Bachelorarbeit, 2017
44 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Grundlagen der kindlichen Entwicklung
2.1. Sprachentwicklung beim Kind
2.2. Entwicklungspsychologische Aspekte im Kleinkindalter
2.3. Das Bild vom Kind im Wandel
3. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen
3.1. Partizipation von Kindern
3.2. Gesprächsführung
3.3. Gesprächstechniken
3.4. Übungen
4. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen im Kinderschutz
4.1. Kindeswohlgefährdung und Kinderschutz
4.2. Beteiligung im Kinderschutz
4.3. fachlicher Diskurs
5. Fazit
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und methodischen Voraussetzungen, Kleinkinder im Kinderschutz aktiv durch zielgerichtete Gespräche an sie betreffenden Verfahren zu beteiligen, um so deren Perspektive in den Hilfeprozess zu integrieren.
3.2. Gesprächsführung
Eine Methode, der im vorherigen Abschnitt beschriebenen Beteiligungsformen, kann das Gespräch mit Kindern sein. In diesem Abschnitt möchte ich der Frage nachgehen, wie genau fachlich angemessene Gespräche mit Kindern geführt werden können. So wie auch in Gesprächen mit anderen Erwachsenen folgt die Gesprächsführung mit Kindern bestimmten Regeln. Allerdings sind dabei bestimmte Aspekte besonders zu berücksichtigen. Auf diese Aspekte werde ich im Folgenden genauer eingehen.
Zunächst sollte der Fachkraft bewusst sein, dass solch eine komplexe Gesprächssituation neu und ungewohnt für das Kind sein kann. Dem Kind sind u.U. Situationen, in denen es die volle Aufmerksamkeit und das Interesse eines Erwachsenen an sich und seinen Erzählungen erhält, unbekannt. Es ist wichtig, dass sich die interviewende Fachkraft mit ihren eigenen Vorstellungen zurücknimmt, genau das kann für ein Kind eine völlig neue Erfahrung sein. Daher ist es umso bedeutender, dass zu Beginn des Gespräches das Vorgehen und die jeweiligen Rollenerwartungen kindgerecht erklärt werden. Um dem Kind mehr Sicherheit zu geben, kann es einen vertrauten Gegenstand in das Gespräch mitbringen (z.B. ein Kuscheltier).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema ein, begründet die Relevanz einer besseren Beteiligung von Kleinkindern im Kinderschutz und formuliert die zentrale Forschungsfrage.
2. Grundlagen der kindlichen Entwicklung: Das Kapitel beleuchtet Sprachentwicklung und entwicklungspsychologische Aspekte bei Kindern unter sechs Jahren sowie den Wandel des Bildes vom Kind.
3. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen: Es werden Formen der Partizipation erläutert sowie spezifische Regeln und Techniken für eine gelingende Gesprächsführung in der Praxis vorgestellt.
4. Beteiligung von Kleinkindern mittels Gesprächen im Kinderschutz: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit der Kinderschutzpraxis, analysiert den Gefährdungsbegriff und diskutiert fachliche Argumente für und gegen eine aktive Beteiligung.
5. Fazit: Das Fazit beantwortet die Forschungsfrage positiv und betont die Notwendigkeit von fachlicher Kompetenz sowie einer Haltung, die Kinder als aktive Akteure ernst nimmt.
Kleinkind, Kinderschutz, Partizipation, Gesprächsführung, Kindeswohlgefährdung, Sprachentwicklung, Entwicklungspsychologie, Kinderechte, Hilfeprozess, Fachkraft, Gesprächstechniken, Soziale Arbeit, Kommunikation, Beratung, Beteiligung.
Die Arbeit untersucht, inwiefern Kleinkinder trotz ihres jungen Alters aktiv in Kinderschutzverfahren durch Gespräche einbezogen und beteiligt werden können.
Die zentralen Themen sind kindliche Entwicklung, Partizipation als Menschenrecht, methodische Gesprächsführung und die rechtlichen sowie fachlichen Rahmenbedingungen im Kinderschutz.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass eine Partizipation von Kleinkindern möglich ist und Fachkräften einen Überblick über notwendige Kompetenzen und methodische Ansätze zu geben.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit entwicklungspsychologischer Fachliteratur, pädagogischen Diskursen sowie Studien zur Partizipation in der Sozialen Arbeit.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Basis zur kindlichen Entwicklung und Partizipation, gefolgt von einer praktischen Anwendung dieser Erkenntnisse auf den Bereich Kinderschutz.
Die wichtigsten Begriffe sind Partizipation, Kinderschutz, Gesprächsführung, Kindeswohlgefährdung und Sozialarbeit.
Das Bild vom Kind beeinflusst maßgeblich, ob Fachkräfte Kinder als aktive Akteure ihrer Lebensgestaltung wahrnehmen oder sie lediglich als zu schützende Objekte betrachten.
Die Autorin diskutiert die Suggestibilität, da Fachkräfte oft unsicher sind, ob Kinder wahrheitsgemäße Angaben machen oder durch Erwachsene leicht beeinflussbar sind.
Metakommunikation – das Sprechen über die Kommunikation selbst – hilft, dem Kind Ziele und Absichten des Gesprächs zu verdeutlichen und Vertrauen aufzubauen.
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