, S. 7). Die eingesetzten Interventionen reichen hierbei von physischen Anwendungen, wie beispielsweise Betriebssport und Rückenschulungen, bis hin zu psychischen Anwendungen, wie zum Beispiel Stressmanagements und Achtsamkeitsseminaren.
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangssituation, die steigende Relevanz betrieblicher Gesundheit und die Einführung in das digitale Betriebliche Gesundheitsmanagement.
2. Theorie: Definiert zentrale Begriffe wie BGM, dBGM, Gesundheit sowie das Belastungs-Beanspruchungs-Modell im Arbeitskontext.
3. Forschungsfrage: Analysiert den aktuellen Forschungsstand und leitet daraus die zentrale Fragestellung der Arbeit ab.
4. Methodisches Vorgehen: Erläutert die systematische Literaturrecherche mittels PubMed und PsycINFO sowie die Kriterien zur Auswahl der berücksichtigten Studien.
5. Ergebnisse: Präsentiert und interpretiert die erhobenen Studiendaten, unterteilt in psychische, physische und Spill-Over-Effekte.
6. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert den Forschungsbedarf und gibt einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich digitaler Gesundheitsinterventionen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, digitales Betriebliches Gesundheitsmanagement, dBGM, Digital Health Programme, Spill-Over-Effekte, psychische Gesundheit, physische Gesundheit, Stressmanagement, Burnout-Prävention, betriebliche Gesundheitsförderung, Literatur-Review, Arbeitswelt 4.0, Gesundheits-Apps, Wearables
Die Arbeit untersucht, inwieweit digitale Gesundheitslösungen (Digital Health Programme) im unternehmerischen Kontext effektiv sind, um die psychische und physische Gesundheit von Mitarbeitern zu fördern.
Die zentralen Felder umfassen das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), dessen digitale Transformation (dBGM), Achtsamkeits- und Stressmanagement-Interventionen sowie sportliche oder ergonomische Maßnahmen.
Das Hauptziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zur Effektivität digitaler Interventionen zusammenzufassen und dabei insbesondere die Frage zu klären, ob sogenannte Spill-Over-Effekte zwischen physischen und psychischen Maßnahmen existieren.
Die Autorin hat ein systematisches Literatur-Review durchgeführt, bei dem relevante Einzelstudien aus den Jahren 2000 bis 2018 in den Datenbanken PubMed und PsycINFO recherchiert und ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die methodische Erläuterung der Recherche sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation der Ergebnisse, differenziert nach Interventionsarten und Effekten.
Wichtige Begriffe sind insbesondere das dBGM, Burnout-Prävention, Stressmanagement, Gesundheits-Apps, Wearables sowie Spill-Over-Effekte.
Ja, die untersuchten Apps zielten häufig auf die Burnout-Prävention ab und konnten in den Studien signifikante positive Effekte hinsichtlich der Reduktion von Burnout-Symptomen und emotionaler Erschöpfung nachweisen.
Die Forschungslage zu Spill-Over-Effekten ist noch lückenhaft; obwohl die Autorin neun entsprechende Studien analysierte, konnten nur vier davon Spill-Over-Effekte belegen, was auf weiteren Forschungsbedarf hinweist.
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