Examensarbeit, 2009
44 Seiten, Note: 1,3
1. EINLEITUNG
2 PROBLEMSTELLUNG
3 KRAFT: ALLGEMEINE UND SPEZIELLE GRUNDLAGEN
3.1 DEFINITION UND CHARAKTERISTIK
3.2 ERSCHEINUNGSFORMEN DER KRAFT
3.2.1 Maximalkraft
3.2.2 Kraftausdauer
3.2.3 Schnellkraft
3.3 ZUR BEDEUTUNG DES KRAFTTRAININGS ALS TRAININGSZIEL IM SCHULSPORT
3.3.1 Die Bedeutung des Krafttrainings im Schulsport für die Leistungsfähigkeit
3.3.2 Die Bedeutung eines Krafttrainings zur Prävention von bewegungsmangelinduzierten Erkrankungen
3.3.3 Chancen und Risiken des Krafttrainings im Kindesalter
4 MIT MEHR KRAFT ZUM ERFOLG
4.1 BESCHREIBUNG DER LERNGRUPPE
4.2 BESCHREIBUNG DER KONTROLLGRUPPE
4.3 BESCHREIBUNG DER LERNVORAUSSETZUNGEN FÜR DIE UNTERRICHTSEINHEIT
4.4 VERLAUF DER UNTERRICHTSEINHEIT
4.5 DIDAKTISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSEINHEIT
4.6 LERNZIELE DER EINHEIT
4.7 METHODISCHE ÜBERLEGUNGEN ZUR UNTERRICHTSEINHEIT
5 EINE EXEMPLARISCHE UNTERRICHTSSTUNDE
5.1 WIE UND WOZU TRAINIEREN WIR UNSEREN GESAMTEN KÖRPER?
5.1.1 Beschreibung der Lernvoraussetzungen für die Unterrichtsstunde
5.1.2 Didaktische Überlegungen zur Unterrichtsstunde
5.1.3 Methodische Überlegungen zur Unterrichtsstunde
5.1.4 Reflexion der gehaltenen Unterrichtsstunde
6 AUSWERTUNG DER TESTERGEBNISSE
6.1 EINGANGSTEST
6.2 AUSGANGSTEST
6.3 DISKUSSION DER ERGEBNISSE UND RÜCKSCHLÜSSE AUF DEN UNTERRICHTSERFOLG UNTER EINBEZIEHUNG DER PROBLEMSTELLUNG
7 REFLEXION DER EINHEIT UND FAZIT
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Effekte eines sechswöchigen Krafttrainingsprogramms auf Schüler einer siebten Realschulklasse, um deren Grundlagenkraft so weit zu steigern, dass sie die physischen Anforderungen für turnerische Übungen am Reck erfüllen können. Die Forschungsfrage untersucht dabei, ob ein gezieltes Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht einen signifikanten Kraftzuwachs bewirken kann, der sich positiv auf die Ausführung von Klimmzügen als Indikator für Reckturnen auswirkt.
3.3.1 Die Bedeutung des Krafttrainings im Schulsport für die Leistungsfähigkeit
Um erfolgreich und vielseitig Sport treiben zu können, benötigen die Schüler Mindestausprägungen in allen Kraftfähigkeiten am kompletten Muskelkorsett. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass im Sportunterricht keine Spezialisierung der Ausprägung von Kraftfähigkeiten gefragt ist. Zudem besteht eine enge wechselseitige Beziehung zwischen der Kraft im Rahmen der jeweiligen Leistungsstruktur als konditionelle Fähigkeit und anderen konditionellen Fähigkeiten wie Ausdauer, Schnelligkeit und der sportlichen Technik.
In der Praxis wurde hierzu festgestellt, dass Schüler „beim Erlernen von Bewegungsfertigkeiten scheitern, weil ihnen die notwendige Kraft fehlt“.
In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, einen Schüler beispielsweise so lange erfolglos den Auf-, Um- und Felgaufschwung am Reck üben zu lassen, bis er aufgrund der mühsamen Versuche seine Rumpf- und Armmuskulatur ausreichend gekräftigt hat, um einen erneuten Versuch erfolgreich zu bestehen. Stattdessen scheint es wohl sinnvoller zu sein, vor einer solchen Übung ein Krafttraining für die (beteiligte) Muskulatur durchzuführen, um ihm die negative Erfahrung der Fehlversuche zu ersparen.
