Fachbuch, 2019
127 Seiten
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund und Grundlagen
2.1 Psychische Gesundheit
2.2 Psychische Erkrankung
2.2.1 Angststörungen
2.2.2 Affektive Störungen
2.2.3 Anpassungsstörung
2.2.4 Stoffgebundene Suchterkrankungen
2.2.5 Somatoforme Störungen
2.2.6 Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS)
2.2.7 Essstörungen
2.2.8 Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitässtörung (ADHS)
2.3 Ursachen für psychische Erkrankungen
2.4 Fakten und Zahlen zu psychischer Gesundheit in Deutschland
2.5 Betriebliches Gesundheitsmanagement
2.6 Betriebliche Beratung
3 Der Zusammenhang zwischen Arbeit und psychischer Gesundheit
3.1 Einfluss der Arbeit auf die psychische Gesundheit
3.2 Einfluss der psychischen Gesundheit auf die Arbeit
3.2.1 Fehlzeiten
3.2.2 Präsentismus
3.2.3 Job Performance
3.2.4 Weitere Faktoren
4 Betriebliche Beratung zur psychischen Gesundheit
4.1 Rechtliche Vorgaben für den Arbeitgeber
4.1.1 Psychische Gefährdungsbeurteilung
4.1.2 Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
4.2 Grundlagen betrieblicher Beratung zur psychischen Gesundheit
4.2.1 Organisationale Grundlagen und Voraussetzungen
4.2.2 Prävention
4.2.3 Umsetzungsmöglichkeiten betrieblicher Beratung
4.2.4 Externe und interne betriebliche Beratung
4.2.5 Einfluss betrieblicher Beratung
5 Empirischer Teil
5.1 Methodologische Position
5.2 Ziel der Untersuchung
5.2.1 Forschungsfrage
5.2.2 Hypothesen
5.3 Zielgruppe
5.4 Erhebungsinstrument
5.4.1 Frage- und Antworttypen
5.4.2 Negative Antworttendenzen
5.5 Layout
5.6 Hinweise zum Ausfüllen
5.7 Aufbau und Inhalt des Online-Fragebogens
6 Datenerhebung
6.1 Rekrutierung der Teilnehmer
6.2 Pretest
7 Datenauswertung
7.1 Stichprobe
7.2 Präsentation der Ergebnisse
7.3 Beantwortung der Hypothesen und Forschungsfrage
7.3.1 Beantwortung der Unterhypothesen
7.3.1.1 Unterhypothese1:
7.3.1.2 Unterhypothese2:
7.3.1.3 Unterhypothese 3:
7.3.1.4 Unterhypothese4:
7.3.1.5 Unterhypothese 5:
7.3.2 Beantwortung der Haupthypothese
7.3.3 Beantwortung der Forschungsfrage
8 Diskussion
8.1 Erfüllung der Gütekriterien
8.2 Interpretation der Ergebnisse
8.3 Kritische Betrachtung der Methode
8.4 Begrenzungen dieser Arbeit
8.5 Weiterführende Gedanken und Empfehlungen
9 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht den Einfluss des Arbeitgebers auf die psychische Gesundheit von Mitarbeitern, insbesondere bei bereits bestehenden psychischen Erkrankungen. Das primäre Ziel ist es, die Stärken und Schwächen externer im Vergleich zu interner betrieblicher Beratung zu analysieren, um deren Wirksamkeit für die Betroffenen und das Unternehmen zu beurteilen.
3.1 Einfluss der Arbeit auf die psychische Gesundheit
Der Einfluss von Arbeit auf die psychische Gesundheit wurde bereits durch vielzählige Studien wie den Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (2012), den jährlichen Gesundheitsreports der verschiedenen Krankenkassen (Techniker, 2018; DAK, 2018) oder auch die Studie zur psychischen Beanspruchung von Mitarbeitern und Führungskräften der deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP, 2011) belegt.
Der Wandel der Arbeitswelt, die gestiegenen Anforderungen durch Digitalisierung und Globalisierung, der veränderte Anspruch der individuellen Selbstoptimierung vor allem der sogenannten Generation Y und das Verschwimmen der Grenzen zwischen Beruf und Privatleben gelten als Ursachen für die stetige Zunahme an Belastungen durch die Arbeit (vgl.Bundesministerium für Arbeit und Soziales 2016, 3 f.; Roschker 2013, S. 35 f.).
Welche Folgen diese haben, hängt stark von den individuellen Ressourcen einer Person ab und von den Rahmenbedingungen, in denen sie sich befindet (vgl. Kap. 2.2). Nicht jede belastende Situation (Stressor) muss als Belastung empfunden werden. Es wird hier zwischen Distress und Eustress unterschieden. Eustress entsteht, wenn der Betroffene die Situation als herausfordernd und bewältigbar empfindet. Distress bedeutet Überforderung und eine Belastung für die Person.
