Fachbuch, 2019
73 Seiten
1 Einleitung
2 Begriffserklärung und Abgrenzung
2.1 Digitalisierung
2.2 Industrie 4.0
2.3 CPS
2.4 Big Data
2.5 Logistik 4.0
3 Logistik 4.0 als Branchentreiber
3.1 Veränderung von Arbeitsabläufen und Prozessen
3.2 Herausforderungen für Unternehmen und Personal
3.3 Übersicht aktueller technischer Anwendungen
4 Vorstellung ausgewählter technischer Systemlösungen
4.1 Augmented Reality
4.2 Hub2Move
4.3 Autonome Nutzfahrzeugkonzepte
5 Logistik ohne Mensch
6 Fazit
Diese Arbeit untersucht, wie sich die Logistik durch den Megatrend Digitalisierung zur „Logistik 4.0“ wandelt und wie in diesem neuen technologischen Umfeld die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine gestaltet sein wird.
4.1 Augmented Reality
Im Rausch der Technisierung von Wirtschaft und Gesellschaft steigt sowohl der menschliche Wunsch, als auch die davon abgeleitete Anforderung, virtuelle Welten oder Szenarien möglichst realitätsnah simulieren zu können, kontinuierlich an. Die wahrgenommene qualitative Ausprägung der geschaffenen Simulation hängt dabei maßgeblich von der individuellen Höhe des Stimulationsgrades der beanspruchten menschlichen Sinnesorgane ab. Zur Schaffung einer perfekten Simulation gilt es also, den Seh-, Gehör, Geruchs- und Gleichgewichtssinn künstlich bzw. virtuell maximal zu beeinflussen und gleichzeitig alle realen Außeneinwirkungen zu eliminieren, wie beispielsweise in einem Flugausbildungs- und Trainingssimulator, in denen angehende Piloten innerhalb kürzester Zeit vollkommen vergessen, dass sie sich überhaupt in einem Simulator befinden. Die Schaffung dieser virtuellen Illusion ist die maximale Stufe der virtuellen Realität, der „virtual Reality“ bzw. „VR“, dessen Technik derzeitig besonders im Markt der Unterhaltungsmedien und Computerspiele Einzug hält, natürlich in einer weit weniger ausgeprägten Form.
Doch nicht nur Softwareentwickler haben das Potenzial dieser Technik erkannt, längst wird bei der Umsetzung von Industrie und Logistik 4.0 die vermehrte Nutzung eines abgeleiteten, aber ähnlichen Konzepts zur effizienzsteigernden Mitarbeiterassistenz forciert. Anstatt eine neue künstliche Realität zu schaffen, ist es für eine gewerbliche Anwendung das erklärte Ziel, die bestehende Wahrnehmung des Nutzers sinnvoll virtuell erweitern zu können. Die Antwort der Technologieunternehmen ist das seit den 1990er Jahren kontinuierlich weiterentwickelte „Augmented Reality“- bzw. „AR“-Konzept, die erweiterte Realität, gelegentlich auch „Mixed Reality“ genannt. Diese Technik ermöglicht dem Anwender durch den Einsatz spezieller cyber-physischer Hardware die effektive Vermischung von individuell steuerbaren, virtuell generierten Einflüssen mit der eigenen wahrgenommenen Realität.
1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Relevanz der Digitalisierung für die Logistikbranche und skizziert die wissenschaftliche Zielsetzung der Arbeit sowie deren methodischen Aufbau.
2 Begriffserklärung und Abgrenzung: Dieses Kapitel definiert zentrale Fachbegriffe wie Digitalisierung, Industrie 4.0, CPS und Big Data, um eine gemeinsame Wissensbasis für die weiteren Analysen zu schaffen.
3 Logistik 4.0 als Branchentreiber: Der Fokus liegt hier auf dem Wandel operativer Arbeitsabläufe durch intelligente Technik sowie auf den branchenspezifischen Herausforderungen für Unternehmen und Personal.
4 Vorstellung ausgewählter technischer Systemlösungen: Hier werden konkrete technologische Ansätze wie Augmented Reality, das Hub2Move-System und autonome Konzepte für den Straßengüterverkehr detailliert vorgestellt und analysiert.
5 Logistik ohne Mensch: Dieses Kapitel wagt einen theoretischen Ausblick auf langfristige Szenarien, in denen durch den Einsatz von KI und Vollautomation logistische Prozesse ohne menschliches Eingreifen bewältigt werden könnten.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die Kernfrage nach der zukünftigen Mensch-Maschine-Zusammenarbeit mit dem Leitbild einer kooperativen „Einheit“.
Logistik 4.0, Digitalisierung, Industrie 4.0, CPS, Cyber-Physische Systeme, Big Data, Mensch-Maschine-Kollaboration, Augmented Reality, Intralogistik, Transportlogistik, Vollautomation, Fachkräftemangel, Supply-Chain, Automatisierung, Assistenzsysteme
Die Arbeit befasst sich mit der digitalen Transformation der Logistikbranche, dem Konzept der Logistik 4.0 und den Auswirkungen moderner technischer Lösungen auf die Arbeitswelt.
Zentrale Themen sind die Vernetzung von Systemen (CPS), der Einsatz von Robotik und Assistenzsystemen, die Herausforderungen durch den E-Commerce sowie die zukünftige Rolle des Menschen in automatisierten Logistikprozessen.
Das Hauptziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, wie Mensch und Maschine im Konzept der Logistik 4.0 in Zukunft zusammenarbeiten werden.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse aktueller Fachliteratur und Trends, ergänzt durch die Untersuchung von Fallbeispielen aus der Intralogistik und dem Transportwesen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Grundlagen, die Analyse des Wandels von Arbeitsabläufen, die Vorstellung technologischer Innovationen (z.B. Hub2Move, AR) und einen Ausblick auf die Vollautomation.
Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Logistik 4.0, CPS, Mensch-Maschine-Kollaboration, Digitalisierung und Intralogistik.
Der PostBOT ist als kollaboratives Assistenzsystem konzipiert, das den Menschen bei körperlich anstrengenden Tätigkeiten entlastet, anstatt ihn zu ersetzen, was seine Akzeptanz bei den Beschäftigten erhöht.
Die Leistungsfähigkeit von CPS hängt maßgeblich von der Verfügbarkeit, Menge und Verarbeitungsqualität der Daten ab, da diese die Basis für intelligente Entscheidungen in Echtzeit bilden.
Exoskelette sollen als Stützstrukturen die ergonomische Belastung bei manuellen Tätigkeiten wie dem Heben schwerer Güter deutlich reduzieren und somit körperliche Verschleißerscheinungen präventiv mindern.
Er beschreibt ein langfristiges Szenario, in dem hochintelligente, dezentrale Einheiten (Logistikfraktale) autonom miteinander kommunizieren und den Logistikprozess nahezu vollständig ohne manuelle Steuerung durch Menschen abwickeln.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

