Diplomarbeit, 2017
41 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der strengeren Regulierung der Leiharbeit und ihren wirtschaftlichen Folgen. Sie analysiert die Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland, die Deregulierung und deren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie die jüngsten Reregulierungsmaßnahmen. Die Arbeit untersucht die Effekte der Regulierungsmaßnahmen auf die Beschäftigung, Entlohnung, Wohlfahrt und andere relevante wirtschaftliche Faktoren.
Einleitung: Das Kapitel erläutert die Relevanz der Thematik und die Forschungsfrage der Diplomarbeit. Es skizziert den Aufbau der Arbeit.
Grundbegriffe, Entwicklung und Bedeutung: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Begriffe der Arbeitnehmerüberlassung und stellt die Entwicklung der Leiharbeit in Deutschland dar. Es beleuchtet auch die volkswirtschaftliche Bedeutung der Zeitarbeit.
Deregulierung - Ein Erfolgsrezept für den Arbeitsmarkt?: Das Kapitel analysiert den schrittweisen Abbau der Beschränkungen für die Leiharbeit, insbesondere durch die Hartz-Gesetze. Es untersucht den Zusammenhang zwischen Liberalisierung und Nachfrageexplosion im Arbeitsmarkt, betrachtet Wohlfahrtseffekte und weitere Auswirkungen der Deregulierung. Es behandelt auch die Problematik von Missbrauch und Fehlentwicklungen.
Reregulierung - Vorwärts durch Rückschritt?: Dieses Kapitel beleuchtet die ersten Reregulierungsmaßnahmen im Zeitraum von 2008 bis 2016 und analysiert die Reform der Zeitarbeit mit dem Gesetz zur Änderung des AÜG. Es untersucht die Entwicklungen und Trends nach der Reregulierung und beleuchtet Umgehungsstrategien.
Die Diplomarbeit konzentriert sich auf die Themen Leiharbeit, Deregulierung, Reregulierung, Arbeitsmarkt, Beschäftigung, Entlohnung, Wohlfahrtseffekte, Missbrauch, Umgehungsstrategien und AÜG (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz). Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der Regulierungsmaßnahmen auf die wirtschaftliche Entwicklung und den Arbeitsmarkt.
Die Arbeit zeigt eine wechselvolle Geschichte: Nach einer rapiden Deregulierung durch die Hartz-Gesetze folgte ab 2008 eine Phase der Reregulierung (z. B. durch Änderungen am AÜG), um Missbrauch zu verhindern.
Die Hartz-Gesetze führten zu einer massiven Liberalisierung, die eine Nachfrageexplosion am Arbeitsmarkt auslöste und die Anzahl der Leiharbeitnehmer stark ansteigen ließ.
Strengere Regeln können die Flexibilität von Unternehmen einschränken, die Lohnkosten beeinflussen und potenziell zu Umgehungsstrategien führen, wirken aber oft positiv auf die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.
Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) ist der zentrale gesetzliche Rahmen in Deutschland, der die Bedingungen für das Verleihen von Personal regelt.
Dies ist ein zentraler Punkt der gesellschaftlichen Debatte. Die Arbeit untersucht, ob Leiharbeit als Flexibilitätsinstrument dient oder tatsächlich reguläre Arbeitsplätze ersetzt.
Die Arbeit analysiert, inwieweit die Branche zur Senkung der Arbeitslosigkeit beiträgt und welche gesamtwirtschaftlichen Vor- und Nachteile durch die Flexibilisierung entstehen.
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