Es ist nachgewiesenermaßen bereits in jungen Jahren möglich, das Kraftniveau durch ein systematisches Training sehr schnell zu steigern. In Studien konnten nicht nur gewaltige Zuwächse in den Trainingsphasen erzielt werden. Sogar in trainingsfreien Phasen blieb das Niveau erhöht und steigerte sich entwicklungsbedingt in gleichem Maße wie in der Kontrollgruppe weiter, so dass bei einem erneuten Training ein Übertrag im Gegensatz zur Kontrollgruppe vorhanden war.
1. EINLEITUNG: Das Kapitel thematisiert die zunehmende Bedeutung von Krafttraining im Kindesalter und kritisiert die wissenschaftliche Untererforschung sowie die vernachlässigte Rolle der Kraft in hessischen Lehrplänen.
2 PROBLEMSTELLUNG: Hier wird der Anlass der Untersuchung beschrieben, der auf der Beobachtung eines deutlichen Kraftdefizits der Schüler bei den Bundesjugendspielen und der damit verbundenen Unfähigkeit, turnerische Grundelemente am Reck zu erlernen, basiert.
3 KRAFT: ALLGEMEINE UND SPEZIELLE GRUNDLAGEN: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Kraft, ihre Erscheinungsformen (Maximalkraft, Kraftausdauer, Schnellkraft) und die hohe Relevanz eines gezielten Krafttrainings für die Prävention von Haltungsschäden.
4 MIT MEHR KRAFT ZUM ERFOLG: Es folgt eine detaillierte Darstellung der durchgeführten Unterrichtseinheit, die Konzeption der Lerngruppe, der methodische Aufbau des Circuit-Trainings sowie die didaktischen Lernziele.
5 EINE EXEMPLARISCHE UNTERRICHTSSTUNDE: Anhand einer Beispielstunde wird die praktische Durchführung einer Circuit-Trainingseinheit sowie die Rolle der Partnerarbeit und der Reflexion im Sitzdreieck veranschaulicht.
6 AUSWERTUNG DER TESTERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse des Ein- und Ausgangstests und diskutiert den Kraftzuwachs der Testgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe.
7 REFLEXION DER EINHEIT UND FAZIT: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Reflexion der gewählten Methoden, einer Bestätigung des Unterrichtserfolgs und einem Appell an Sportlehrer und Bildungsbehörden zur Integration von Krafttraining in den Sportunterricht.
Krafttraining, Schulsport, Maximalkraft, Kindesalter, Circuit-Training, Klimmzug, Unterrichtseinheit, Haltungsschwächen, Bewegungsfertigkeiten, Leistungsfähigkeit, motorische Grundeigenschaft, Prävention, Pubertät, Muskelaufbau, Trainingstagebuch.
Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Evaluation einer Unterrichtseinheit zum Krafttraining für eine siebte Realschulklasse, um deren physische Voraussetzungen für turnerische Anforderungen am Reck zu verbessern.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen der Kraftentwicklung bei Jugendlichen, die präventive Bedeutung von Krafttraining zur Vermeidung von Haltungsschäden sowie die methodische Umsetzung eines speziellen Circuit-Trainings.
Das Ziel ist es, durch ein systematisches, sechswöchiges Krafttraining die Grundlagenkraft der Schüler so zu steigern, dass diese in der Lage sind, turnerische Grundelemente wie den Auf-, Um- und Felgaufschwung erfolgreich zu bewältigen.
Der Autor führt eine pädagogische Untersuchung im Sportunterricht durch, wobei die Kraftentwicklung durch einen standardisierten Klimmzugtest als Ein- und Ausgangstest quantitativ gemessen und ausgewertet wird.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen das pädagogische Konzept der Unterrichtseinheit, die detaillierte Planung der Trainingsstunden, die Beschreibung von Übungen sowie die Auswertung und Diskussion der erhobenen Testergebnisse dokumentiert.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Krafttraining, Schulsport, Maximalkraft, Circuit-Training, Klimmzug, motorische Entwicklung und Prävention.
Das Circuit-Training dient als zentrale Organisationsform, die es ermöglicht, trotz eingeschränkter räumlicher Gegebenheiten effizient, zeitsparend und für alle großen Muskelgruppen ein sanftes Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht durchzuführen.
Die Partnerarbeit fördert die Selbstständigkeit der Schüler, da sie sich gegenseitig bei der Bewegungsausführung beobachten und korrigieren müssen; zudem stärkt sie soziale Aspekte wie gegenseitige Motivation und Verantwortungsübernahme.
Das Tagebuch dient als unterstützendes Instrument, mit dem die Schüler ihre Leistungen dokumentieren, ihre Motivation durch den sichtbaren Fortschritt steigern und ihre außerschulischen Trainingseinheiten für den Lehrer transparent machen.
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