Belastungsfaktoren der Arbeit können „Arbeitsverdichtung, Anforderungs-verdichtung, Zeit,- Termin,- Kosten- und Leistungsdruck, unplanbare Arbeitszeiten, ständige Arbeitsunterbrechungen, häufige Reorganisationsprozesse, neue Kommunikationsanforderungen“ (Wiessmann 2016, S. 15) sein.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz ein, erläutert die steigenden Fehlzeiten und definiert das Ziel der Arbeit, externe und interne Beratungsansätze zu vergleichen.
2 Theoretischer Hintergrund und Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert zentrale Begriffe wie psychische Gesundheit und verschiedene Erkrankungsbilder, sowie die theoretischen Grundlagen des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
3 Der Zusammenhang zwischen Arbeit und psychischer Gesundheit: Das Kapitel beleuchtet die wechselseitigen Einflüsse zwischen beruflicher Belastung und psychischem Wohlbefinden sowie die Auswirkungen auf Kennzahlen wie Fehlzeiten und Leistungsfähigkeit.
4 Betriebliche Beratung zur psychischen Gesundheit: Hier werden die rechtlichen Verpflichtungen der Arbeitgeber sowie die organisatorischen Grundlagen und Umsetzungsmöglichkeiten für Beratungsangebote in Unternehmen vorgestellt.
5 Empirischer Teil: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, das Forschungsdesign, die Zielgruppe sowie die Konstruktion des Online-Fragebogens zur Erhebung der Daten.
6 Datenerhebung: Das Kapitel dokumentiert den Prozess der Teilnehmersuche in Kliniken und Netzwerken sowie die Durchführung und Auswertung des Pretests zur Qualitätssicherung.
7 Datenauswertung: Hier werden die erhobenen Daten präsentiert, die Hypothesen anhand der Ergebnisse überprüft und die Forschungsfrage in Bezug auf Stärken und Schwächen der Beratungsformen beantwortet.
8 Diskussion: Dieses Kapitel interpretiert die Ergebnisse kritisch vor dem Hintergrund des theoretischen Teils, reflektiert die gewählte Methode und leitet Handlungsempfehlungen ab.
9 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, betriebliche Beratung nachhaltig als Ressource zur psychischen Gesundheit zu etablieren.
Psychische Gesundheit, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Betriebliche Beratung, Fehlzeiten, Präsentismus, Arbeitsmotivation, Psychische Erkrankung, Prävention, Arbeitsschutz, Gefährdungsbeurteilung, Betriebliches Eingliederungsmanagement, Mitarbeiterbindung, Burn-out, Soziale Unterstützung
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen durch betriebliche Programme die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern können, insbesondere bei bereits diagnostizierten Erkrankungen.
Die Arbeit konzentriert sich auf das betriebliche Gesundheitsmanagement, Unterschiede zwischen interner und externer betrieblicher Beratung sowie die Auswirkungen dieser Beratungsformen auf Mitarbeiterbindung und Leistungsfähigkeit.
Die Forschungsfrage lautet: „Was sind Stärken und Schwächen einer externen betrieblichen Beratung zum Thema psychische Gesundheit im Unternehmen im Gegensatz zu einer internen betrieblichen Beratung?“
Die Autorin führte eine quantitative Querschnittsstudie in Form einer bundesweiten Online-Befragung bei erwerbstätigen Personen mit psychischer Erkrankung durch.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung psychischer Erkrankungen und Beratungskonzepte, gefolgt von einem empirischen Teil, der die Daten einer Online-Befragung zur Wirksamkeit dieser Angebote analysiert.
Wichtige Begriffe sind unter anderem psychische Gesundheit, BGM, betriebliche Beratung, Arbeitsmotivation, Fehlzeiten, Prävention und Arbeitsplatzanpassung.
Ja, die Studie zeigt, dass externe Beratung tendenziell positivere Effekte auf die Arbeitsmotivation und die Bindung an das Unternehmen hat, während interne Beratung durch Erreichbarkeit und persönlichen Kontakt punktet.
Die Führungskräfte haben einen zentralen Einfluss, werden jedoch von den Betroffenen oft als zu wenig geschult oder unterstützend wahrgenommen, was als ein wesentlicher Handlungsbedarf identifiziert wurde.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass betriebliche Maßnahmen im Allgemeinen sehr sinnvoll sind, jedoch bei der Umsetzung – insbesondere in Bezug auf soziale Unterstützung und individuelle Arbeitsplatzanpassungen – oft noch große Defizite bestehen.
Psychische Erkrankungen verursachen hohe Kosten durch Fehlzeiten, Fluktuation und Leistungsverluste. Investitionen in die psychische Gesundheit der Mitarbeiter zahlen sich daher durch ein messbares wirtschaftliches Erfolgspotenzial aus.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

