Masterarbeit, 2005
61 Seiten, Note: sehr gut
1 Einleitung
2 Ausgangssituation der X-Bank
3 Einflussbereiche und -faktoren auf den Geschäftserfolg der X-Bank
4 Einflussbeziehungen der den Geschäftserfolg determinierenden Einflussfaktoren untereinander
5 Trendprojektionen - Einflussfaktoren auf die Bank und ihre mögliche zukünftige Ausprägung
6 Szenarien
6.1 Szenario 1 – „Das Wirtschaftswunder und die X-Bank, die den Wandel aktiv gestaltet hat“
6.2 Szenario 2 – „Der reformunfähige Staat und die X-Bank als Bewahrer einer traditionellen Geschäftsphilosophie“
7 Konsequenzanalyse – Chancen und Risiken der Szenarien und mögliche abzuleitende Aktivitäten
8 Störereignisanalyse
9 Szenario-Transfer - Strategische Handlungsfelder der X-Bank
9.1 Übersicht der strategischen Handlungsfelder
9.2 Strategische Handlungsfelder, Zielsetzungen und Maßnahmen
10 Zusammenfassung
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die X-Bank in einem sich wandelnden Finanzsektor durch den Einsatz der Szenariotechnik zukunftsfähig zu positionieren. Dabei steht die Identifikation strategischer Handlungsfelder sowie die Ableitung konkreter Maßnahmen zur Erreichung strategischer Ziele im Vordergrund, um auf mögliche wirtschaftliche Entwicklungen aktiv reagieren zu können.
6.1 Szenario 1 – „Das Wirtschaftswunder und die X-Bank, die den Wandel aktiv gestaltet hat“
Die Sanierung der Staatsfinanzen ist auf erfolgreichem Weg. Strikte Ausgabendisziplin, die Reform der sozialen Sicherungssysteme und der Abbau von Subventionen ermöglichten die Konsolidierung. Innerhalb der Haushalte erfolgt eine sukzessive Steigerung des investiven Anteils der Ausgaben zu Lasten konsumtiver Ausgaben.
Das Steuerrecht wurde vereinfacht und die Steuerbelastung auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau8 gesenkt. Belastungsunterschiede zwischen Kapitalgesellschaften und Personenunternehmen wurden abgebaut. Kapitalerträge werden mit einer Abgeltungssteuer mit 25% belegt. Die den Gemeinden zustehende Gewerbesteuer wurde unter stärkerer Beteiligung an ESt, KöSt und USt abgeschafft. Die Steuer auf Betriebsvermögen entfällt nach zehnjähriger Betriebsfortführung. Der Spitzensteuersatz im Einkommensteuertarif wurde nachhaltig gesenkt.
Im internationalen Vergleich konnte die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland nachhaltig verbessert werden. Den Wettbewerb beschränkende Regulierungen wurden abgebaut. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes schaffte Wachstumsanreize und Beschäftigungszuwachs. Die Reform des Bildungswesens schuf wettbewerbsähnliche Bedingungen der Bildungsträger untereinander und führte zu einem Ausleseprozess mit in der Folge einer höheren Bildungsqualität der Absolventen.
1 Einleitung: Beschreibt den strukturellen Wandel im Finanzsektor und die Zielsetzung der Arbeit, mittels Szenariotechnik strategische Handlungsfelder für die X-Bank abzuleiten.
2 Ausgangssituation der X-Bank: Umrisst das aktuelle Geschäftsmodell, die strategischen Ziele und die Stärken-Schwächen-Situation des Instituts im Firmenkreditgeschäft.
3 Einflussbereiche und -faktoren auf den Geschäftserfolg der X-Bank: Identifiziert wesentliche Einflussbereiche wie Staat, Wirtschaft, Kunden, Wettbewerb sowie Prozesse und Technik.
4 Einflussbeziehungen der den Geschäftserfolg determinierenden Einflussfaktoren untereinander: Analysiert mittels Einflussmatrix die wechselseitigen Abhängigkeiten der identifizierten Einflussbereiche.
5 Trendprojektionen - Einflussfaktoren auf die Bank und ihre mögliche zukünftige Ausprägung: Ordnet den Einflussfaktoren gegensätzliche Entwicklungsrichtungen zu, um konsistente Szenarien zu bilden.
6 Szenarien: Beschreibt zwei Extremszenarien für das Jahr 2015 als Basis für die zukünftige Strategieentwicklung.
7 Konsequenzanalyse – Chancen und Risiken der Szenarien und mögliche abzuleitende Aktivitäten: Leitet aus den Szenarien spezifische Chancen und Risiken ab und definiert korrespondierende Aktivitäten.
8 Störereignisanalyse: Untersucht die Auswirkungen möglicher Störereignisse wie Datenverlust oder Kreditbetrug auf die Bank.
9 Szenario-Transfer - Strategische Handlungsfelder der X-Bank: Definiert zehn strategische Handlungsfelder und operationalisiert diese durch konkrete Maßnahmen.
10 Zusammenfassung: Fasst die Ergebnisse der Szenarioanalyse zusammen und betont die Notwendigkeit des Szenario-Transfers für den zukünftigen Erfolg.
Szenariotechnik, X-Bank, Finanzsektor, Firmenkreditgeschäft, Strategische Handlungsfelder, Wettbewerbsfähigkeit, Risikomanagement, Geschäftserfolg, Konsequenzanalyse, Störereignisanalyse, Szenario-Transfer, Strukturwandel, Unternehmenskultur, Kundenbindung, Prozessoptimierung
Die Masterthesis befasst sich mit der Entwicklung einer zukunftsgerichteten Unternehmensstrategie für die X-Bank unter Berücksichtigung struktureller Veränderungen im deutschen Finanzsektor bis zum Jahr 2015.
Im Zentrum stehen die Analyse des externen Marktumfelds, die Bewertung der internen Ausgangssituation, die Entwicklung von Szenarien und die Ableitung operativer sowie strategischer Handlungsfelder für das Firmenkreditgeschäft.
Das Ziel ist die Identifikation von strategischen Handlungsfeldern, um die X-Bank an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen und ihre Zukunftsfähigkeit durch eine proaktive Ausrichtung zu sichern.
Die Arbeit nutzt primär die Szenariotechnik, ergänzt durch eine Einflussmatrix zur Bestimmung der Systemdynamik sowie eine Konsequenz- und Störereignisanalyse.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Analyse der Einflussfaktoren, die Erstellung von zwei konträren Zukunftsszenarien, die systematische Ableitung von Handlungsoptionen und den Transfer dieser in eine konkrete Strategie mit Maßnahmenkatalog.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Szenariotechnik, strategische Handlungsfelder, Wettbewerbsfähigkeit, Risikomanagement und Szenario-Transfer.
Sie ermöglicht es der Bank, über den rein theoretischen Diskurs hinauszugehen und konkrete, steuernde Aktivitäten abzuleiten, um trotz der hohen Passivität gegenüber Marktentwicklungen handlungsfähig zu bleiben.
Es dient zur Veranschaulichung der Bankenlandschaft in Deutschland, in der sich bei einem reformunfähigen Staat und schwierigem Umfeld insbesondere kleinere Institute verstärkt konsolidieren.
Der Szenario-Transfer operationalisiert die erarbeiteten Aktivitäten und definiert zehn strategische Handlungsfelder, wie beispielsweise Risikomanagement, Personalmanagement und Konzernsteuerung, die in einem aufzusetzenden Projekt umzusetzen sind.
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